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Montag, 20.05.2013, 07:13 Uhr
 
Erfolgreiche Weber-Spurensuche in Bökendorf

Auf ihrer Spurensuche in „Bodinkthorpe“ (Bökendorf) sind die Teilnehmer der „Exkursion Dreizehnlinden“ an vielen Stellen fündig geworden, insbesondere in der St.-Johannes-Nepomuk-Pfarrkirche des Kulturmusterdorfes.
Auf ihrer Spurensuche in „Bodinkthorpe“ (Bökendorf) sind die Teilnehmer der „Exkursion Dreizehnlinden“ an vielen Stellen fündig geworden, insbesondere in der St.-Johannes-Nepomuk-Pfarrkirche des Kulturmusterdorfes.

Vor 200 Jahren wurde der westfälische Dichterarzt Friedrich Wilhelm Weber geboren (1813-1894). Aus diesem Anlass hat der Pfarrgemeinderat Bökendorf die besondere „Exkursion Dreizehnlinden“ angeboten. Denn die Gemeinde hat als Schauplatz „Hof von Bodinkthorpe“ und speziell auch die Pfarrkirche eine besonders enge Verbindung zu Webers bekanntem Epos` Dreizehnlinden. Über 30 Teilnehmer (darunter Heimatgebietsleiter Horst-D. Krus, Kreisheimatpfleger Martin Koch, Stadtheimatpfleger Alfons Jochmaring, Ortsheimatpfleger Reinhard Koch, Heimatvereins-Vorsitzender Christof Lücking sowie der Vorsitzende der Friedrich-Wilhelm-Weber-Gesellschaft, Hermann Sömer) haben sich am Sonntag, den 17.03.2013 auf eine interessante „literarische Spurensuche“ begeben und waren bei ihrer Suche erfolgreich. Gefunden haben sie viele Details im Kulturmusterdorf mit Bezug sowohl auf das Epos als auch auf  Friedrich Wilhelm Weber.  

Fast alle Teilnehmer waren mutig genug, den "Friedrich-Wilhelm-Weber-Turm" unserer Kirche zu besteigen, um u.a. die Glocken "St. Elmar" und "St. Hildegunde" zu sehen.
Fast alle Teilnehmer waren mutig genug, den "Friedrich-Wilhelm-Weber-Turm" unserer Kirche zu besteigen, um u.a. die Glocken "St. Elmar" und "St. Hildegunde" zu sehen.

Sichtlich beeindruckt zeigten sich die interessierten Teilnehmer von der aufschlussreichen Kirchenführung, insbesondere von den zehn großen farbenprächtigen Kirchenfenstern. Sie zeigen Szenen, die einerseits das Gloria Dei symbolisieren und andererseits die mittelalterliche Missionsgeschichte darstellen. Die Fenster dokumentieren eindrucksvoll u.a. Orts- und Zeitgeschichte. Am Fuße der großen Fenster steht jeweils eine Strophe aus dem Epos Dreizehnlinden, die passend zu den dargestellten Szenen ausgesucht wurde. Zahlreiche Teilnehmer haben es sich auch nicht nehmen lassen, einen der beiden Kirchtürme zu besteigen, um die Glocken zu bestaunen, die u.a. nach den Hauptfiguren des Epos`, Elmar und Hildegunde, benannt sind. Der damalige Pfarrvikar Albert Tecklenburg, der vor über 50 Jahren den Neubau der Bökendorfer Kirche vorangetrieben hat, war ein großer Heimatfreund und Bewunderer Webers. So hat er viele Bezüge aus dem Epos in den Kirchenbau einfließen lassen.

Nach Kaffee und Kuchen gab es eine Dreizehnlinden-Zusammenfassung für´s Ohr und für´s Auge. 

P.S.: Graf Bodo und der fränkische Königsbote Gero waren höchstpersönlich anwesend und wurden von Hermann Sömer mit einem Weber-Gedichtband bedacht...
Nach Kaffee und Kuchen gab es eine Dreizehnlinden-Zusammenfassung für´s Ohr und für´s Auge. P.S.: Graf Bodo und der fränkische Königsbote Gero waren höchstpersönlich anwesend und wurden von Hermann Sömer mit einem Weber-Gedichtband bedacht...

Zum Abschluss der Exkursion haben Beatrix Spieker und Bernhard Aufenanger vom Pfarrgemeinderat die Teilnehmer mit einer besonderen Foto-Präsentation überrascht. Eine kurzweilige Zusammenfassung des Epos` wurde nämlich mit Fotos der Bökendorfer Freilichtbühnen-Aufführung von 1986 unterlegt. Die Teilnehmer haben festgestellt, dass das inhaltstiefe Epos Dreizehnlinden eine Botschaft besitzt, die bis heute nichts an Aktualität eingebüßt hat: die Botschaft der Überwindung von Zwietracht und Gewalt durch Toleranz und Nächstenliebe.


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"Westfalenart": ein Geschenk unseres Ortsheimatpflegers und eine neue Weber-Spur in Bökendorf...
"Westfalenart": ein Geschenk unseres Ortsheimatpflegers und eine neue Weber-Spur in Bökendorf...

Ortsheimatpfleger Reinhard Koch übergab dem Pfarrgemeinderat als Dank für die Exkursion ein Weber-Bildnis mit dem Gedicht „Westfalenart“. Beides ist zusammengefügt in einem Rahmen, der mit Holz von den alten Kirchenbänken gefertigt wurde. Auch Hermann Sömer, Vorsitzender der Friedrich-Wilhelm-Weber-Gesellschaft, bedankte sich beim Bökendorfer Pfarrgemeinderat mit einem Buchgeschenk für die Bemühungen zur Erhaltung und Verbreitung des Kulturgutes Dreizehnlinden. 

 

P.S. 1: Ein besonderer Dank geht an das kfd-Team: sie haben einen Großteil des Kuchens vorbereitet und für eine tolle Tischdekoration gesorgt.

 

P.S. 2: Eine ausführliche Beschreibung unserer farbenprächtigen Kirchenfenster finden Sie in der Rubrik "Pfarrkirche" als Download. Viel Spaß bei der Lektüre!

Webers Grabspruch kann man auch an unserer Friedhofskapelle lesen
Webers Grabspruch kann man auch an unserer Friedhofskapelle lesen

Sternsinger aus Bökendorf sind ein Segen

Unsere Sternsinger 2013
Unsere Sternsinger 2013

„Die Sternsinger kommen!“ hieß es am Sonntag, den 06.01.2013 in unserer St.-Johannes-Nepomuk-Gemeinde. Mit dem Zeichen „20*C+M+B+13“ brachten die Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen des Kulturmusterdorfes und sammelten für Not leidende Kinder in aller Welt.

 

„Segen bringen, Segen sein. Für Gesundheit in Tansania und weltweit!“ war das Leitwort der 55. Aktion Dreikönigssingen, das aktuelle Beispielland ist Tansania. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion rund 2.200 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.

Aussendung der Sternsinger durch Pastor Alexander Zamiara
Aussendung der Sternsinger durch Pastor Alexander Zamiara

Mit einer Andacht in der Pfarrkirche wurden die Sternsinger von Pastor Alexander Zamiara ausgesandt, nachdem er zuvor die Mädchen und Jungen gesegnet hatte.

 

 

 

 

 

 


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Archiv 2012
	Krippenspiel „Unter dem Sternenhimmel“ am 24.12.2012: eine bravouröse Leistung der vielen kleinen Darsteller
Krippenspiel „Unter dem Sternenhimmel“ am 24.12.2012: eine bravouröse Leistung der vielen kleinen Darsteller

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Heiligabend: Festliche Christmette mit musikalischer Begleitung des Musikvereins
Heiligabend: Festliche Christmette mit musikalischer Begleitung des Musikvereins
Da bekommen nicht nur die Kinder große Augen: unsere Krippe in der Pfarrkirche
Da bekommen nicht nur die Kinder große Augen: unsere Krippe in der Pfarrkirche

 

Lichterglanz an zwei riesigen Tannenbäumen in unserer Pfarrkirche
Lichterglanz an zwei riesigen Tannenbäumen in unserer Pfarrkirche

Kommunionkinder stellen sich der Gemeinde vor

Die Kommunionkinder aus Bellersen und Bökendorf haben sich in den Gemeinden vorgestellt: Lea Feldmann, Friederike Johannpeter, Max Niemann, Rafael Salas-Vidal, Lucia Ulrich und Timo Wiehe aus Bellersen sowie Ole Brenke, Finn Fechner, Lara Höke und Franka Lücking aus  Bökendorf.
Rechts im Bild: Gemeindereferentin Yvonne Engemann
Links im Bild: Pastor Alexander Zamiara, davor Rita Mertens

Aufnahme nach dem Vorstellungsgottesdienst in der Pfarrkirche Bökenkdorf am 09.12.2012.
Die Kommunionkinder aus Bellersen und Bökendorf haben sich in den Gemeinden vorgestellt: Lea Feldmann, Friederike Johannpeter, Max Niemann, Rafael Salas-Vidal, Lucia Ulrich und Timo Wiehe aus Bellersen sowie Ole Brenke, Finn Fechner, Lara Höke und Franka Lücking aus Bökendorf. Rechts im Bild: Gemeindereferentin Yvonne Engemann Links im Bild: Pastor Alexander Zamiara, davor Rita Mertens Aufnahme nach dem Vorstellungsgottesdienst in der Pfarrkirche Bökenkdorf am 09.12.2012.

Während sich derzeit viele Menschen auf das bevorstehende Weihnachtsfest vorbereiten, hat auch bereits für viele Kinder die Vorbereitung auf das Fest der Erstkommunion begonnen. Da die Pfarrgemeinden St. Meinolfus Bellersen und St. Johannes Nepomuk Bökendorf eine gemeinsame Erstkommunionfeier begehen,  haben sich am 08./09.12.2012 die insgesamt 10 Kommunionkinder auch gemeinsam in zwei gut besuchten Familiengottesdiensten in den beiden Dörfern vorgestellt. Die Gottesdienste standen unter dem Leitthema „Menschenfischer“. Bis zum „Weißen Sonntag“ werden sich die Kinder unter der Leitung von Gemeindereferentin Yvonne Engemann und Rita Mertens intensiv auf diesen Tag vorbereiten.


Höhepunkte der Adventszeit...

"Sterntaler-Fenster" am Pfarrheim
"Sterntaler-Fenster" am Pfarrheim

In der Adventszeit gibt es in unserer Gemeinde so viele Aktivitäten, dass es schwer ist, einzeln über alle Ereignisse zu berichten. Deshalb sind hier nachfolgend einige Höhepunkte zusammengefasst.

 

Die Ereignisse im Einzelnen waren:

Ø      „Adventsfenster der Generationen“: eine stimmungsvolle Aktion an allen vier Adventssonntagen (Pfarrheim, Kindergarten, Gaststätte Wickel und St. Josef Seniorenhaus)

Ø      Weggottesdienste für alle Kommunionkinder unseres Pastoralverbundes am 04. und 05.12.2012

Ø      Nikolausumzug am 06.12.2012

Ø      Vorstellungsgottesdienst der Kommunionkinder aus Bökendorf und Bellersen am 2. Adventssonntag

Ø      Advent-Seniorennachmittag der Caritas-Gruppe am 13.12.2012

Ø      Festliches Weihnachtskonzert des Musikvereins am 3. Advent in der Pfarrkirche; bei diesem Konzert ist Svenia Koch als Gastsängerin aufgetreten und wurde vom Orchester begleitet

Ø      Friedenslicht-Aktion am 4. Advent

Wir bedanken uns bei allen, die solch ein vielfältiges Angebot in unserer Gemeinde möglich machen. HERZLICHEN DANK!

Weggottesdienste der Kommunionkinder
Weggottesdienste der Kommunionkinder
Nikolaus-Umzug im Fackelschein und hunderten Laternen...
Nikolaus-Umzug im Fackelschein und hunderten Laternen...

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Vorstellungsgottesdienst unserer Kommunionkinder
Vorstellungsgottesdienst unserer Kommunionkinder
"Nostalgie-Fenster" am Kindergarten
"Nostalgie-Fenster" am Kindergarten
Festliches Konzert des Musikvereins nebst Jugendorchesters
Festliches Konzert des Musikvereins nebst Jugendorchesters

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"Auf-dem-Weg-Fenster" bei der Gaststätte Wickel
"Auf-dem-Weg-Fenster" bei der Gaststätte Wickel
Friedenslicht-Aktion 2012 unter dem Leitthema "Mit Frieden gewinnen alle"
Friedenslicht-Aktion 2012 unter dem Leitthema "Mit Frieden gewinnen alle"
"Licht-Fenster" im St.-Josef-Seniorenhaus: für Jung und Alt ein stimmungsvoller Abschluss der diesjährigen Adventsfenster-Aktion mit Klaviermusik, Punsch und Keksen...
"Licht-Fenster" im St.-Josef-Seniorenhaus: für Jung und Alt ein stimmungsvoller Abschluss der diesjährigen Adventsfenster-Aktion mit Klaviermusik, Punsch und Keksen...

Bellersen und Bökendorf feiern zusammen St. Martin

Die Kinder stellen die Häuser der Stadt dar...
Die Kinder stellen die Häuser der Stadt dar...

