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Katholische Jugendarbeit im Veränderungsprozess

Erzbischof Becker dankte am Libori-Sonntag Verantwortlichen aus der Jugendarbeit für die Neuerarbeitung der "Grundlagen und Eckpunkte katholischer Jugendarbeit im Erzbistum Paderborn".
pdp
Paderborn, 25. Juli 2010. Erzbischof Hans-Josef Becker hat am Liborisonntag neue Grundlagen und Eckpunkte der katholischen Jugendarbeit im Erzbistum Paderborn unterzeichnet und damit in Kraft gesetzt. Verantwortliche aus der Jugendarbeit hatten ein Forum gebildet und in einem mehrjährigen Dialogprozess angesichts der steten Veränderungen in den Lebenswelten Jugendlicher bisherige Konzepte überarbeitet und weiterentwickelt.

Die Vielfalt unterschiedlicher Berufungen werde besonders deutlich, wenn man einen Blick auf die Buntheit jugendlicher Lebensentwürfe werfe, betonte der Erzbischof bei der Unterzeichnung. Er freue sich, dass die Verantwortlichen der katholischen Jugendarbeit das Anliegen der „Perspektive 2014“ aufgegriffen und intensiv reflektiert hätten. Sowohl die Lebenswelten als auch die Lebensweise der jungen Generation ließen sich nicht mit herkömmlichen Zuschreibungen fassen, fuhr Becker fort.  „Ich danke stellvertretend den hier anwesenden Mitgliedern des Forums katholischer Jugendarbeit für ihr Engagement in dieser Richtung und bitte Sie und alle im Jugendbereich Engagierten auch weiterhin um eine aufmerksame und kreative Begleitung der pastoralen Prozesse in unserem Erzbistum!“

Im Rahmen des traditionellen Empfangs im Collegium Leoninum unterzeichnete Erzbischof Hans-Josef Becker (2.v.r.) die neuen „Grundlagen und Eckpunkte katholischer Jugendarbeit im Erzbistum Paderborn“ (v.r. Generalvikar Alfons Hardt, Monsignore Thomas Dornseifer, Leiter der Hauptabteilung Pastorale Dienste im Generalvikariat, Karl-Heinz Stahl, koordinierender Leiter der Abteilung Jugendpastoral/Jugendarbeit im Generalvikariat).
Zuvor hatte schon Generalvikar Alfons Hardt allen am Forum Beteiligten „für das große Engagement, für Arbeitsstunden und Herzblut, die in diesen Grundlagenbeitrag investiert wurden“, herzlich gedankt. Es sei keine einfache Arbeit gewesen. „Hier ist Kontinuität gewahrt worden und zugleich Einvernehmen hergestellt zwischen zahlreichen Trägern und Organisationen. Eine großartige Leistung!“, lobte der Generalvikar die Delegierten aus den Jugendverbänden, darunter Mitglieder des BDKJ, Verantwortliche aus den Bereichen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendbildungsstätten, Jugendseelsorger und Referenten der Jugendpastoral.

Das 35 Seiten umfassende Papier wird demnächst gesondert veröffentlicht. In ihm sind die Lebenswirklichkeiten junger Menschen beschrieben und analysiert. So vielfältig wie sich das Leben der jungen Menschen in den verschiedenen Regionen des Erzbistums Paderborn zeige, so vielfältig und unterschiedlich seien auch die jeweiligen Praxisformen und Ansätze der Weiterentwicklung Katholischer Jugendarbeit zu gestalten, heißt es in dem Eckpunktepapier. Die Ziele katholischer Jugendarbeit werden in ihren kulturellen, sozialpädagogischen und kirchlichen Dimensionen ausführlich erörtert. Schwerpunkte der Arbeit sind eine grundlegende Kultur des Willkommens für junge Menschen, Hilfen zur Lebensbewältigung, die Einrichtung jugendgemäßer Orte und Freiräume für Experimente.

Hier finden Sie die PDF"Grundlagen und Eckpunkte katholischer Jugendarbeit" zum  Download

Die gedruckte Version der "Grundlagen und Eckpunkte katholischer Jugendarbeit" kann zukünftig bestellt werden im:
Erzbischölichen Generalvikariat Paderborn
Abt. Jugendpastoral/Jugendarbeit
Domplatz 15
33098 Paderborn
Tel.: 05251 / 125 1297
Mail: jugendpastoral@erzbistum-paderborn.de


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