Jugend
Messdienerausflug am 9.9.2017

Vom Weltkulturerbe und vom knallroten Gummiboot berichten die Messdiener/innen und ihre Betreuer aus St. Stephanus:

Foto: Kubiak
"Höxter/Corvey. Ca. 15 Grad und Regen: So trafen wir Messdiener, Martin Rissiek, Gerald Jörg Thier und Michael Kubiak uns unter dem Vordach unserer Kirche. Wir kamen zusammen, um eine Paddeltour von Wehrden an der Weser zu Schloss Corvey zu unternehmen. Doch die Wetteraussichten waren alles andere als gut, zumindest für das, was wir machen wollten. Mit viel Hoffnung im Gepäck, dass sich das Wetter bessern wird, fuhren wir mit Regenjacken und wasserdichten Schuhen ausgestattet in Richtung Höxter. Als wir ankamen, hatten sich unsere Hoffnungen nicht bewahrheitet, und wir standen im Regen auf dem Parkplatz. Jedoch mussten wir unsere Hoffnungen nicht ganz aufgeben.
Denn wir hatten noch einen weiteren spannenden Punkt auf unserer Liste. Wir wollten das Westwerk und die dazugehörige Kirche besichtigen, die sich direkt an dem Schloss befindet. Und kaum standen wir vor dem alten Bauwerk aus dem Jahre 885, lächelte uns die Sonne in unser Gesicht. Michael Kubiak erzählte uns viel über das Westwerk und der im Dreißigjährigen Krieg zerstörten, jedoch 1671 wieder eingeweihten Kirche St. Stephanus. Nachdem Herr Kubiak uns ein paar Eckdaten zur Kirche erzählt hatte, durften wir die im Barockstil gebaute Kirche nun endlich auch von innen begutachten. Sie bildete allerdings einen völligen Kontrast zum Weltkulturerbe des Westwerks.
Als wir uns wieder beim Kanu-Verleih trafen, hatte uns die Sonne glücklicherweise noch immer nicht verlassen und wir Messdiener fuhren mitsamt großen Schlauchbooten auf dem Anhänger in Richtung Wehrden. Schon die Fahrt dorthin war ein richtiges Abenteuer. Wir durften mit einem Mitarbeiter des Kanu-Verleihs in einem Landrover Defender mitfahren. Da wir leider wegen den geringen Anmeldungen und einem Krankheitsfall nur sieben Messdiener waren, passten wir alle in den Jeep hinein. Die Erwachsenen fuhren mit Süßigkeiten bestückt hinter uns her.
Wir luden ein Boot vom Anhänger ab, statteten uns mit Schwimmwesten und Paddeln aus und ließen das Boot zu Wasser. Als jeder seinen Platz auf dem Boot eingenommen hatte, legten wir bei strahlendem Sonnenschein ab und paddelten los. Die ersten unkoordinierten Paddelschläge glich Gerald Jörg Thier als Kommando Habender gekonnt aus.
Als die Paddelschläge endlich synchron waren, wollten die Ersten schon wieder eine Pause machen, also hörten wir auf zu paddeln und aßen jeder eine Banane. Zur Stärkung vor der Weiterfahrt gab es dann noch eine große Packung Gummischnuller. Nach einer guten Stunde kamen wir an Höxter vorbei und überlegten uns Geschichten, die sich im „Bundeswehrfreizeitpark“, wie es der Kanu-Mitarbeiter genannt hatte und wo wir auch ja nicht anlegen sollten, abspielen könnten. Die letzten 10 Minuten haben wir mit singen verbracht, und die Erwachsenen stimmten „ein knallrotes Gummiboot“ an, auf dem wir uns ja auch gerade befanden. Zum Schluss sangen zwei Messdiener noch ein Lied über den Regen, der uns leider auch noch zwei Minuten vor dem Anlegemanöver überraschte. Das Anlegemanöver klappte gut, aber das Aussteigen war etwas kompliziert. Zum Glück hatten wir Hilfe von dem Kanu-Team. Gemeinsam hievten wir das Boot aus der Weser und machten uns anschließend wieder auf in Richtung Schloss.
Wir Kinder und Jugendlichen spielten zusammen auf dem Schlossgelände verstecken, und Martin Rissiek, Gerald Jörg Thier und Michael Kubiak bereiteten das Essen vor. Wir aßen gemeinsam Würstchen mit Kartoffelsalat und Baguette und ließen uns als kulinarisches Highlight die Grillfackeln schmecken.
Und dann hieß es auch schon wieder Sachen packen und ab ins Auto. Gegen 19 Uhr waren alle wieder zu Hause.
Wir haben einen schönen Messdiener-Teamtag erlebt und wir werden uns gerne und lange daran erinnern.

Pia Rissiek, Michael Kubiak"

(C. Tellbüscher-Beckfeld)

Foto: Kubiak
Foto: Kubiak

Foto: Kubiak
Foto: Kubiak




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