Es ist schon zur Tradition geworden, dass die St.-Meinolfus-Gemeinde Bellersen und die St.-Johannes-Nepomuk-Gemeinde Bökendorf einen gemeinsamen Martinsumzug in Bellersen feiern.

Doch in diesem Jahr war alles ein wenig anders! Zum einen war der Umzug nicht am 11.11., sondern bereits am Vorabend des Martinstages. Zum anderen gab es nicht nur einen Martinsumzug, sondern vorweg einen Familiengottesdienst (für die Grundschulkinder) in der Pfarrkirche und parallel dazu sogar einen Kleinkindergottesdienst in der Pfarrscheune.

Während die „Kirchgänger“ u.a. ein von den Kommunionkindern vorgetragenes Lichterspiel erleben konnten, durften die „Kleinen“ in der Pfarrscheune aktiv die Martinsgeschichte nachspielen. So stellten zwei Kinder ein Stadttor dar und die anderen die Häuser der Stadt. Nachdem sich dann ein Kind als Bettler vor dem Stadttor platziert hatte und plötzlich der „echte St. Martin“ den Raum betrat, wurde es mucksmäuschenstill in der vollbesetzten Pfarrscheune. Staunend schauten die Kinder zu, wie St. Martin seinen Mantel mit dem Bettler teilte. Natürlich wurde auch gesungen und gebetet. Passend zum Vater-Unser-Gebet sind dann die Kleinkinder auch in die Kirche gegangen und nach dem Schlusssegen war es dann soweit: es folgte der Martinsumzug durch die Straßen mit musikalischer Begleitung der Oberwälder Blaskapelle Bellersen. Nach dem Laternenumzug wurde das Martins-Spiel vor der Kirche aufgeführt (dieses mal hatte St. Martin natürlich sein Pferd dabei – in die Pfarrscheue passte es leider nicht rein) und zum Abschluss wurden die Martins-Brezel an die Kinder verteilt. 

St. Martin teilt seinen Mantel ....
St. Martin teilt seinen Mantel ....
Begleitet von Fackelträgern sorgte die Oberwälder Blaskapelle für die Musik beim Martinsumzug 2012.
Begleitet von Fackelträgern sorgte die Oberwälder Blaskapelle für die Musik beim Martinsumzug 2012.

Kennen SIE schon die Hl. Kateri Tekakwitha??

Am Sonntag, den  21.10.2012, hat Papst Benedikt XVI. erstmals in der Geschichte der katholischen Kirche eine Angehörige der indianischen Bevölkerung Nordamerikas zum verehrungswürdigen Vorbild für alle Katholiken erhoben. In einer feierlichen Zeremonie in Rom wurde Kateri Tekakwitha (1656-1680) heiliggesprochen. Für die international vielbeachtete Heiligsprechung der nordamerikanischen Indianerin hatte US-Präsident Barack Obama eine eigene Delegation auf den Petersplatz geschickt. Die im Alter von 20 Jahren getaufte Tochter eines Mohawk-Indianers und einer christlichen Mutter sei vor Verfolgung geflüchtet und habe in Montreal Zuflucht gefunden, sagte Benedikt. Sie habe die religiösen Überzeugungen ihres Volkes verworfen und sei ihrer Liebe zu Jesus treugeblieben. «Wir vertrauen ihr die Erneuerung des Glaubens in ganz Nordamerika an. Gott segne die indigenen Völker!», rief er.

 

Doch was hat Kateri Tekakwitha mit Bökendorf zu tun? Nun, ganz einfach: sie ist in einem der zehn großen Kirchenfenster im Hauptschiff der Pfarrkirche dargestellt! Eine Darstellung dieser "Neu-Heiligen" in einer Kirche ist wohl wahrscheinlich deutschland- oder sogar europaweit einzigartig! Das Fenster zeigt ein Stück Zeitgeschichte, als die Pfarrkirche gebaut wurde. Unter der Kuppel im St.-Peters-Dom tagen die Konzilsväter aus allen Völkern, Stämmen und Nationen der Weltkirche. Dargestellt sind die vier Menschenrassen, jede vertreten durch einen Heiligen. Es sind:

·        Der Hl. Mauritius (+ um 309) als Vertreter der dunkelhäutigen Rasse.

·        Der Hl. Ludwig (St. Louis Ibaraki, +1597),den wir hier als Messdiener sehen, gehört in die Reihe der „Märtyrer von Nagasaki“ und wurde im Alter von 12 Jahren hingerichtet; er war Japaner.

·        Der Hl. Petrus Canisius (+1597) wird als zweiter Apostel Deutschlands bezeichnet. Er war Gegenreformator zu Luther und er schrieb den ersten deutsche Katechismus.

·        Die Hl. Kateri Tekakwitha (+1680), die als “Lilie der Mohawk-Indianer“ verehrt wird.

1980 wurde Kateri Tekakwitha seliggesprochen. Die Indianerin starb vier Jahre nach ihrer Taufe: am 17. April 1680; sie war erst 24 Jahre alt. 1656 erblickte das Mohawk-Mädchen im heutigen US-Staat New York das Licht der Welt; sie war die Tochter des Häuptlings Kenneronkwa und der Algonquin-Squaw Tagaskouita, die schon bald verstarben. In ihrer Jugend wurde das Mädchen pockenkrank. Von ihrer Sippe wurde sie schwer mißhandelt, weshalb sie sich in ein katholisches Indianerdorf rettete und dort getauft wurde.

 

In einer Jesuiten-Pfarre in der Nähe von Montreal – Kahnawake – legte sie 1679 gegen den Willen ihrer Verwandten ein Enthaltsamkeitsgelübde ab und widmete den Rest ihres kurzen Lebens Alten, Kranken und Kindern. Die Indianer-Jungfrau wird vor allem im Heiligtum von Kahnawake bei Montreal verehrt, wo sie beigesetzt wurde. Kahnawake ist heute ein Reservat, in dem noch ca 7300 Mohawk-Indianer leben.

 

Ihr liturgischer Gedenktag ist der 17. April, in Amerika der 14. Juli.

 

P.S.: unser damaliger Pfarrvikar Albert Tecklenburg schien beim Bau der Kirche in den Jahren 1962-1964 „hellseherische“ Fähigkeiten zu haben. Schon damals betitelte er Kateri Tekakwitha als „selig“ (vgl. Schriftzug im Fenster), obwohl sie erst 1980 offiziell seliggesprochen wurde. Dass sie mal heiliggesprochen würde, hätte Vikar Tecklenburg allerdings auch nicht gedacht. Im Übrigen wird der Schriftzug im Fenster nicht von „Selig“ auf „Heilig“ geändert....

 

 

Eine komplette Beschreibung unserer Kirchenfenster finden Sie als Download in der Rubrik "Pfarrkirche". Viel Spaß bei der Lektüre.... 



Klicken Sie HIER für den Pressebericht.

Ehrenamt wurde gewürdigt

Zahlreiche Gruppen und Gruppierungen bereichern unser Gemeindeleben. Dafür sagen wir: DANKE!
Zahlreiche Gruppen und Gruppierungen bereichern unser Gemeindeleben. Dafür sagen wir: DANKE!

Am Samstag, den 20.10.2012, war die diesjährige Ehrenamtsfeier unserer Pfarrgemeinde. Unter dem Leitgedanken "Dein Wort ist ein Licht für meine Pfade" begann das Fest mit einem feierlichen Dankgottesdienst um 17.00 Uhr in unserer Pfarrkirche. In Vertretung für Pfarrer Koch und Pastor Zamiara begrüßte Vikar Christian Städter insbesondere die Frauen, Männer und Jugendlichen, die in unserer Gemeinde ehrenamtlich tätig sind, viele davon in Doppel- oder Mehrfachfunktionen. In ihrer Ansprache würdigte die PGR-Vorsitzende Beatrix Spieker die Ehrenamtlichen "als Perlen unserer Gemeinde, als einen großen Schatz"! 

Nach dem Gottesdienst waren die Ehrenamtlichen ins Pfarrheim eingeladen. Beim leckeren Abendimbiss wurde die Gelegenheit für intensive Gespräche genutzt. Zudem sorgte ein Rückblick auf das vergangene Jahr für Kurzweil: auf die Gäste wartete nämlich eine interessante Foto-Show, die die vielen Aktivitäten der Ehrenamtlichen zeigte.

 

PGR-Vorsitzende Beatrix Spieker würdigt das Engagement der Ehrenamtlichen.
PGR-Vorsitzende Beatrix Spieker würdigt das Engagement der Ehrenamtlichen.

Bökendorf feiert Erntedankfest

Mitglieder aus dem kfd-Leitungsteam im Einsatz...
Mitglieder aus dem kfd-Leitungsteam im Einsatz...

Am Samstag, den 06.10.2012, wurde in unserer Gemeinde das Erntedankfest gefeiert. Das Fest begann um 16.00 Uhr mit einem gut besuchten Familiengottesdienst in unserer St.-Johannes-Nepomuk-Pfarrkirche. Unter dem Leitgedanken “Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn" hat das Team der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) den Dankgottesdienst gestaltet. Musikalisch hat die Kirchenband in starker Besetzung die Hl. Messe gekonnt begleitet.

Pastor Alexander Zamíara freute sich über die zahlreichen Kinder, die zum Familiengottesdienst gekommen sind...
Pastor Alexander Zamíara freute sich über die zahlreichen Kinder, die zum Familiengottesdienst gekommen sind...

Direkt im Anschluss an den Gottesdienst wurde im Pfarrheim ein „Erntedank-Fest“ gefeiert. Eigentlich sollte das Fest ja auf der vom Heimatverein neu gestalteten Kirchenwiese bei der ehemaligen Grundschule („alter Klostergarten“) stattfinden, doch das Wetter war einfach zu ungemütlich für eine Feier auf der Wiese.

 

Das kfd-Leitungsteam sorgte für Speis und Trank...
Das kfd-Leitungsteam sorgte für Speis und Trank...

Für den kulinarischen Genuss sorgte das kfd-Leitungsteam, das die Gäste mit Gerichten aus der Kartoffel und anderen Herbstfrüchten verwöhnte. Der Duft von leckerem Zwiebelkuchen und Folienkartoffeln lockte zahlreiche Gemeindemitglieder ins Pfarrheim; nur wenige Plätze blieben leer. Dazu gab es Federweißer und Kräuterdip.


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Etliche "Fledermäuse" bevölkern nun die Kinderzimmer von Bökendorf...
Etliche "Fledermäuse" bevölkern nun die Kinderzimmer von Bökendorf...

Damit es für die Kleinen nicht zu langweilig wurde, konnte im Jugendraum gemalt und gebastelt werden. Das Angebot wurde gerne angenommen und so entstanden viele kleine pfiffige Fledermäuse.

 

Alles in allem war es wieder ein gelungenes Fest für Jung und Alt mit guten Gesprächen und Begegnungen....

 

Den Damen vom kfd-Leitungsteam gebührt besonderer Dank für ihren engagierten Einsatz: HERZLICHEN DANK!

So festlich geschmückt war unsere Kirche am Erntedankfest 2012.
So festlich geschmückt war unsere Kirche am Erntedankfest 2012.

kfd-Familienwanderung mit Kindergottesdienst

Für den leckeren Kuchen gab es viel Lob...
Für den leckeren Kuchen gab es viel Lob...

Das Leitungsteam der kfd Bökendorf hat auch in diesem Jahr wieder einen Familien-Wandernachmittag organisiert, und zwar am 22.09.2012. Rund 40 große und kleine Wanderer ließen sich nicht von den heranziehenden Wolken abschrecken und erlebten einen schönen Nachmittag. Los ging es bei der Bökendorfer Pfarrkirche. Ziel war die „Schneekapelle“ am Holsterberg im Hinnenburger Forst.

 

Unterwegs konnten sich alle Wanderer bei der Antonius-Statue am Bökendorfer Waldrand reichlich mit Kaffee, Kakao und Kuchen stärken, bevor es durch den Wald weiterging zur Schneekapelle.

Ziel erreicht: die Schneekapelle im Hinnenburger Forst.
Ziel erreicht: die Schneekapelle im Hinnenburger Forst.

Vor der 1843/1844 erbauten Kapelle wurde dann ein Kindergottesdienst gefeiert. Passend zum Standort im Wald hat das Vorbereitungsteam das Thema: „Ein Blatt welkt und fällt – sag, wo fällst Du hin?“ ausgesucht. Die Kinder spielten dabei u.a. selbst die Bäume und ließen welke Blätter auf den Boden fallen. Selbstverständlich wurde auch gebetet und gesungen. Und als kleines Erinnerungsgeschenk haben die Kinder eine Malvorlage mit Blättern bekommen, die sie zu Hause in den tollen Herbstfarben anmalen können...

 

Auf dem Rückweg konnte dann nochmals am Kuchenbuffet genascht werden bei einem schönen Ausblick auf das sonnige Bökendorf.

Was wird aus den Blättern, die von den Bäumen fallen? Das haben die Kinder erfahren beim Kindergottesdienst vor der Schneekapelle...
Was wird aus den Blättern, die von den Bäumen fallen? Das haben die Kinder erfahren beim Kindergottesdienst vor der Schneekapelle...

