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Das war der Berger Jedermann 2009


Mit der letzten Aufführung des Berger Jedermann ging für uns

Berger Theaterspieler eine große Zeit zu Ende. Stunden der Freude, der Anspannung und des Zusammenstehens für eine gemeinsame Sache liegen hinter uns! Und die Wirkung wird noch lange nachklingen.

 

Sie, liebes Publikum waren dabei ein wichtiger Baustein. Unglaubliche Besuchermassen wanderten in der letzten Woche in das Naturjuwel Ochsenschlucht. Über dieses überwältigende Publikumsinteresse haben wir uns bei jeder Aufführung sehr gefreut. Ebenso über die positiven Rückmeldungen und das vielfach empfangene Lob für die gelungene Gesamtdarstellung.

 

Die Theatergruppe Berg im Drautal mit allen HelferInnen bedankt sich sehr herzlich für Ihren Besuch beim Berger Jedermann 2009.

 

Theatergruppe Berg im Drautal am 10.8.2009

 

Informationen: 0650 26 08 60 1

 

 

 

 

 

 

 

 Der Berger Jedermann 2009 und seine DarstellerInnen

                                     Jedermann             Alois Unterwaditzer
                                     Tod                           Sepp Thalmann
                                     Satan                       Jutta Jester
                                     

                                     Maria                        Barbara Hueter
                                     Schutzengel            Tanja Thalmann-Weiß
                                     Erzengel                  Michael Reiter

                                     Guter Hirt                Stefan Wuggonig
                                     Pilger                        Josef Weiß vlg. Langner

                                     Die Sieben Todsünden

                                     Hoffart                      Eva Strauß
                                     Wollust                     Vanessa Unterguggenberger
                                     Völlerei                     Silvia Kratzer
                                     Trägheit                    Erwin Sattlegger
                                     Hass                          Gerti Profunser
                                     Neid                           Andre Berger
                                     Geiz                           Annemarie Sattlegger
 
                                     Regie                         Anita Profunser

                                     Bühnenbild               Hans-Peter Profunser

                                     Musik                         Sepp Sattlegger, Manfred Tischitz,                                                                           Michael Hecher, Christian Oberlojer,                                                                                Petr Spatina, Bernhard Brigola

                                     Licht                           Udo Fritzer, Peter Mayr,
                                                                         Reinhard Hassler, Franz Guggenbichler

                                     Ton                             Rudolf Profunser, Helmut Schwaberl,
                                                                         Frank Altersberger

                                     Kostüme                   Hildegard Duregger, Natascha Thalmann,
                                                                         Hemma Reiter, Ingeborg V. Rauch

                                     Maske                       Claudia Obereder, Claudia Ranacher

                                     Pyrotechnik              Manfred Gaschnig

                                     Layout                      Stefan Thalmann

 

Gelungene Premiere des Berger Jedermann
am Sonntag, den 2. August

Der unermüdliche Einsatz der Theatergruppe hat sich gelohnt. Wie anders kann man sich’s erklären, dass solche Besuchermassen am Premieren-Sonntag in die Naturschönheit „Ochsenschlucht" wanderten.

Bei sommerlichem Wetter und Prominenz von oberster Stelle, präsentierte die Theatergruppe Berg ein meisterhaftes Schauspiel rund um die Urfassung des „Spiel vom Sterben des reichen Mannes".

Eine stimmige Inszenierung, die von biblisch schlichten Szenen, bis hin zum knallig farbigen Reigen der Todsünden reichte.

Im Hintergrund die mahnende Bühnenplastik des Berger Bildhauers Hans-Peter Profunser.

Selbst die Felswände wurden durch besonders gestaltete
Licht- und Schatteneffekten zur Bühne.

Seit Monaten ist sie schon auf den Beinen, die Theatergruppe rund um ihre Spielleiterin Anita Profunser.

Die erste Anspannung ist nun gefallen, nach dieser hervorragenden Premiere. Und die überaus positiven Rückmeldungen des Premieren-Publikums lassen die Theatergruppe Berg zuversichtlich in die nächsten Aufführungen blicken.

Bilder BEST OFF - Berger Jedermann 2009 - Bitte anklicken-

Bilder Premiere 2. August 2009 - (c) Reinhold Sattlegger (bitte anklicken)

Bilder Premiere 2. August 2009 - Teil 1 (c) Ingeborg Fercher (bitte anklicken)

Bilder Premiere 2. August 2009 - Teil 2 (c) Ingeborg Fercher (bitte anklicken)

  Premierenfieber im Oberen Drautal

Die 10jährige Jedermann-Pause hat die Theatergruppe aus Berg im Drautal dafür genützt, neue Ideen für die heurigen Aufführungen zu sammeln.

