Die 2. Chance
Das Berufsförderungszentrum Gütersloh bietet mit dieser Maßnahme Schülerinnen und Schülern, die durch schulverweigerndes Verhalten aufgefallen sind, Hilfen an. Ziel des Programms ist einerseits die Reintegration der Schülerinnen und Schüler in das Regelschulsystem und andererseits die Vernetzung der Jugendhilfe mit Schule und anderen Kooperationspartnern. Das Berufsförderungszentrum Gütersloh arbeitet bei diesem Projekt mit den Hauptschulen in Verl, Schloß-Holte-Stukenbrock und seit dem Schuljahr 2011-2012 auch mit dem Kolping-Berufskolleg Gütersloh zusammen.
Das Programm Schulverweigerung - Die 2. Chance wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert
Zielgruppe des Programms
Schülerinnen und Schüler der Hauptschulen Verl und Schloß-Holte-Stukenbrock ab dem Alter von 12 Jahren bis maximal zum Beginn der letzten Klassenstufe, die...
• ... durch Fehlstunden auffallen
• ... durch ihre Verweigerungshaltung ihren Schulabschluss gefährden
• ... Hilfen zur Erziehung erhalten oder einen entsprechenden Bedarf aufweisen
und
Schülerinnen und Schüler des Kolping Berufskollegs Gütersloh, die ein vollzeitpflichtiges Schulangebot besuchen, bei dem ein Hauptschulabschluss erworben werden kann, und …
• ... durch aktive oder passive Schulverweigerung ihren Schulabschluss gefährden.
Aufnahme in das Programm
Die beteiligten Schulen ermitteln anhand der Fehlzeiten, der schulverweigernden Haltung und der damit einhergehenden Gefährdung des Klassenzieles/ Schulabschlusses die Schülerinnen und Schüler, die in das Programm aufgenommen werden können. Die Personensorgeberechtigten stellen im Falle der Zustimmung dann beim zuständigen Jugendhilfeträger einen Jugendhilfeantrag, durch den der Hilfebedarf bestätigt wird. Im Einzelfall kann die Aufnahme in das Programm auch direkt über die zuständige Fachkraft beim Jugendhilfeträger erfolgen, wenn das Programm als eine zusätzliche Unterstützung zu anderen schon eingeleiteten Jugendhilfemaßnahmen angeboten wird.
Unterstützungsangebote
• Einzelgespräche, Beratung
• schulische Förderung
• Kleingruppenarbeit zur Förderung der sozialen Kompetenzen
• freizeit- und erlebnispädagogische Angebote
• werkpraktische Angebote / Angebote der beruflichen Orientierung
• Elternarbeit
Wichtige Projektziele
• ganzheitliche Förderung und Unterstützung von schulverweigernden Jugendlichen
• Einbeziehen und Unterstützung der Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Erziehungsverantwortung
• Reintegration von Schulverweigerern in das Regelschulsystem
• individuelle Unterstützung der Schulverweigerer bei der schulischen Reintegration: regelmäßiger Schulbesuch und regelmäßige Erledigung der Hausaufgaben, Wiederaufbau der Leistungsbereitschaft
• Unterstützung der durchführenden Träger bei der Umsetzung des Programms vor Ort
• Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe
• Kooperation und Vernetzung mit dem Projekt Kompetenzagentur
• Aufbau von Strukturen, die das Problem der Schulverweigerung nachhaltig lösen
Ansprechpartner
Koordinierungsstelle:
Cornelia Röwekamp
Osningstraße 11-13
33332 Gütersloh
05241-947813
cornelia.roewekamp@kolping-ostwestfalen.de
Hauptschule Verl
Claudia Poppe
0175-5884846
claudia.poppe@kolping-ostwestfalen.de
Hauptschule Schloss-Holte
Frank Trösken
0175 -9397038
frank.troesken@kolping-ostwestfalen.de
Kolping Berufskolleg Gütersloh
Sabrina Degener
05241 / 947839 und 0160 - 5896010
sabrina.degener@kolping-ostwestfalen.de
gefördert von:
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