Pastoralverbundsfest 2012 baut Brücken

Die Fürbitten wurden vorgetragen von PGR-Mitgliedern aus unterschiedlichen Gemeinden sowie von den Gemeindereferentinnen Yvonne Engemann (PV Brakeler Bergland) und Monika Bianca Konegen (PV Nethegau).
Die Fürbitten wurden vorgetragen von PGR-Mitgliedern aus unterschiedlichen Gemeinden sowie von den Gemeindereferentinnen Yvonne Engemann (PV Brakeler Bergland) und Monika Bianca Konegen (PV Nethegau).

Wenn der Kirchplatz mit gelb-weißen Wimpeln geschmückt ist, unsere Kirche bestens gefüllt ist, Fahnenabordnungen parat stehen und die Kirchenband spielt, dann findet offensichtlich ein besonderes Fest statt. Und ein solch besonderes Fest war bei uns am Sonntag, den 02.09.2012. An diesem Tag durften wir Gastgeber des diesjährigen Pastoralverbundfestes sein, welches unter dem Leitgedanken "Brücken bauen" stand. Das Fest startete mit einem Familiengottesdienst in unserer St.-Johannes-Nepomuk-Pfarrkirche. Und da unser Kirchenpatron auch als „Brückenheiliger“ bekannt ist, konnte es für diesen Gottesdienst wohl kaum einen besseren Ort geben.

Ein festlicher Gottesdienst...
Ein festlicher Gottesdienst...

Das Thema wurde ganz bewusst gewählt, denn zum diesjährigen Pastoralverbundsfest waren erstmals nicht nur die fünf Gemeinden unseres Pastoralverbundes eingeladen, sondern insbesondere auch die des Pastoralverbundes Nethegau. Denn schließlich wird es ab 2013 einen „großen“ Pastoralverbund geben und dafür wurden beim Pastoralverbundsfest in Bökendorf schon Brücken (-zumindest kleine...-) gebaut. Symbolisch war vor dem Altar eine kleine Brücke (mit Fotos von allen Kirchen des zukünftigen Pastoralverbundes) aufgebaut und selbstverständlich ging auch Pfarrer Wilhelm Koch in seiner Predigt auf dieses Thema ein. Am Ende des Gottesdienstes überraschte er zunächst die Kinder (- sie bekamen eine Papier-Sonne geschenkt- ) und dann alle anderen Gottesdienst-Teilnehmer: jeder bekam einen kleinen Porzellan-Engel zur Erinnerung an dieses wunderbare Fest.

Für den musikalischen Rahmen des Gottesdienstes sorgte unsere Kirchenband. Auch sie hat „Brücken gebaut“ zur Gruppe „Klangstrom“ aus Riesel, die die Band unterstützte.
Für den musikalischen Rahmen des Gottesdienstes sorgte unsere Kirchenband. Auch sie hat „Brücken gebaut“ zur Gruppe „Klangstrom“ aus Riesel, die die Band unterstützte.

Bereits seit einigen Jahren wird in unserem Pastoralverbund Brakeler Bergland ein „Pastoralverbundsfest“ gefeiert, um die Zusammenarbeit der dazugehörigen Gemeinden Bellersen, Bökendorf, Brakel, Riesel und Rheder zu fördern und zu stärken. Das Fest wird jährlich reihum in den einzelnen Kirchengemeinden ausgerichtet, wobei es allerdings in Teamarbeit von allen Gemeinden mit vorbereitet wird.


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Die Kinder freuten sich über die "Sonne" von Pfarrer Koch...
Die Kinder freuten sich über die "Sonne" von Pfarrer Koch...
Zeit für gute Begegnungen und Gespräche...
Zeit für gute Begegnungen und Gespräche...

Im Anschluss an den Gottesdienst war für alle Besucher und Gäste auf dem Kirchplatz ein gemütliches Beisammensein mit Aktionen für Kinder. Selbstverständlich war auch für Essen und Trinken reichlich gesorgt. Bei dem Fest gab es für alle Interessierten gute Gelegenheiten, sich näher kennen zulernen und „Brücken zu bauen“.

 

Die Kollekte und der Erlös sowohl vom Getränke-Verkauf als auch die Spenden für den Verzehr ist für die Organisation „Tischlein-deck-dich“ der Caritas in Brakel bestimmt. Damit wollen wir eine „Brücke bauen“ zu den Bedürftigen in unseren Gemeinden.

 

Das Buffet hatte für jeden Geschmack etwas zu bieten...
Das Buffet hatte für jeden Geschmack etwas zu bieten...

 

 

Wir danken allen, die zum Gelingen des Pastoralverbundfestes 2012 beigetragen haben und hoffen, dass all unsere Gäste sich bei uns in Bökendorf wohl gefühlt haben.

 

Nachtrag: am 27.09.2012 haben Pfarrer Wilhelm Koch und Bernhard Aufenanger (PGR Bökendorf) den Erlös in Höhe von EUR 412,07 an Frau Ursula Kahle von der Caritas überreicht! Allen Spendern HERZLICHEN DANK!


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Über das diesjährige Pastoralverbundsfest freuten sich die „Brückenbauer“ (hinten v.l.) Pfarrer Wilhelm Koch (Leiter des Pastoralverbundes Brakeler Bergland und des Pastoralverbundes Nethegau), Pastor Johannes Schwider, Pastor Alexander Zamiara, Pastor Detlef Stock sowie die Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte (vorne v.l.) Rita Mertens (Brakel), Diethild Münkhoff (Rheder), Hedwig Markus (Bellersen), Jutta Vogt (Riesel) und Beatrix Spieker (Bökendorf).
Über das diesjährige Pastoralverbundsfest freuten sich die „Brückenbauer“ (hinten v.l.) Pfarrer Wilhelm Koch (Leiter des Pastoralverbundes Brakeler Bergland und des Pastoralverbundes Nethegau), Pastor Johannes Schwider, Pastor Alexander Zamiara, Pastor Detlef Stock sowie die Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte (vorne v.l.) Rita Mertens (Brakel), Diethild Münkhoff (Rheder), Hedwig Markus (Bellersen), Jutta Vogt (Riesel) und Beatrix Spieker (Bökendorf).
Ursula Kahle von der Caritas freut sich über die Unterstützung der Organisation „Tischlein-deck-dich“ durch den Pastoralverbund Brakeler Bergland.
Ursula Kahle von der Caritas freut sich über die Unterstützung der Organisation „Tischlein-deck-dich“ durch den Pastoralverbund Brakeler Bergland.

Märchengottesdienst im Kulturmusterdorf Bökendorf

Pastor Alexander Zamiara und Lektorin Ursula Meier erläuterten im Wechsel das Märchen "Die Sterntaler".
Pastor Alexander Zamiara und Lektorin Ursula Meier erläuterten im Wechsel das Märchen "Die Sterntaler".

Am Sonntag, den 26.08.2012, war es wieder soweit: zur Eröffnung des „Bökendorfer Märchenmarktes“ wurde ein Märchengottesdienst gefeiert. Zahlreiche Kinder sind hierzu in märchenhaften Kostümen gekommen. Die Dekoration an den Kircheneingängen und am Altar ließ schon erahnen, welches Märchen aus der Grimm`schen Sammlung diesmal im Fokus stehen würde.

 

Immer, wenn wir einander helfen und beschenken, wird es hell in unserer dunklen Welt. Genau davon handelt auch das Märchen „Die Sterntaler“. Einfühlsam und kindgerecht haben Pastor Alexander Zamiara und Lektorin Ursula Meier das Märchen anhand von 5 Kerzen erläutert. Zuvor haben Kinder die Kerzen zum Altar getragen, währenddessen das Märchen vorgelesen wurde. Die einzelnen Kerzen stehen dabei für folgende Aussagen:

  1. Wer im Glauben mit Jesus zu Gott und zu den Menschen geht, der zündet Lichter an in dunkler Nacht.
  2. Wer weiterschenkt, was er selbst empfangen hat, der zündet Lichter an in dunkler Nacht.
  3. Wer den Menschen, die in Not sind, hilft und ihnen gibt, was sie nötig haben, der zündet Lichter an in dunkler Nacht.
  4. Wer alles hergibt, sogar sein letztes Hemd - wer also weggibt, was er selbst zum Leben braucht -, der zündet Lichter an in dunkler Nacht.
  5. Wer mit leeren Händen vor Gott steht und alles von ihm erwartet, wird mit dem Licht und dem Reichtum des Himmels beschenkt.
Beim Gloria durften die Kinder mit Rasseln, Schellen, Holzklötzen und Triangeln kräftig mit Musik machen.
Beim Gloria durften die Kinder mit Rasseln, Schellen, Holzklötzen und Triangeln kräftig mit Musik machen.

Zur Erinnerung an diesen märchenhaften Gottesdienst wurden an alle Teilnehmer kleine Sterne verteilt. Der „Märchengottesdienst“ war auch in diesem Jahr wieder für Jung und Alt interessant und kurzweilig. Die musikalische Umrahmung des Märchengottesdienstes übernahm in gekonnter Weise unsere Kirchenband mit tollen Liedern. Es wurde munter mitgesungen und zum Schluss gab es kräftigen Applaus für die tolle Leistung der Kirchenband.

Die Fürbitten werden vorgetragen.
Die Fürbitten werden vorgetragen.

Im Anschluss an diesen besonderen Gottesdienst wurde der vom Heimatverein veranstaltete „Märchenmarkt“ vor dem Schloss Bökerhof mit verschiedenen Attraktionen eröffnet.


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Zur Gabenbereitung waren die Kinder eingeladen, einen Kreis um den Altar zu machen.
Zur Gabenbereitung waren die Kinder eingeladen, einen Kreis um den Altar zu machen.
Unsere Kirchenband sorgte für den richtigen Rhythmus...
Unsere Kirchenband sorgte für den richtigen Rhythmus...
Der Märchengottesdienst sorgte für ein nahezu volles Kirchenhaus...
Der Märchengottesdienst sorgte für ein nahezu volles Kirchenhaus...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Anschluss an diesen besonderen Gottesdienst wurde der vom Heimatverein veranstaltete „Märchenmarkt“ vor dem Schloss Bökerhof mit verschiedenen Attraktionen eröffnet.


Festlicher Gottesdienst beim Pilgerkreuz am Jakobsweg

Das Pilgerkreuz am Jakobsweg in Hainhausen
Das Pilgerkreuz am Jakobsweg in Hainhausen

Am Festtag des Heiligen Apostels Jakobus wurde im vergangenem Jahr das Pilgerkreuz am Jakobsweg in Hainhausen in einer feierlichen Zeremonie gesegnet. Aufgrund der enormen positiven Resonanz war für den Pfarrgemeinderat schnell klar, dass dort in jedem Jahr am „Jakobustag“ ein Gottesdienst stattfinden solle. Und da der Festtag in diesem Jahr auf einen Mittwoch fiel und mittwochs sowieso in unserer Gemeinde abends eine Messfeier angeboten wird, hat der PGR schon bei seiner Jahresplanung beschlossen, dass die Messe dann am Pilgerkreuz gefeiert wird. Und so waren in diesem Jahr alle Interessierten zu einer Hl. Messe an diesem besonderen Ort eingeladen, und zwar am Mittwoch, den 25.07.2012 um 18.00 Uhr.

Pfarrer Koch und Pastor Chojnacki
Pfarrer Koch und Pastor Chojnacki

Rund 100 Teilnehmer aus nah und fern haben bei bestem Sommerwetter mit Pfarrer Wilhelm Koch und Pastor Prof. Dr. Gregor Chojnacki (als Urlaubsvertretung für unseren Pastor Alexander Zamiara) einen feierlichen Gottesdienst erlebt. Für diejenigen, die erstmals beim Pilgerkreuz waren, erläuterte Pfarrer Koch die Besonderheit dieses Kreuzes: denn das Pilgerkreuz selbst ist als Hohlkörper gefertigt. So können die Pilger und Besucher einen selbst beschrifteten Stein in das Kreuz werfen und symbolisch ihre Bitten, Wünsche, Gebete oder Lasten vertrauensvoll dem Kreuz anvertrauen. Hunderte von Steinen bedecken mittlerweile die innenliegende Fundamentplatte.

Rund 100 Teilnehmer waren mit dabei....
Rund 100 Teilnehmer waren mit dabei....

Inzwischen hat sich der idyllisch gelegene Platz selbst zu einer kleinen Pilgerstätte entwickelt, denn neben den vielen Pilgern auf dem Jakobsweg besuchen auch etliche Wanderer aus nah und fern diese besondere Stätte. Die zahlreichen Einträge in dem Pilgerbuch belegen dies.

 

Der Pfarrgemeinderat Bökendorf, auf dessen Initiative das Kreuz errichtet wurde, war auch in diesem Jahr wieder von der großen Teilnehmerschar begeistert. Nach der Messfeier wurden Getränke und Bratwürstchen gegen eine kleine Spende angeboten, um sich für den Heimweg zu stärken. Dieses Angebot wurde sehr gut angenommen, insbesondere bei dem schönen Sommerwetter....


