Seniorenarbeit
Was tun mit der geschenkten Zeit?
Herausforderungen für eine Altenarbeit der Zukunft

Vertreterinnen und Vertreter beider Kirchengemeinden trafen sich jetzt zum Austausch über ihre Erfahrungen in den vielfältigen Bereichen der Altenarbeit. Pfarrer Dietrich Woesthoff und Gemeindereferent Hubertus Feldmann hatten ins Ludwig-Kleffmann-Haus eingeladen.

Anlass dazu war nicht nur die Tatsache, dass zum Anfang des Jahres die Aktion „Zwei Stunden Zeit“ ihre Arbeit nach 42 Jahren beendet hat, sondern gerade auch, die Bemühungen und Ansätze einer zeitgemäßen Altenarbeit komplett neu in den Blick zu nehmen.

Da sind die fitten jungen Alten genauso in den Blick zu nehmen, wie der zu pflegende Mensch zum Ende seines Lebens. Eine große Vielfalt im dritten, vierten und fünften Lebensalter – es gibt nicht „den Alten“. Schon jetzt sind 1/3 der Bevölkerung in Möhnesee 65 Jahre und älter. Eine stetig wachsende Altersgruppe. Im Austausch der Teilnehmer wurden die vielfachen Aktivitäten sichtbar. Da kam schon eine Menge an Angeboten zusammen, was nun besser sichtbar gemacht werden soll für die Alten am Möhnesee.

Von noch stärkerer Zusammenarbeit zwischen den beiden Pfarrgemeinden war die Rede, von Besuchen und Seelsorge in den Altenheimen, von Selbstorganisation der jungen Alten, von Ehrenamtsbörse, von Nachbarschaftshilfe, von Pflegebegleitung und von Zusammenarbeit mit Ortsvorstehern und Vereinen.

Eine Altenarbeit von, mit und für alte Menschen. Das soll im Blick sein und die weiteren Bemühungen bestimmen. Erst mal werden die gesamten Aktivitäten in eine Gesamtschau gebracht. Eine Kerngruppe wird sich bilden, die den weiteren Prozess im Blick hat. Ein weiteres Treffen der Gruppe wird noch vor den Ferien stattfinden.


Zurück zur Übersicht der Artikel

Pastoraler Raum Soest

Zum neuen großen Pastoralen Raum Soest mit sechs Pfarreien und 14 Kirchtürmen gehören 27678 katholische Christen.
mehr...

Zukunftsbild

mehr...