St. Marien (Detmold Innenstadt)
Pfarrvikarie St. Marien
Eine kleine Rückschau


 

St. Marien, Innenstadt
 
 
   


Der Gedanke an ein Gemeindezentrum im Norden Detmolds entstand schon im Jahr 1948.
Die Überlegung war, für die Stadtmitte vorerst bei der kleinen Bonifatiuskirche am Wallgraben zu bleiben. Es blieb aber bei dieser Überlegung.
Um den Norden Detmolds seelsorgerisch besser zu erreichen, gelang es nach längeren Bemühungen, 1954 ein Grundstück zwischen der verlängerten Danziger- und Südholzstraße zu erwerben.

Im Jahr 1956 trat dann die Stadt Detmold an die Kirchengemeinde heran mit dem Ersuchen, dieses Grundstück gegen eins an der Ecke Berg-/Feldstraße zu tauschen.

An konkrete Baupläne war noch nicht zu denken; ein Gemeindezentrum in Hiddesen schien dringender zu sein. So wurden für Detmold-Nord an allen Sonn- und Feiertagen mit Hilfe des Bonifatiuswerkes Kirchbusse eingesetzt, um den Gemeindemitgliedern den Besuch der hl. Messe in der Pfarrkirche zu erleichtern.

Als aber die Stephanuskirche in Hiddesen gebaut war, konnten die Pläne für eine Kirche im Detmolder Norden Gestalt annehmen.

Im Andenken an das alte Kloster "Marienanger" erhielt die Kirche den Namen
"Sankt Marien". Am 4. Febrauar 1962 wurde sie durch Weihbischof Nordhues geweiht.
Ein großzügiger Spender sagte die Finanzierung des großen Mosaiks
"Mariä Verkündigung" an der Stirnwand zu. Leider "vergaß" er die Bezahlung.

Als der Kindergarten in der Stadtmitte wegen Kinder- und Raummangels geschlossen werden musste, fand er in dem von St. Marien seine Fortsetzung.

Ch. Fink


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