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Die Messfeier konnte bei idealem Sommerwetter gefeiert werden...
Die Messfeier konnte bei idealem Sommerwetter gefeiert werden...
Auch einige Bewohner des St.-Josef-Seniorenhauses waren mit dabei und nutzen nach dem Gottesdienst die Gelegenheit für ein kleines "Pläuschchen" mit der Geistlichkeit...
Auch einige Bewohner des St.-Josef-Seniorenhauses waren mit dabei und nutzen nach dem Gottesdienst die Gelegenheit für ein kleines "Pläuschchen" mit der Geistlichkeit...
Im Anschluss an den Gottesdienst war der gemütliche Teil mit vielen guten Gesprächen und Begegnungen...
Im Anschluss an den Gottesdienst war der gemütliche Teil mit vielen guten Gesprächen und Begegnungen...

Zwei Gemeinden – ein Gottesdienst!

Am Sonntag, den 17.06.2011, wurde ein gemeinsamer Familiengottesdienst der Pfarrgemeinden St. Meinolfus Bellersen und St. Johannes Nepomuk Bökendorf gefeiert. Unter dem Leitgedanken Das kleinste von allen Samenkörnern geht auf“ fand die Hl. Messe dann (fast) genau zwischen den beiden Dörfern unter freiem Himmel am „Pius-Kreuz“ statt. Noch am Vorabend war Pastor Alexander Zamiara sehr skeptisch, ob das Wetter mitspielen werde, denn es regnete den ganzen Samstag. Doch am Sonntag morgen war der Regen wie weggeblasen, allerdings war es nun ein klein wenig windig....

In Teamarbeit haben die Pfarrgemeinderäte aus Bellersen und Bökendorf den Platz beim Pius-Kreuz für den Gottesdienst liebevoll vorbereitet. In ihrer Begrüßung erinnerte die Bökendorfer PGR-Vorsitzende Beatrix Spieker daran, dass das Kreuz an das 25-jährige Papstjubiläum von Pius IX am 16.06.1871 erinnert und die Kosten für das Kreuz seinerzeit von beiden Gemeinden sowie der Familie von Haxthausen getragen wurden. Bestimmt hätten die Vorfahren diesen Ort in dem Bewusstsein gewählt, dass Menschen aus Bellersen und Bökendorf hier unterwegs seien und so sich, ihre Familien, ihre Felder und Wiesen und auch ihr Tun unter dem Schutz des Allerhöchsten geborgen wüssten.

Der ausgesuchte Ort für die gemeinsame Messfeier war sehr passend, um die gute Zusammenarbeit der beiden Pfarrgemeinden weiter zu festigen und zu fördern. In dem Gottesdienst wurde auch besonders für die diesjährigen Erstkommunionkinder und Neugefirmten beider Gemeinden gebetet. Daher standen vor dem Altar die beiden Symbol-Gemälde der Erstkommunion und der Firmung. Auch diese beiden besonderen Feiern werden seit vielen Jahren -abwechselnd in den Dörfern- gemeinsam gefeiert. Der Familiengottesdienst am Pius-Kreuz war als „offizieller“ Abschluss gedacht und der oben genannte Leitgedanke daher mit Bedacht ausgesucht.


Königspaar 2012 besucht Seniorenhaus

Der Besuch bei "Tante Toni", der ehemaligen Nachbarin, war für das Königspaar eine Herzensangelegenheit.
Der Besuch bei "Tante Toni", der ehemaligen Nachbarin, war für das Königspaar eine Herzensangelegenheit.

Am Mittwoch, den 06.06.2012, wurde das dreitägige Schützenfest traditionell mit der Schützenmesse eröffnet. Pfarrer Wilhelm Koch und Pastor Alexander Zamiara haben die Schützen begrüßt, insbesondere natürlich das Königspaar Karl-Josef und Michaela Herdick nebst Hofstaat. Im Anschluss an die Schützenmesse haben das Königspaar, Hofstaat, Vorstand und Ehrengäste auf der Kirchentreppe für den „Zapfenstreich“ Aufstellung genommen.

Zwischen Kranzniederlegung und Königsparade: ein kurzer Besuch des Königspaares im St. Josef Seniorenhaus ist inzwischen zur guten Tradition geworden...
Zwischen Kranzniederlegung und Königsparade: ein kurzer Besuch des Königspaares im St. Josef Seniorenhaus ist inzwischen zur guten Tradition geworden...

 

Auch am Fronleichnamstag war unsere Pfarrkirche das Ziel der Schützen. Die Kranzniederlegung am Ehrenmal neben der Kirche sowie die Königsparade vor der Kirche waren nur einige Höhepunkte des Tages.

 

Nach der Kranzniederlegung und kurz vor der Königsparade besucht das Königspaar nebst Hofstaat seit einigen Jahren die Bewohner des benachbarten St. Josef Seniorenhauses. Die Senioren empfingen das Königspaar im Garten unter großem Beifall und bewunderten die festlichen Kleider der Damen. Das Königspaar verschwand sogar für kurze Zeit im Seniorenhaus, um eine ehemalige Nachbarin zu besuchen. „Das war mir eine echte Herzensangelegenheit!“, so die Königen. Die Freude über diesen Besuch war auf beiden Seiten groß.

Für die Königsparade haben das Königspaar nebst Hofstaat sowie Vorstand und Ehrengäste auf der Kirchentreppe Aufstellung genommen. Unter den Ehrengästen waren auch drei Geistliche: unser Pastor Alexander Zamiara, Pfarrer Dieter J. Aufenanger aus Hohemlimburg und Pater Gerd Blick aus Marienmünster als diesjähriger Festredner.
Für die Königsparade haben das Königspaar nebst Hofstaat sowie Vorstand und Ehrengäste auf der Kirchentreppe Aufstellung genommen. Unter den Ehrengästen waren auch drei Geistliche: unser Pastor Alexander Zamiara, Pfarrer Dieter J. Aufenanger aus Hohemlimburg und Pater Gerd Blick aus Marienmünster als diesjähriger Festredner.

 

 

 

P.S.: Beim Schützenfrühstück am 08.06.2012 wurde um die Königswürde für das nächste Jahr geschossen. Nachdem er bei der Schützenmesse noch im Amt des Messdieners zu sehen war, hat Sebastian Aufenanger im wahrsten Sinne des Wortes den Vogel abgeschossen und ist somit Schützenkönig 2013. Vom Messdiener zum Schützenkönig: welch eine Karriere....!


Gottesdienst zum Saisonstart der Freilichtbühne

Diakon Rempe und Pastor Becker-Bertrau
Diakon Rempe und Pastor Becker-Bertrau

Die Bökendorfer Theatersaison 2012 wurde mit einem ökumenischen Wortgottesdienst auf der schönen Naturbühne im Hasenholz am Sonntag, den 03.06.2012 um 11.00 Uhr eröffnet. Der Gottesdienst wurde gestaltet vom kath. Diakon Gottfried Rempe aus Bad Driburg und vom ev. Pastor Thomas Becker-Bertau aus Schwalenberg. Beide sind Mitglieder des Theaterensembles.

 

In ironischer und heiterer, aber zugleich auch tiefgründiger Weise hat Pastor Becker-Bertrau in seiner Predigt das zuvor vorgetragene Evangelium von der Hochzeit in Kanaa in ein Theaterstück in 5 Akten übertragen. Für diese Predigt konnte es wohl kaum einen besseren Ort geben! Auch Diakon Rempe stellte in seiner kurzen Ansprache den Bezug vom Gottesdienst und dem Mitwirken auf der Bühne her.

Der kleine, aber feine Gospelchor.....
Der kleine, aber feine Gospelchor.....

Die musikalische Umrahmung lag beim Musikverein Bökendorf in besten Händen. Auch ein kleiner Gospelchor aus den Reihen der Bühnenspieler sorgte für einen besonderen Hörgenuss.

 

Zu diesem Gottesdienst waren insbesondere die Mitwirkenden und Mitglieder der Freilichtbühne eingeladen, aber auch einige Gäste waren trotz des strömenden Regens gekommen. Für einen „Open-air-Gottesdienst“ war das Wetter zwar nicht sehr optimal, allerdings blieben trotzdem alle ganz trocken unter der großzügigen Zuschauerüberdachung.

Trotz Regens blieben alle trocken....
Trotz Regens blieben alle trocken....

Am Nachmittag folgte dann um 16.00 Uhr die Premiere des Kinderstückes „Die wilden Hühner geben Fuchsalarm“.

 

Weitere Informationen zum Bökendorfer Theatersommer 2012 unter: www.freilichtbuehne-boekendorf.de

 


„Heil Dir, Stern in Böhmens Krone…“

Die Johannes-Nepomuk-Statue in unserer Kirche.
Die Johannes-Nepomuk-Statue in unserer Kirche.

Mit dieser Zeile beginnt unser Lied zu Ehren des Hl. Johannes Nepomuk, unseres Kirchenpatrons. Sein Festtag ist der 16. Mai. In diesem Jahr wurde das Patrozinium in unserer Gemeinde am Sonntag, den 20.05.2012, gefeiert. Das Patronatsfest begann um 10 Uhr mit dem Festhochamt in der Pfarrkirche. Pastor Alexander Zamiara und Pfarrer Dieter J. Aufenanger aus Hagen-Hohemlimburg zelebrierten den Gottesdienst.

 

Zunächst erinnerte die PGR-Vorsitzende Beatrix Spieker an die Grundsteinlegung unserer Pfarrkirche, die taggenau vor 50 Jahren am 20.05.1962 stattgefunden hat. Im Laufe der nächsten 3 Jahre wird der PGR immer wieder mal an bedeutende Ereignisse des Kirchenneubaus erinnern, bis im Jahr 2015 das 50-jährige Kirchweihfest gefeiert wird. Zudem hat sie eine neue Idee des PGR vorgestellt, und zwar ein Gästebuch (dazu und zum Kirchweihfest folgen in den nächsten Tagen weitere Infos).

Erstes Ziel der traditionellen Prozession ist die Nepomuk-Kapelle am Wullhof.
Erstes Ziel der traditionellen Prozession ist die Nepomuk-Kapelle am Wullhof.

Der aus unserer Gemeinde stammende Pfarrer Aufenanger lenkte in seinen Einleitungsworten den Blick auf das Leitwort des zeitgleich in Mannheim stattfindenden Katholikentages. „Einen neuen Aufbruch wagen“: das gelte nicht nur für die „großen“ Themen der Kirche in Deutschland oder sogar der Weltkirche, sondern auch und insbesondere für jede Gemeinde selbst. Und die Bökendorfer Gemeinde sei auf einem guten Weg. Pfarrer Aufenanger erwähnte u.a. das im letzten Jahr errichtete Pilgerkreuz am Jakobsweg, die Kleinkindergottesdienste und die persönliche Anwesenheit nebst Übermittlung eines Glückwunsches durch ein PGR-Mitglied bei einer Taufe.

In seiner Festpredigt erinnerte Pastor Alexander Zamiara u.a. daran, dass die Messdiener im letzten Jahr in Prag waren und auch genau an der Stelle auf der Karlsbrücke, an der unserer Kirchenpatron in die Moldau geworfen wurde.

Zweite Station ist das Marien-Heiligenhäuschen ausserhalb unseres Dorfes...
Zweite Station ist das Marien-Heiligenhäuschen ausserhalb unseres Dorfes...

Nach dem Gottesdienst war dann bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen die feierliche Nepomuk-Prozession rund um unser Dorf – wie immer mit musikalischer Begleitung durch den Musikverein Bökendorf sowie den Fahnenabordnungen der kfd und der Schützengilde. Welch große Bedeutung das Patronatsfest in unserer Gemeinde hat, davon zeugen auch die Verschönerung der Straßen mit Prozessionsfahnen und die festlich geschmückten Außenaltäre.

 

Allen, die dazu beigetragen haben, dass unserer Patronatsfest so feierlich und festlich war, sagen wir an dieser Stelle: HERZLICHEN DANK!


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Die Marien-Statue im Heilgenhäuschen...
Die Marien-Statue im Heilgenhäuschen...
Bei der Prozession außerhalb des Dorfes...
Bei der Prozession außerhalb des Dorfes...
Der dritte Aussenaltar...
Der dritte Aussenaltar...

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Bei der eucharistischen Nepomuk-Prozession ist der Prozessionshimmel mit dabei...
Bei der eucharistischen Nepomuk-Prozession ist der Prozessionshimmel mit dabei...
Die Prozession durch die mit Fahnen festlich geschmückten Straßen....
Die Prozession durch die mit Fahnen festlich geschmückten Straßen....
Der vierte Aussenaltar am Feuerwehrgerätehaus...
Der vierte Aussenaltar am Feuerwehrgerätehaus...

Festliche Firmfeier in Bökendorf

Aufstellung der Firmbewerber und Fahnenabordnungen für den Einzug....
Aufstellung der Firmbewerber und Fahnenabordnungen für den Einzug....

Westfälische Literatur und Edelobstbrand für den Bischof

 

Auf seiner Rundreise durch das Dekanat Höxter machte Weihbischof Hubert Berenbrinker am Sonntag, den 29.04.2012, nun auch Station in unserer Gemeinde, um das Sakrament der Firmung zu spenden. Zwölf Jugendliche aus den Pfarrgemeinden St. Johannes Nepomuk Bökendorf und St. Meinolfus Bellersen hatten sich gut auf diesen Tag vorbereitet.

 

Empfangen wurde Weihbischof Berenbrinker am Hauptportal unserer Pfarrkirche von Pfarrer Wilhelm Koch, Pastor Alexander Zamiara, Monsignore Franz-Josef Hövelborn und Vikar Christian Städter sowie den örtlichen Fahnenabordnungen aus Bellersen und Bökendorf.

