Multireligiöse Feiern und andere Aufgabenfelder der Schulpastoral: Heft 2 der Schulinformationen erschienen
Paderborn, 21.9.2011 Der Versand ist weitgehend abgeschlossen, das Heft 2 der Schulinformationen ist ausgeliefert. Der Schwerpunkt der Beiträge liegt im Bereich der Schulpastoral. Im zweiten Teil des Heftes berichten verschiedene Beiträge zusätzlich über aktuelle Entwicklungen aus Schulen und Schulabteilung, einige Hinweise geben Auskünfte über zukünftige Veranstaltungen.
In seinem Vorwort skizziert Domkapitular Joachim Göbel, Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung die inhaltlichen Schwerpunkte des Heftes. In einem Beitrag stellt Viola Seifert die wichtigsten Ergebnisse einer Tagung in der Katholische Akademie vor, die sich der Thematik „Multireligiöse Feiern“ im Schulkontext widmet. Ausgehend vom Schulalltag mit dem Wunsch, gemeinsame rituelle Start- und Abschlusspunkte für eine Schülerschaft, die sich aus mehreren Religionen zusammensetzt, zu gestalten, stellt der Beitrag Möglichkeiten und Grenzen vor. Die Analyse betrachtet die drei Ebenen von Raum („Wo findet die Feier statt?“), Beten („was soll passieren?“) und Personen („Mit wem lässt sich diese Begegnung vorbereiten und gestalten?“). Sie gibt orientiert an kirchlichen Positionen Handlungsoptionen für die Gestaltung von multireligiösen Feiern.
Hier stellen wir Ihnen das Heft 2/2011 der Schulinformationen als Download zur Verfügung.
Wie geht es eigentlich nach dem Ende von Wehrpflicht und Zivildienst weiter? In einem Interview geben unsere Gesprächspartner einen Überblick, welche Möglichkeiten junge Menschen in den Bereichen „Bundesfreiwilligendienst“, „Freiwilliges soziales Jahr“ und „Missionar auf Zeit“ haben. Die vielfältigen Möglichkeiten des Jugendhauses in Hardehausen stellt ein weiterer Beitrag vor. Hier bieten Orientierungstage, Jugendbauernhof und die Diözesanstelle Berufungspastoral jährlich rund 11.000 Jugendlichen Raum, die Augen für Neues zu öffnen. Vielleicht findet es der eine in sich selbst, der andere in der Natur oder auch in der Beziehung zu anderen und zu Gott. Der Beitrag stellt das Konzept des Jugendhauses praxisnah anhand von Beispielen vor.
Was hat sich sonst noch in den letzten Monaten in den Handlungsfeldern der Hauptabteilung Schule und Erziehung ereignet? Unsere Autoren berichten in ihren Beiträgen vom Abschiednehmen eines erfahrenen Religionspädagogen (Monsignore Konrad Schmidt im Ruhestand), von der Wertschätzung der Religionslehrerinnen und –lehrer durch Erzbischof Hans-Josef Becker anlässlich des Empfangs am Liborisonntag („Es ist Zeit, von Gott zu reden“), vom erfolgreichen Verlauf der ersten Domwallfahrt der 6. Klassen aus den Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn sowie von der Preisverleihung im Kreativwettbewerb „Synergeia“. Ein zeitlicher Blick nach vorn eröffnet dem Leser die Perspektive auf eine räumliche Veränderung. Das Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit (IRUM) wird von Schwerte nach Dortmund umziehen. Die Umbauarbeiten in der Kommende gehen ihrer Fertigstellung entgegen, Anfang November wird dann das IRUM seine Besucher in neuen, großzügigeren Räumlichkeiten begrüßen können.