Neues gibt es dieses Jahr einiges zu sehen und zu hören:

Eine obertonreiche Musik, die sich förmlich durch das "gläserne" Bühnenbild des Bildhauers Hans-Peter Profunser hindurchschlängelt. Ein feines Lichtkonzept, um die Frei-Licht-Bühne Ochsenschlucht in das rechte Licht zu rücken.

Sieben Todsünden in hautengen Kostümen, die unseren Jedermann umgarnen. Einen unerbittlichen Tod und einen weiblichen Satan.

Und wieder drei himmlische Mächte, die den Jedermann retten.

In eine Rahmenhandlung eingebettet, den guten Hirten und den Pilger.

Insgesamt 15 SchauspielerInnen stellen das ewige Thema gekonnt auf die Bühne.

Die konsequente Probenarbeit der Spielleiterin Anita Profunser hat sich ausgezahlt: "Diese Vorbereitungszeit war eine anstrengende, aber auch schöne Zeit. Wir spürten, wie das Gesamtwerk Jedermann  mehr und mehr aus Schauspiel, Bühnenbild, Kostüme, Musik, Licht und Ton entstehen konnte."

Der Jedermann-Darsteller Alois Unterwaditzer:
"Es herrscht eine gute Stimmung. Jede und jeder einzelne ist am richtigen Platz - vor und auch hinter der Bühne.  Die Proben in der Ochsenschlucht vor der mächtigen Naturbühne geben uns schon ein wenig das Gefühl des Auftritt-Fiebers."

 Bilder von der Generalprobe (29.7.) 
bitte anklicken

Bilder von Proben (Juni 2009)
bitte anklicken

                               

Bilder von der Jedermann-Aufführung im Jahre 1999

bitte anklicken

 

 

"Was kunnt Vergnügen mehr …“

 

Der Ur-Jedermann

 

"Dieses allen Zeiten gehörige und allgemeingültige Märchen, ist ein kultisches Spiel, zusammengesetzt aus allerlei allegorischen Figuren und lehrhaften Szenen, gekantet durch behutsame Verwendung altertümlicher Sprache."

(Zitat: Volkskundler Dr. Georg Graber, 1922, in seinem Vorwort zur Ur-Fassung von Pfarrer Matthias Staudacher aus Berg im Drautal)

Als vor 10 Jahren einige Theaterleute aus Berg/Drau die Idee hatten, „ihren“ Jedermann unter freiem Himmel aufzuführen, konnte niemand ahnen, auf welch große Resonanz dieses Theaterprojekt stoßen würde.

 

Heuer ist es wieder soweit. Im 10-Jahresrhythmus finden heuer vom 2. bis 9. August die Aufführungen des Berger Jedermann in der Ochsenschlucht, südlich von Berg im Drautal, statt.

 

Steckenpferd und Monsterprojekt zugleich. Neben den 15 aktiven Schauspielern sorgen noch dutzende HelferInnen für einen reibungslosen Ablauf dieser Theateraufführung.

Die Spielleiterin Mag. Anita Profunser hat die Verantwortlichen schon im November 2008 zusammengeholt, um die Gruppe einzustimmen. Ein eigener Rhetorik-Workshop mit Brigitte West wurde im Februar 2009 organisiert. Und mit den Proben wurde bereits begonnen.

 

Die Ochsenschlucht bekommt einen Feinschliff. Im Rahmen eines EU-Projektes sollen die Schotterablagerungen in der Ochsenschluchtklamm dem Draufluß zugeführt werden. Durch starke Regenfälle bzw. die Schneeschmelze wird der Schotter bis in das Flussbett der Drau „geschoben“. Jener Schotter, auf  dem sich der Zuschauerraum für die Theateraufführungen befindet. Doch die dafür verantwortlichen Herren der Wildbachverbauung zeigten sich kulturfreundlich und wollen mit diesen Maßnahmen erst nach den Aufführungen beginnen. „So besteht keine Gefahr für den Spielort des Berger Jedermann,“ bestätigt Herr Tributsch von der Wildbachverbauung.

 

Der Urtext des Berger Jedermann entstand Mitte des 18. Jahrhunderts am Goppelsberg, einem Ortsteil von Berg im Drautal. Das Brüderpaar Matthias und Andreas Staudacher gilt der mündlichen Überlieferung nach als Verfasser dieses Stückes.

 

„Unsere Absicht ist es den Urtext, wie er vor 150 Jahren geschrieben wurde, nicht zu verändern. Dieser Text konzentriert sich auf das Wesentliche, er bleibt aktuell wie eh und je ,“ meint die Spielleiterin Mag. Anita Profunser, und weiter: „ es gilt dieses Wesentliche in das Publikum zu transportieren, dass die innere Stimme geweckt und Betroffenheit erzeugt wird.“

 

In einer beeindruckenden Naturkulisse erwartet sie ein Frei-Licht-Schauspiel, in dem das Ringen  zwischen Himmelsmächten und Höllengeistern um die Erlösung der menschlichen Seele gezeigt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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