 

Unter dem Leitthema "Lasst euch vom Geist entflammen" wurde nach dem feierlichen Einzug der Festgottesdienst zelebriert. Dabei wurde dem Bischof auch die Firmvorbereitung im Pastoralverbund Brakeler Bergland vorgestellt. Neben den Basiskursen in jeder Gemeinde des Pastoralverbundes waren auch in allen Orten besondere Aktionen, u.a. in Bökendorf der Taize-Gottesdienst zu Beginn der Fastenzeit und in Bellersen die Beichte mit einem Beichtcafe in der benachbarten Pfarrscheune.

 

Pfarrer Koch bat den Bischof um die Spendung der Firmung und nach der Predigt und dem Taufbekenntnis der Firmlinge war es dann soweit: Bischof Berenbrinker zeichnete mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn der Firmbewerber und legte ihnen die Hand auf den Kopf. Dabei sprach er: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist."

 

Am Schluss der feierlichen Heiligen Messe überreichten die Vorsitzenden der beiden Pfarrgemeinderäte dem Bischof kleine Präsente: aus der Gemeinde Bellersen kann sich der Bischof wieder an einem leckeren Obstler aus der dorfeigenen Feindestillerie erfreuen (Zitat Bischof: "Der Geschmack liegt mir noch auf der Zunge!") und  die Gemeinde Bökendorf schenkte dem Bischof eine Ausgabe des Epos´ „Dreizehnlinden“ von Friedrich Wilhelm Weber. Über den Bezug des Epos´ sowie auch des Klosters Corvey zur Bökendorfer Pfarrkirche kann sich der Bischof in einer ebenfalls überreichten kleinen Broschüre informieren (Die Broschüre steht als Download zur Verfügung am Ende der Seite).

 

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von unserer Kirchenband und unserer Organistin. Allen, die dazu beigetragen haben, dass dieser Firmgottesdienst so festlich war, sei an dieser Stelle HERZLICHEN DANK gesagt. Den Neu-Gefirmten herzliche Glück- und Segenswünsche. 

Die Kyrie-Rufe wurden von Firmbewerbern gelesen...
Die Kyrie-Rufe wurden von Firmbewerbern gelesen...
Gemeindereferent Andre Hüsken und Rita Mertens (Brakel) haben die Firmvorbereitung im Pastoralverbund vorgestellt.
Gemeindereferent Andre Hüsken und Rita Mertens (Brakel) haben die Firmvorbereitung im Pastoralverbund vorgestellt.

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Bischof Berenbrinker bei der Predigt.
Bischof Berenbrinker bei der Predigt.
"Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist!"
"Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist!"
Fürbitten
Fürbitten

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Vater-Unser-Gebet
Vater-Unser-Gebet
Geschenke für den Bischof
Geschenke für den Bischof
Gruppenfoto nach der Firmfeier.
Gruppenfoto nach der Firmfeier.


HIER klicken für die Info-Broschüre, die der Bischof erhalten ha

Gute Fahrt mit Gottes Segen

Wie immer wird zum Vater-Unser-Gebet ein Kreis um den Altar gemacht...
Wie immer wird zum Vater-Unser-Gebet ein Kreis um den Altar gemacht...

Regelmäßig zur Frühlingszeit bekommen auch die jüngsten Verkehrsteilnehmer in unserer Gemeinde ihren Segen ab. Am Samstag, den 21.04.2012, erteilte Monsignore Franz-Josef Hövelborn aus Brakel den Segen für die kleinen „Zwei- und Vierräder“. Zuvor wurde gemeinsam ein Kinder-Gottesdienst gefeiert, bei dem der „Heilige Christopherus“ kindgerecht thematisiert wurde. Zahlreiche Kinder aus Bökendorf und Bellersen sowie aus weiteren Nachbargemeinden waren mit ihren (Groß-)Eltern gekommen und haben neben bewundernswerten Traktoren auch noch Fahrräder, Laufräder, Dreiräder, Kettcars und Roller mitgebracht. Gespannt verfolgten die Kinder die Geschichte vom Schutzpatron der Reisenden. Und zum Abschluss wurden die Kinder und ihre Fahrzeuge dann gesegnet. Der Segen galt natürlich in erster Linie den Kindern, um sie unter den besonderen Schutz Gottes im Straßenverkehr zu stellen.

 

Als kleines Erinnerungsgeschenk haben alle Kinder kleine Christopherus-Plaketten erhalten, die sogleich an den Fahrzeugen angebracht wurden. Nach einer Rallye um unsere St.-Johannes-Nepomuk-Pfarrkirche waren alle großen und kleinen Teilnehmer zu einer kleinen Stärkung mit Kuchen und Kakao eingeladen. Der Garten des benachbarten St.-Josef-Seniorenhauses bot hierfür den idealen Rahmen.

Monsignore Hövelborn segnet die Kinder und ihre Fahrzeuge.
Monsignore Hövelborn segnet die Kinder und ihre Fahrzeuge.

 

Nach dem Kinder-Gottesdienst machen sich die Kinder startklar zur kleinen Rallye um die Kirche....
Nach dem Kinder-Gottesdienst machen sich die Kinder startklar zur kleinen Rallye um die Kirche....

Festliche Erstkommunionfeier in Bökendorf

Das Foto zeigt die Kommunionkinder aus Bökendorf und Bellersen mit Pastor Alexander Zamiara.
Das Foto zeigt die Kommunionkinder aus Bökendorf und Bellersen mit Pastor Alexander Zamiara.

Erstkommunionkinder sind mit Jesus auf dem Weg

 

Die Pfarrgemeinden St. Johannes Nepomuk Bökendorf und St. Meinolfus Bellersen haben am „Weißen Sonntag“ (15.04.) eine gemeinsame Erstkommunionfeier begangen. Unter dem Leitthema „Mit Jesus auf dem Weg“ hatten sich insgesamt 11 Mädchen und Jungen aus den beiden Gemeinden seit vielen Monaten intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Die Kommunionkinder haben in der festlich geschmückten Pfarrkirche Bökendorf die Heilige Erstkommunion durch Pastor Alexander Zamiara empfangen. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Kirchenband unserer Pfarrgemeinde. Am Nachmittag war noch eine eucharistische Dankandacht in Bökendorf und den feierlichen Abschluss bildete eine Dankmesse in der Pfarrkirche Bellersen am Montag Vormittag.

 

Zum Tisch des Herrn waren folgende Kommunionkinder eingeladen:, Vincent Becker, Leonie Holtemeier, Marco Kahs und Merle Temme aus Bellersen sowie Moritz Krug, Anna Laufer, Felix Multhaupt, Justine Thiel, Maja Volmer, Wibke Wickel und Laura Wolf aus Bökendorf.

Eingeladen an den Tisch des Herrn...
Eingeladen an den Tisch des Herrn...
Eine bestens gefüllte Pfarrkirche....
Eine bestens gefüllte Pfarrkirche....

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Symbolisch war ein Weg gelegt vom Taufstein bis zum Altar...
Symbolisch war ein Weg gelegt vom Taufstein bis zum Altar...
Nach der Feier: die Kommunionkinder im Kreise ihrer Eltern und Geschwister.
Nach der Feier: die Kommunionkinder im Kreise ihrer Eltern und Geschwister.

Bökendorfer Firmbewerber haben sich vorgestellt

In diesem Jahr haben sich aus unserer Gemeinde sechs Jugendliche entschieden, das Sakrament der Firmung zu empfangen. In einem besonders gestalteten Hochamt am Sonntag, den 04.03.2012, haben sich die Firmbewerber vorgestellt.

 

Ähnlich wie bei der Erstkommunion wird seit einigen Jahren auch die Firmung in unserem Pastoralverbund gemeinsam vorbereitet. Es gibt dabei verschiedene gemeinsame Aktionen. Daneben gibt es allerdings auch in jeder Gemeinde sog. Basiskurse. In 3 Terminen mit jeweils 2,5 Stunden werden mit den Firmbewerbern folgende Themengebiete erarbeitet und diskutiert:

1.     Mein Lebensweg  - mein Glaubensweg

2.     Gott und Jesus Christus

3.     Der Heilige Geist und die Feier der Firmung.

Außerdem ist ein sog. Firmpraktikum zu absolvieren. Es geht dabei darum, das Leben in der Kirchengemeinde und die Menschen, die es mittragen, die sich ehrenamtlich engagieren, genauer kennen zu lernen. Vielleicht gelingt es dadurch den Firmbewerbern, unseren christlichen Glauben auch im Alltag auf die Spur zu kommen. Unsere Firmbewerber haben sich ihre Praktikumsstellen bereits ausgesucht, und zwar werden sie bei den Jugendgruppen, den Messdienern, der kfd und im Josefshaus mithelfen.

 

Im ersten Basiskurs haben die Firmbewerber u.a. ihren Lebens- und Glaubensweg anhand einer selbst gemachten Perlenkette bedacht. Einigen kommt das sicherlich bekannt vor: die Aktion ist angelehnt an den „Perlen des Glaubens“. Jede Perle steht dabei für eine Lebens- oder Glaubenssituation. Ziel war es, Glauben und Leben begreifbar zu machen. Denn so, wie sich die Perlen einer Kette aneinander reihen, so reihen sich auch in unserem Leben Ereignisse, Gedanken und Wünsche aneinander. Vielleicht können die Perlen helfen, manche Gedanken zu ordnen, damit man das Leben besser auf die Reihe -auf die „Kette“- bekommt. Die Firmbewerber haben die Gelegenheit genutzt, ein bisschen über sich und ihren bisherigen Lebensweg nachzudenken und haben die Perlen –jeder für sich- so zusammengelegt, wie sie es für richtig gehalten haben.

 

Bei der Vorstellung im Gottesdienst wurde auch –symbolisch- eine Perlenkette an der Stellwand zusammengelegt. Angefangen wurde mit der sog. ICH-Perle. Und da es um jeden einzelnen unserer Firmbewerber geht, hat jeder seine eigene ICH-Perle an die Stellwand angeheftet.

 

Die Firmbewerber aus Bökendorf werden zusammen mit denen aus der Nachbargemeinde Bellersen am 29.04.2012 das Sakrament der Firmung durch Weihbischof Hubert Berenbrinker empfangen.  


Firmbewerber des Pastoralverbundes Brakeler Bergland beim Taizé-Gottesdienst in Bökendorf

Mit einer besonderen Art des Innehaltens hat für die Firmbewerber des Pastoralverbundes Brakeler Bergland die Fastenzeit begonnen. Aus allen fünf Gemeinden strömten die Jugendlichen mit ihren Eltern am 02.03.2012 nach Bökendorf, um gemeinsam in unserer St.-Johannes-Nepomuk-Pfarrkirche einen Taizé-Gottesdienst zu feiern.  

Zuerst wurde die Dekanatsfirmkerze an einem Feuer vor der Kirche angezündet und dann begann der Gottesdienst mit einem gemeinsamen Einzug in die dunkle Kirche. Alle Gottesdienstbesucher hatten im Verlauf auch die Möglichkeit genutzt, selbst eine Kerze anzuzünden und diese mit zum Platz zu nehmen. So wurde der Innenraum der Kirche nach und nach etwas heller und dezent eingesetztes farbiges Scheinwerferlicht im Chorraum in Kombination mit dem Licht hunderter Kerzen sorgte für eine besinnliche und ansprechende Atmosphäre.

Dieser Taizé-Gottesdienst bot den Gästen eine besondere Form von Spiritualität. Traditionell nehmen dabei Lieder und Gebete einen großen Raum ein. Phasen der Stille wechseln sich mit Gesang und Gebet ab. So erlebten die Firmbewerber zwischen Licht und Dunkelheit sowie Stille und Gesang einen ganz anderen Zugang zu Gott. Auf die Erfahrung, bei meditativen Gesängen und Gebeten zur Ruhe zu kommen und die Gedanken zu ordnen, ließen sich die Jugendlichen beim Taizé-Gottesdienst ein. Aufgrund der inneren Größe mit seiner klaren Linienform eignet sich unsere Pfarrkirche ganz besonders gut für diese Art von Gottesdienst.

 

Die Organisatoren freuten sich über die große positive Resonanz der Teilnehmer.


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Familiengottesdienst zum Thema „Karneval“

Zum Sanctus: "Auch wir Kinder sind da, Deine fröhliche Schar, und wir tragen im Chor unser Loblied Dir vor: Heilig...!"
Zum Sanctus: "Auch wir Kinder sind da, Deine fröhliche Schar, und wir tragen im Chor unser Loblied Dir vor: Heilig...!"

Flotte Bienen, kleine Marienkäfer, lässige Cowboys, furchtlose Ritter und noch vieles mehr: fast alle Kostüme waren vertreten. Doch nicht etwa bei einer Karnevalsveranstaltung, sondern bei einem Familiengottesdienst am 12.02.2012 in unserer Gemeinde. Der Gottesdienst wurde von den Erstkommunionkindern aus Bellersen und Bökendorf mitgestaltet. Pastor Alexander Zamiara und das Vorbereitungsteam haben gezeigt, dass Karneval und Kirche nicht einander ausschließen, sondern gut zusammen passen. 

Zum Abschluss hat Pastor Zamiara alle Kinder nach ihren tollen Kostümen gefragt, die dafür viel Applaus bekommen haben...
Zum Abschluss hat Pastor Zamiara alle Kinder nach ihren tollen Kostümen gefragt, die dafür viel Applaus bekommen haben...
Die Kommunionkinder aus Bellersen und Bökendorf: "Auf Wiedersehen...!"
Die Kommunionkinder aus Bellersen und Bökendorf: "Auf Wiedersehen...!"

"Wir kommen daher aus dem Morgenland, ..."

Gruppenbild der Bökendorfer Sternsinger 2012
Gruppenbild der Bökendorfer Sternsinger 2012

"...wir werden geführt von Gottes Hand,  ...", so begannen die Sternsinger am Sonntag, den 08.01.2012, ihr Begrüßungslied, mit dem sie die frohe Botschaft in alle Häuser unserer Gemeinde getragen haben. Mit dem Zeichen „20*C+M+B+12“ brachten die Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen in Bökendorf und Hainhausen und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt.

Einzug der Sternsinger in unsere Kirche
Einzug der Sternsinger in unsere Kirche

Auch in diesem Jahr haben sich in unserer Gemeinde über 20 Kinder und Jugendliche gefunden, um als Sternsinger von Haus zu Haus zu gehen. Leider war das Wetter sehr regnerisch, allerdings war das kein Hindernis für die gute Laune und den Tatendrang. Die kleinen Könige wurden im Rahmen einer Hl. Messe in unserer Pfarrkirche von Pastor Alexander Zamiara feierlich ausgesandt und dann hieß es: „Die Sternsinger kommen!“ Zwischendurch gab es auch eine Stärkung. Gemeinsam wurde im Pfarrheim das Mittagessen eingenommen: es gab Hot Dogs und Wackelpudding!

Während des Gottesdienstes haben die Sternsinger das diesjährige Leitwort „Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“ szenisch und textlich erläutert...
Während des Gottesdienstes haben die Sternsinger das diesjährige Leitwort „Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“ szenisch und textlich erläutert...

 „Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“ heißt das Leitwort der 54. Aktion Dreikönigssingen, das aktuelle Beispielland ist Nicaragua. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion mehr als 2.100 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.

 

Die Bökendorfer Sternsinger haben in diesem Jahr die stolze Summe von EUR 1.748,40 gesammelt! Allen Spendern ein herzliches „Vergelt`s  Gott“, auch für die freundliche Aufnahme der Sternsinger. Ein besonders großes Dankeschön sei an dieser Stelle sowohl den Sternsingern selbst als auch allen Helfern gesagt, die zu diesem großen Erfolg beigetragen haben.


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Archiv 2011

Höhepunkte der Advents- und Weihnachtszeit

Rund um Weihnachten gibt es in unserer Gemeinde so viele Aktivitäten, dass es schwer ist, über alle Ereignisse zu berichten. Deshalb sind auf der „Bökendorf-Homepage“ einige Höhepunkte zusammengefasst, angefangen von der Adventsfesteraktion bis zu den Sternsingern.

 

Und natürlich gibt es dort auch noch viele andere interessante Berichte über unser Dorf...

HIER ist der Link zur Bökendorf-Homepage.

„Adventsfenster der Generationen“ öffnen sich in Bökendorf

Beatrix Spieker (PGR-Vorsitzende) und Pastor Alexander Zamiara stellten die diesjährige Adventsfenster-Aktion vor.
Beatrix Spieker (PGR-Vorsitzende) und Pastor Alexander Zamiara stellten die diesjährige Adventsfenster-Aktion vor.

Auch in diesem Jahr gibt es in unserer Gemeinde eine Adventsfenster-Aktion. Nach der großen positiven Resonanz im letzen Jahr wird dieses Ereignis auch in 2011 wieder vom Pfarrgemeinderat organisiert. Unter dem Leitgedanken „Adventsfenster der Generationen“ stellten Pastor Alexander Zamiara und Beatrix Spieker als Vorsitzende des Pfarrgemeinderates nun das Programm vor: jeweils an den vier Adventssonntagen werden an vier verschiedenen Häusern die besonders gestalteten Fenster präsentiert. Das erste Fenster wird am 27.11. um 16.00 Uhr am Pfarrheim geöffnet. Das Fenster wird von den Jugendgruppen des Ortes gestaltet. Am zweiten Adventssonntag findet die Fenster-Aktion um 16.00 Uhr am Kindergarten statt. Das dritte Fenster wird am 11.12. um 16.00 Uhr am St.-Josef-Seniorenhaus geöffnet und die Gaststätte Wickel ist dann Gastgeber des vierten Fensters am 19.12. Dort wird das Fenster allerdings erst im Anschluss an das Weihnachtskonzert des Musikvereins gegen 17.15 Uhr präsentiert. „Das offizielle Programm dauert jeweils ca. 20 Minuten, das gesellige Beisammensein darf aber gerne länger andauern“, ergänzt die PGR-Vorsitzende. Denn nach jeder Fenster-Öffnung werden heißer Kakao, Kinderpunsch oder Glühwein sowie leckere Kekse angeboten. Da gerade in der Vorweihnachtszeit die Menschen so viele Verpflichtungen hätten, werde die Aktion nur an den vier Adventsonntagen und nicht an jedem Tag gemacht, so Beatrix Spieker. Das habe sich im letzten Jahr bestens bewährt, ergänzt sie. Bis Weihnachten werden die vier Adventsfenster nach ihrer jeweiligen Eröffnung dann in den Abendstunden beleuchtet sein. Pastor Alexander Zamiara zeigte sich insbesondere erfreut, dass wiederum jede Generation ein Fenster gestalten werde und so zum Miteinander von Jung und Alt beitrage. „Ich bin wieder sehr gespannt auf die kreativen Ideen der beteiligten Gruppen!“, erzählt Pastor Zamiara. Alle Bökendorfer und Gäste aus nah und fern sind zu allen vier Adventsfenster-Aktionen in Bökendorf herzlich eingeladen.


Das erste Adventsfenster

Eines von drei gestalteten Fenstern...
Eines von drei gestalteten Fenstern...

Am Sonntag, den 27.11.2011, war es wieder soweit: das erste Adventsfenster wurde geöffnet. Treffpunkt war am Pfarrheim gegenüber unserer Kirche. Das Fenster wurde von den Jugendgruppen unserer Gemeinde gestaltet.

Beatrix Spieker als Vorsitzende des Pfarrgemeinderates begrüßte die Anwesenden ganz herzlich. Zunächst wurde erst einmal gesungen. Einige Jungendliche haben dann Gedichte vorgetragen und zum Abschluss segnete Pastor Alexander Zamiara die Anwesenden. Und währenddessen erstrahlte das Adventsfenster.

Herr Pastor, wer kann dazu schon "Nein" sagen....??!
Herr Pastor, wer kann dazu schon "Nein" sagen....??!

Im Anschluss an die Präsentation waren alle ins Pfarrheim eingeladen. Die Jugendgruppen haben kalte und warme Getränke sowie leckere Kekse angeboten.


Das zweite Adventsfenster

"...sehet, die zweite Kerze brennt..."
"...sehet, die zweite Kerze brennt..."

Am zweiten Advent (04.12.2011) war die Kindertageseinrichtung „Droste Hülshoff“ Gastgeber des zweiten Adventsfensters und daher wurden ganz besonders die Kindergarten-Kinder aus Bellersen und Bökendorf begrüßt. Während im letzten Jahr ein Schneegestöber war, zeigte sich in diesem Jahr das Wetter von einer angenehmeren Seite. Zahlreiche Kinder, Eltern, Großeltern sowie viele weitere Besucher waren gekommen.

Im Fenster stehen vier große Adventskerzen, die beleuchtet werden können. Und da das Adventsfenster am Gedenktag der Hl. Barbara geöffnet wurde, steht daneben auch noch eine Vase mit Barbara-Zweigen. Passend am Weihnachtsfest werden diese dann (hoffentlich) blühen. Und eine kleine Adventsgeschichte gab es auch noch: „Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden“. Danach haben passend zu der Geschichte die Kinder das Lied von den „Dicken roten Kerzen“ gesungen.

Nach dem Segen durch Pastor Alexander Zamiara hat der Elternbeirat der Kindertageseinrichtung zum Umtrunk eingeladen. Serviert wurde selbstgemachter leckerer Kinderpunsch und köstliche Kekse, die von den Eltern mitgebracht wurden.


Das dritte Adventsfenster

...ein Himmel voller Sterne im St.-Josefshaus...
...ein Himmel voller Sterne im St.-Josefshaus...
Am 11.12.2011, dem 3. Advent, wurde nun das dritte Adventsfenster präsentiert. Gastgeber war das St.-Josef-Seniorenhaus. Damit auch die Hausbewohner die Adventsfenster-Aktion miterleben konnten, wurde die Präsentation im Tagesraum vorgenommen. Denn zwei große Fenster dieses Raumes sind nun mit dem Thema „Sterne“ verziert.
Sie sorgten für einen stimmungsvollen Nachmittag: Susanne Wickel, Anne-Marie Höke (Hausleitung) und Claudia Ritterbusch.
Sie sorgten für einen stimmungsvollen Nachmittag: Susanne Wickel, Anne-Marie Höke (Hausleitung) und Claudia Ritterbusch.

Die Fenster befinden sich direkt am Haupteingang des Seniorenhauses und können somit auch von außen bestaunt werden. Passend zu dem Thema wurden verschiedene Texte hierzu vorgetragen.

Jung und Alt singen gemeinsam Adventslieder.
Jung und Alt singen gemeinsam Adventslieder.

Und natürlich wurde auch an diesem Nachmittag gesungen, sogar mit festlicher Klavierbegleitung. Nach dem Segensspruch durch die PGR-Vorsitzende Beatrix Spieker waren alle Bewohner und Gäste eingeladen, den leckeren Punsch und die schmackhaften Kekse zu verköstigen.


Das vierte Adventsfenster

Gleich vier adventlich dekorierte Fenster wurden geöffnet...
Gleich vier adventlich dekorierte Fenster wurden geöffnet...

Am 4. Advent, den 18.12.2011, wurde schließlich das vierte und letzte Adventsfenster geöffnet. Nach dem fulminanten traditionellen Weihnachtskonzert des Musikvereins in unserer Pfarrkirche waren die Besucher besonders gut eingestimmt auf die Fenster-Öffnung. Und als man aus der Kirche kam, konnte man schon die Lichterketten am Haus der Gastgeber und die Teelichter auf den Stehtischen sehen.

PGR-Vorsitzende Beatrix Spieker begrüßt die Gäste.
PGR-Vorsitzende Beatrix Spieker begrüßt die Gäste.

Die Begrüßung der zahlreichen Gäste übernahm die PGR-Vorsitzende Beatrix Spieker, verbunden mit einem großen Dank an alle Gastgeber der diesjährigen Adventsfenster-Aktion.

 

Die Familie Wickel hat vier Fenster ihrer Gastwirtschaft adventlich dekoriert. Die Fensterläden wurden nach und nach geöffnet. Dazwischen wurden Geschichten vorgetragen und  zu jedem Fenster die passende Strophe von „Wir sagen Euch an den lieben Advent...“ gesungen.

Ganz schön eng wurde es in der Gaststätte der Fam. Wickel...
Ganz schön eng wurde es in der Gaststätte der Fam. Wickel...

Nach dem Segen durch Pastor Alexander Zamiara wurde es in der Gaststätte eng. Es duftete nach Glühwein, Eierpunsch, selbstgebackenen Lebkuchen und Bratwürstchen.

 

 

Der Pfarrgemeinderat bedankt sich nochmals ganz herzlich bei allen Gastgebern sowie allen Gästen, die  an den vier Adventssonntagen dabei waren und die Aktion so lebendig werden ließen.


MessdienerInnen eingeführt und verabschiedet

Gruppenbild der anwesenden MessdienerInnen mit Pastor Alexander Zamiara
Gruppenbild der anwesenden MessdienerInnen mit Pastor Alexander Zamiara

Im Rahmen der Vorabendmesse zum 1. Advent erfolgte am 26.11.2011 die Einführung von drei neuen Messdienerinnen. Und wie man sich gut vorstellen kann, war auch der Großteil aller MessdienerInnen aus unserer Gemeinde anwesend. Mit dabei waren auch schon 6 Kommunionkinder, die zukünftig auch den Dienst am Altar verrichten möchten. Alle Kinder wurden zuvor durch die Messdienerleiter für ihre Aufgaben als Messdiener intensiv und bestens ausgebildet.

Während des Gottesdienstes wurden gleichzeitig 3 MessdienerInnen feierlich verabschiedet. Eine besondere Ehrung erhielten vier Ministranten unserer Gemeinde: für 10 Jahre Dienst am Altar bekamen sie ein kleines Präsent.

Pastor Alexander Zamiara verdeutlichte der Gemeinde gegenüber noch mal ausdrücklich, dass die Messdienerschaft innerhalb unserer Gemeinde eine wichtige Gemeinschaft darstelle und er sehr dankbar sei für ihren Einsatz.

 

Historie: 1947 schaffte Papst Pius XII. in seiner Enzyklika „Mediator Dei“ Klarheit, indem er erstmals offiziell von „Ministranten“ sprach, die sich nicht im Klerikerstand befanden. Danach hat das Zweite Vatikanische Konzil klargestellt, dass es sich beim Dienst der Ministranten um einen liturgischen Dienst handelt, der im Sinne der tätigen Teilnahme an der Messfeier allen Getauften zukommt. Somit liegt kein theologischer Grund vor, Frauen und Mädchen vom Altardienst auszuschließen. Der Dienst von Ministrantinnen ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz mittlerweile fest etabliert und geschätzt. Gemeinden, in denen nur Jungen dienen, sind eine echte Ausnahme.


„Fest der Schutzengel“ für Kommunionkinder 2012

Die Kommunionkinder aus Bellersen und Bökendorf haben sich vorgestellt; mit im Bild Gemeindereferent Andre Hüsken (links) und Pastor Alexander Zamiara (rechts).
Die Kommunionkinder aus Bellersen und Bökendorf haben sich vorgestellt; mit im Bild Gemeindereferent Andre Hüsken (links) und Pastor Alexander Zamiara (rechts).

Die Vorbereitung für die Erstkommunion 2012 im Pastoralverbund Brakeler Bergland hat begonnen. In allen Gemeinden haben sich die Kommunionkinder in besonders gestalteten Gottesdiensten vorgestellt.

 

Die insgesamt 11 Kinder der Pfarrgemeinden St. Meinolfus Bellersen und St. Johannes Nepomuk Bökendorf haben sich nun sogar gemeinsam in zwei bestens besuchten Familiengottesdiensten in den jeweiligen Dörfern präsentiert. Die Gottesdienste am 19. und 20.11.2011 standen unter dem Leitthema „Fest der Schutzengel“ und wurden von der Bökendorfer Kirchenband in gekonnter Weise musikalisch begleitet.

 

Bis zum „Weißen Sonntag“ werden sich die Kinder unter der Leitung von Gemeindereferent Andre Hüsken und Rita Mertens intensiv auf diesen Tag vorbereiten. Der nächste Termin für alle Kommunionkinder war der Chile-Basar am 27.11.2011 im Pfarrzentrum Brakel.

Passend zum Thema: ein stilisierter Schutzengel mit den Wünschen der "KoKis"
Passend zum Thema: ein stilisierter Schutzengel mit den Wünschen der "KoKis"
Beim Abschlusslied: "Auf Wiedersehen!"
Beim Abschlusslied: "Auf Wiedersehen!"

Ich werde einen Engel schicken,

der dir vorausgeht.

Er soll dich auf dem Weg schützen

und dich an den Ort bringen,

den ich bestimmt habe.

Achte auf ihn

und hör auf seine Stimme!

(Exodus 23, 20f)


Hl. Elisabeth: Mittelpunkt beim Kleinkinder-Gottesdienst

Genau passend zum Thema blühten vor unserer Pfarrkirche die letzten Rosen des Jahres...
Genau passend zum Thema blühten vor unserer Pfarrkirche die letzten Rosen des Jahres...

Der November ist ja meist ein trüber Monat. Diese trübe Zeit wird aufgehellt durch die vielen Heiligen-Gedenktage in diesen Wochen (Hl. Hubertus, Hl. Martin, Hl. Elisabeth...). Und so stand am Samstag, den 19.11.2011, genau passend an ihrem Gedenktag, die "Hl. Elisabeth" im Mittelpunkt des Kleinkinder-Gottesdienstes. Natürlich wurde dabei auch die Legende von den Rosen im Korb kindgerecht thematisiert. Das Thema des Gottesdienstes lautete daher: "Teilen lässt Rosen blühen!".

Jeder von uns muss nur für sich selber herausfinden, was er tun kann, damit es den Armen oder den Ausgegrenzten besser geht. Dann erzählen unsere Taten von der großen Liebe Gottes, so wie die Brote der Hl. Elisabeth auch als Rosen geblüht haben. Den Kindern sind viele Möglichkeiten eingefallen, wie sie für andere Menschen Brot sein können und ihnen helfen können. Mit einer kleinen Mal-Aktion haben sie ihren kreativen Ideen freien Lauf gelassen und ihr „Brot“ aus Tonpapier entsprechend bemalt, wie sie Brot für andere Menschen sein wollen. Die Bilder wurden anschließend an eine Stellwand geheftet. Wie immer gab es auch zum Abschluss ein kleines Geschenk: eine Rosen-Malvorlage!

 

 

 

Zum Abschluss präsentierten die Kinder ihre bemalten "Brote".
Zum Abschluss präsentierten die Kinder ihre bemalten "Brote".

Stimmungsvolles Erntedank-Fest für Jung und Alt

Zahlreiche Familien mit Kindern waren zum Erntedankgottesdienst gekommen....
Zahlreiche Familien mit Kindern waren zum Erntedankgottesdienst gekommen....

Am Samstag, den 08.10.2011, wurde in unserer Gemeinde ein tolles Erntedankfest gefeiert. Das Fest begann mit einem bestens besuchten Familiengottesdienst in unserer Pfarrkirche. Vor dem Altar waren viele Erntedank-Gaben schön dekoriert. Die Hl. Messe wurde vom kfd-Team unter dem Motto "Ich danke Dir mit Herz und Mund" ansprechend gestaltet. Und sogar die neuen Kommunionkinder waren bei den Fürbitten eingebunden. Musikalisch hat die Kirchenband in souveräner Weise den Dankgottesdienst begleitet, wobei beim Gloria und beim Schlusslied die Band tatkräftige Unterstützung durch die Kinder (mit Rhythmus-Instrumenten) erhalten hat. So macht Kirche auch den Kleinsten Spaß!

"Full house" beim Erntedank-Fest im Pfarrheim...
"Full house" beim Erntedank-Fest im Pfarrheim...

Direkt im Anschluss an den Gottesdienst wurde erstmals ein „Erntedank-Fest“ gefeiert unter Mitwirkung mehrerer Vereine und Gruppen. Aufgrund der regnerischen Wetterlage wurde im Pfarrheim gefeiert. Ursprünglich sollte die Feier auf der Kirchenwiese bei der Schule sein. Schon nach kurzer Zeit platzte das Pfarrheim aus allen Nähten! Alle Plätze im Obergeschoss waren besetzt und der Jugendraum im Erdgeschoss war ebenfalls prall gefüllt.

Guten Appetit! Und der pfiffige Kartoffelkönig schaut zu....
Guten Appetit! Und der pfiffige Kartoffelkönig schaut zu....

Es wurde ein stimmungsvolles Fest für Jung und Alt mit vielen Aktionen rund um die Kartoffel. Als Ersatz für das geplante große Kartoffelfeuer brannte vor dem Pfarrheim ein kleines Lagerfeuer. Die Jugendgruppenleiter haben mit den Kindern pfiffige „Kartoffelkönige“ gebastelt und Erntedank-Mandalas ausgemalt sowie die Geschichte vom Kartoffelkönig vorgetragen. Das kfd-Team hat die Gäste kulinarisch mit Kartoffelpuffer mit Apfelmus und Folienkartoffeln mit Dip verwöhnt. Es hat allen bestens gemundet! Der Heimatverein kümmerte sich gemeinsam mit dem Pfarrgemeinderat um die Getränke.


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Die vollbesetzte Mandala-Malecke....
Die vollbesetzte Mandala-Malecke....
....und die Kartoffelkönig-Bastelecke im Jugendraum!
....und die Kartoffelkönig-Bastelecke im Jugendraum!
Bestens organisiert war das kfd-Team mit dem Kartoffelpuffer-Bratstand vor dem Pfarrheim. Die Nachfrage wollte nicht enden...: so lecker war´s!
Bestens organisiert war das kfd-Team mit dem Kartoffelpuffer-Bratstand vor dem Pfarrheim. Die Nachfrage wollte nicht enden...: so lecker war´s!

Es war ein schönes und stimmungsvolles Erntedankfest 2011 für Jung und Alt. Ein großes LOB und herzliches DANKESCHÖN gilt an dieser Stelle all denen, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben!


Ehrenamtstag unserer Gemeinde

„Wo Gott ist, da ist Zukunft!“: unter diesem Leitgedanken stand am Sonntag, den 25.09.2011, der diesjährige Ehrenamtstag unserer Pfarrgemeinde St.-Johannes-Nepomuk in Bökendorf.
Ganz bewusst wurde das Motto des Deutschland-Besuches von Papst Benedikt XVI. auch als Motto des Ehrenamtstages genommen. Denn zum einen war der Papstbesuch am selben Tag und zum anderen wird mit dem Logo die Gemeinschaft der Gläubigen auf dem Weg hin zu Christus beschrieben. Und Letzteres passt genau zu den engagierten Ehrenamtlichen unserer Kirchengemeinde.


Der Ehrenamtstag begann mit einem feierlichen Dankgottesdienst um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche. Während des Gottesdienstes wurde die Pilgerfahrt unserer Messdiener nach Polen per Laptop und Beamer mit vielen Fotos präsentiert. Rund 80 Frauen, Männer und Jugendliche aus der Gemeinde, viele in Doppel- oder Mehrfachfunktion, waren anschließend von Pfarrer Koch, Pastor Zamiara und des Pfarrgemeinderates zu einem Tag der Begegnung im Pfarrheim eingeladen. Beim leckeren Mittagessen (traditionell hat Pastor Zamiara auch wieder "Bigos" zubereitet) sowie bei Kaffee und Kuchen haben die Ehrenamtlichen die Gelegenheit für gute Begegnungen und Gespräche genutzt.

Bereits seit vielen Jahren wird in unserer Gemeinde die ehrenamtliche Arbeit gewürdigt. In den letzten Jahren war der Ehrenamtstag zu Beginn des Kirchenjahres im November/Dezember. Da allerdings gerade in der Vorweihnachtszeit so viele andere Verpflichtungen und Termine bestehen, war erstmals in diesem Jahr der Ehrenamtstag bereits im September. Der Ehrenamtstag ist ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung für die Vielen, die mit ihrem Einsatz die St.-Johannes-Nepomuk-Gemeinde lebendig halten.

Dem Pfarrrgemeindeat ist ein stimmungsvoller Ehrenamtstag gelungen, insbesondere in diesem Jahr, denn 2011 ist das europäische Jahr des Ehrenamtes!

 

 

Gute Gespräche und Begegnungen...
Gute Gespräche und Begegnungen...
...beim leckeren Essen!
...beim leckeren Essen!

Familienwanderung der kfd

Gespannt verfolgen die Kinder die Geschichte der Schmunzelsteine...
Gespannt verfolgen die Kinder die Geschichte der Schmunzelsteine...

Die kfd Bökendorf hat auch in diesem Jahr wieder einen Familien-Wandernachmittag organisiert. Am Samstag, den 17.09.2011, ging es bei gutem Wander-Wetter durch Feld und Flur. Ziel war das neue Pilgerkreuz am Jakobsweg in Hainhausen. Dort angekommen, konnte sich die Gruppe mit Kaffee, Kakao und Kuchen stärken. Die Kinder nutzten ausgiebig die Gelegenheit, den Wald rund um das Pilgerkreuz zu erkunden. Das kfd-Leitungsteam erzählte den Kindern zudem eine Geschichte von den "Schmunzelsteinen". Im Anschluss hatten dann alle die Gelegenheit, selber kleine Steine mit schmunzelnden Gesichtern zu bemalen. Eine schöne Idee und ein toller Wandernachmittag für Jung und Alt! 


Neues Pilgerkreuz am Jakobsweg wurde gesegnet!

Gruppenbild (v.l.n.r.): Pastor Dr. Gregor Chojnacki, Gemeindereferent Andre Hüsken, Vikar Christian Städter, davor die Messdienerinnen Sabrina Steinhage und Michelle Maraun, Pfarrer Wilhelm Koch, Erwin Volkhausen, Bürgermeister Hermann Temme und stellv. PGR-Vorsitzender Bernhard Aufenanger, der das Projekt betreut hat.
Gruppenbild (v.l.n.r.): Pastor Dr. Gregor Chojnacki, Gemeindereferent Andre Hüsken, Vikar Christian Städter, davor die Messdienerinnen Sabrina Steinhage und Michelle Maraun, Pfarrer Wilhelm Koch, Erwin Volkhausen, Bürgermeister Hermann Temme und stellv. PGR-Vorsitzender Bernhard Aufenanger, der das Projekt betreut hat.

Montag, 25. Juli 2011 – der Festtag des Hl. Apostels Jakobus. Endlich war es soweit: das neue Pilgerkreuz am Jakobsweg wurde gesegnet. Denn für alle, die es noch nicht wissen: auch Bökendorf liegt am Jakobsweg! Der Pilgerweg führt zwar nicht direkt durch unser Dorf, aber zumindest verläuft ein kleiner Streckenabschnitt bei Hainhausen durch die Gemeinde. Der Pilgerweg 4, der aus Polen kommt, führt bekanntlich von Corvey, Ovenhausen und Hainhausen nach Brakel.

                     

Wenn man sich auf den Jakobsweg macht, hat das sicherlich viele verschiedene Gründe: Überwindung eines schweren Schicksalschlages, Trauer, Buße, Bitte um Vergebung oder einfach nur das Gemeinschaftserlebnis beim Pilgern in einer Gruppe. Viele Pilger haben aber vielleicht eines gemeinsam: sie haben sich auf den Weg gemacht, um eine Last/Belastung loszuwerden. Und das können sie bei dem neuen Pilgerkreuz am Jakobsweg in Hainhausen gleich in doppelter Hinsicht. Die Pilger haben die Möglichkeit, einen (mitgebrachten) Stein, den sie mit Wünschen, Gebeten, Bitten oder einfach nur mit ihren Namen beschriften können, in das Kreuz zu werfen. So werden sie beim Pilgern zum einen physisch von der Last des Steines erleichtert und zum anderen symbolisch, denn das Kreuz, an dem Jesus Christus für uns gestorben ist, nimmt die Last/Belastungen der Pilger in Form eines Steines in sich auf.

Das Kreuz wurde erst zwei Tage vor der Segnung aufgestellt mit PS-starker Unterstützung...
Das Kreuz wurde erst zwei Tage vor der Segnung aufgestellt mit PS-starker Unterstützung...

Die Idee, ein Pilgerkreuz am Weg aufzustellen, ist vor einiger Zeit im Pfarrgemeinderat Bökendorf entstanden. Durch Erwin Volkhausen wurde diese Idee nun realisiert und kreativ umgesetzt. Der Fahrzeugbau-Meister hat das Kreuz in ehrenamtlicher Arbeit aus Metall angefertigt. Filigran und als Hohlkörper erhebt sich nun das fast 500 kg schwere und 3,20 m hohe Kreuz auf einem idyllischen Platz am Waldrand.

Passend also am Festtag des Heiligen Jakobus´ wurde das neue Pilgerkreuz von Pfarrer Wilhelm Koch gesegnet und der Öffentlichkeit vorgestellt. Ihm zur Seite standen Pastor Dr. Gregor Chojnacki, Vikar Christian Städter und Gemeindereferent Andre Hüsken. Alles war perfekt vorbereitet: der Platz war festlich geschmückt, Mitglieder des Musikvereins begleiteten die Feier musikalisch und sogar das Wetter zeigte sich von der sonnigen Seite, nachdem es morgens noch regnete. Somit waren die äußeren Bedingungen prima und für die innere Stimmung sorgten zudem passend ausgewählte Texte.



Das hat das Westfalen-Blatt berichtet: HIER klicken.

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„Wir sind von der großen Resonanz der Teilnehmer überrascht und begeistert.“, erklärte PGR-Vorsitzende Beatrix Spieker nach der Feier. Denn über 150 Personen haben an der Kreuz-Segnung teilgenommen, darunter auch Carola Breker (stellv. Landrätin des Kreises Höxter), Hermann Temme (Bürgermeister der Stadt Brakel), Reinhard Koch (Ortsheimatpfleger Bökendorf), Horst-D. Krus (Heimatgebietsleiter), Ursula Grewe (Bezirksverwaltungsstellenleiterin) und nicht zuletzt Bernhard Leifeld (Dekanatsreferent vom Dekanat Höxter). Im Anschluss an die Kreuz-Segnung wurden Getränke und Würstchen angeboten. Der Erlös dient zur Mitfinanzierung des neuen Pilgerkreuzes.

Nach der Kreuz-Segnung konnte man sich mit Würstchen und Getränken für den Rückweg stärken...
Nach der Kreuz-Segnung konnte man sich mit Würstchen und Getränken für den Rückweg stärken...

Und der erste „echte“ Pilger war auch schon da!! Andreas Kopac ist auf dem Jakobsweg von Berlin nach Santiago de Compostela unterwegs. Als erster hat er sich in das Pilgerbuch eingetragen, das direkt neben dem Kreuz in einer besonderen Stele deponiert ist. Er bedankte sich für den herzlichen Empfang und "die ergreifende Weihezeremonie". Herr Kopac ist in Höxter aufgewachsen und lebt derzeit in Berlin. Seine Mutter hat von der Segnung des neuen Pilgerkreuzes aus der Presse erfahren, den Sohn informiert und passend am Jakobustag war er dann in Hainhausen bei der Segnung mit dabei. Das sind Geschichten, wie sie nur das Leben schreiben kann....

 

 

Wo beginnt der Jakobsweg?
Dort, wo ich den ersten Schritt

setze hin zu einem Ziel,
das weit in der Ferne liegt,

das mir viel abverlangt,
dort beginnt der Jakobsweg für mich,

mein Jakobsweg.
Dort, wo ich loslasse: die Heimat, den Alltag,
die Tagesarbeit, die Tagesroutine, die Dinge.
Dort, wo ich aufbreche,

nur mit dem Nötigsten in die Fremde ziehe.
Dort beginnt mein Jakobsweg,

mein langer Weg zu einem fernen Ziel.


 



Und das berichtete die NW: HIER klicken!

"Sportlicher" Familiengottesdienst zum SV 21-Jubiläum

Der Pastor mit Bökendorfer Fan-Schal
Der Pastor mit Bökendorfer Fan-Schal

Wenn der Pastor während der Messe einen Fan-Schal trägt, dann "ist er nicht verrückt", sondern dann wird etwas ganz Besonderes gefeiert, nämlich das 90-jährige Bestehen des SV 21 Bökendorf. Am Sonntag, den 24.07.2011 wurde daher die Hl. Messe um 10.00 Uhr in der Bökendorfer Sporthalle zelebriert. Musikalisch hat der Musikverein Bökendorf den Gottesdienst begleitet. Pastor Dr. Gregor Chojnacki (als Urlaubsvertretung für Pastor Zamiara) und der PGR haben inhaltlich einen schönen „sportlichen“ Familiengottesdienst vorbereitet, sodass die Gottesdienstbesucher überrascht waren!

Bunt gemischt war die Reihe der Lektoren bei den Fürbitten...
Bunt gemischt war die Reihe der Lektoren bei den Fürbitten...
Gut besucht war der Gottesdienst in der Sporthalle
Gut besucht war der Gottesdienst in der Sporthalle

Kirchenvorsteher hat guten Draht zu Petrus!

Das Königspaar 2011: Mechtild und Erwin Volkhausen.
Das Königspaar 2011: Mechtild und Erwin Volkhausen.

Wenn statt der gelb-weißen Kirchenfahnen die dreifarbigen Bökendorf-Fahnen vor der Kirche gehisst sind, dann kann es nur eins bedeuten: es ist Schützenfest!

 

Am Mittwoch, den 22.06.2011, wurde das dreitägige Fest traditionell mit der Schützenmesse eröffnet. Pfarrer Wilhelm Koch und Pastor Alexander Zamiara haben die Schützen begrüßt, insbesondere natürlich das Königspaar Erwin und Mechtild Volkhausen nebst Hofstaat. Im Anschluss an die Schützenmesse haben das Königspaar, Hofstaat, Vorstand und Ehrengäste auf der Kirchentreppe für den „Zapfenstreich“ Aufstellung genommen.

 

Auch am Fronleichnamstag war unsere Pfarrkirche das Ziel der Schützen. Die Kranzniederlegung am Ehrenmal neben der Kirche sowie die Königsparade vor der Kirche waren nur einige Höhepunkte des Tages.

Der Wunsch des Königs: ein Gruppenbild mit allen Schützen.
Der Wunsch des Königs: ein Gruppenbild mit allen Schützen.

Das Königspaar ist in unserem Dorf vielseitig ehrenamtlich engagiert, u.a. ist Erwin Volkhausen Mitglied unseres Kirchenvorstandes und seine Frau Mechtild ist im Leitungsteam der kfd. Das Königspaar hat offensichtlich einen guten Draht zu Petrus, denn bei allen Umzügen an den Festtagen hat es nicht geregnet, obgleich zwischendurch einige heftige Schauer waren. Aber das war für die tolle und schöne Stimmung keineswegs hinderlich.


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Es ist eine schöne Tradition, dass das Königspaar nebst Hofstaat einen Besuch im St.-Josef-Seniorenhaus macht.
Es ist eine schöne Tradition, dass das Königspaar nebst Hofstaat einen Besuch im St.-Josef-Seniorenhaus macht.
Aufstellung im Garten des Josefshauses: so konnten die Bewohner und vor allen die Bewohnerinnen die schicken Kleider bewundern.
Aufstellung im Garten des Josefshauses: so konnten die Bewohner und vor allen die Bewohnerinnen die schicken Kleider bewundern.
Aufstellung auf der Kirchentreppe zur Abnahme der Königsparade.
Aufstellung auf der Kirchentreppe zur Abnahme der Königsparade.

Zwei Gemeinden – ein Gottesdienst!

Eingerahmt von uralten Bäumen ist das "Pius-Kreuz" im Sticht zwischen Bellersen und Bökendorf.
Eingerahmt von uralten Bäumen ist das "Pius-Kreuz" im Sticht zwischen Bellersen und Bökendorf.

Am Sonntag, den 14.08.2011, war erstmals ein gemeinsamer Familiengottesdienst der Pfarrgemeinden St. Meinolfus Bellersen und St. Johannes Nepomuk Bökendorf. Die Hl. Messe sollte eigentlich (fast) genau zwischen den beiden Musterdörfern unter freiem Himmel am „Pius-Kreuz“ im Sticht stattfinden, aber das Wetter durchkreuzte leider den Plan. Das Kreuz erinnert das 25-jährige Papstjubiläum von Pius IX am 16.06.1871. Wie Heimatgebietsleiter Horst.-D. Krus aus der Bellerser Ortschronik zu berichten weiß, wurden vor 140 Jahren die Kosten für das Kreuz von beiden Gemeinden sowie der Familie von Haxthausen getragen und daher der Standpunkt zwischen den Dörfern gewählt. Somit war der ausgesuchte Ort für die Messfeier sehr passend, um die gute Zusammenarbeit der beiden Gemeinden weiter zu festigen und zu fördern.

Gelungene Überraschung: die PGR-Vorsitzenden gratulierten Pastor Alexander Zamiara zur "Beförderung".
Gelungene Überraschung: die PGR-Vorsitzenden gratulierten Pastor Alexander Zamiara zur "Beförderung".

Allerdings ließ Dauerregen eine Messfeier im Freien leider nicht zu, somit kam „Plan B“ zum Tragen und die Hl. Messe wurde daher in der Pfarrkirche Bellersen von Pastor Alexander Zamiara zelebriert. Unter dem Leitgedanken „Generationen gemeinsam auf dem Weg“ hatte der Liturgiekreis Bellersen einen gut besuchten Familiengottesdienst vorbereitet, der musikalisch von Gemeindereferent Andre Hüsken am Keyboard begleitet wurde. Am Ende des Gottesdienstes gab es noch eine Überraschung für Pastor Zamiara: die Vorsitzenden der beiden Pfarrgemeinderäte gratulierten mit einem bunten Blumenstrauß herzlich zur „beruflichen Karriere“. Bislang war er „Vikar von Bellersen“, aber seit Kurzem ist Alexander Zamiara nun „Pastor im Pastoralverbund Brakeler Bergland“.

 

Im Anschluss an den Familiengottesdienst waren die Besucher zu einem kleinen Umtrunk in die Pfarrscheune Bellersen eingeladen.

Gut gefüllt war die Pfarrkirche in Bellersen beim Familiengottesdienst der beiden Pfarrgemeinden.
Gut gefüllt war die Pfarrkirche in Bellersen beim Familiengottesdienst der beiden Pfarrgemeinden.

Messfeier „open air“ auf der Freilichtbühne

Messfeier im "Dschungel": Pastor Alexander Zamiara (Mitte) eingerahmt von Diakon Gottfried Rempe (rechts) und Pastor Thomas Becker-Bertau (links)
Messfeier im "Dschungel": Pastor Alexander Zamiara (Mitte) eingerahmt von Diakon Gottfried Rempe (rechts) und Pastor Thomas Becker-Bertau (links)

Nach einigen Jahren der Unterbrechung ist eine schöne Tradition wieder aufgelebt: am Sonntag, den 05.06.2011, wurde die Bökendorfer Theatersaison mit einer feierlichen Heiligen Messe auf der schönen Naturbühne im Hasenholz eröffnet. Zelebriert wurde der Gottesdienst von Pastor Alexander Zamiara. Ihm zur Seite standen Herr Diakon Gottfried Rempe aus Bad Driburg und Herr Thomas Becker-Bertau, ev. Pastor in Lippe. Letztere sind beide Mitglieder des Theaterensembles. Die musikalische Umrahmung oblag dem Musikverein Bökendorf.

Auf der Freilichtbühne ist (fast) alles möglich: eine Messfeier im Dschungel, katholisch und evangelisch, Gospel-Songs und klassische Kirchenlieder. Zudem saßen die Amateurschauspieler entgegen der sonstigen Gewohnheit auf den Zuschauerplätzen und andere spielten an diesem sonnigen Morgen mal die Hauptrolle! Diese Kombinationen waren sicherlich Gründe genug, warum dieser besondere Gottesdienst bestens besucht war. Eingeladen waren die Mitwirkenden und Mitglieder der Freilichtbühne sowie die Bökendorfer Gemeinde, aber auch zahlreiche Gäste waren zum Gottesdienst auf der Freilichtbühne gekommen.

Gospel-Songs wurden gekonnt von Jugendlichen der Freilichtbühne gesungen.
Gospel-Songs wurden gekonnt von Jugendlichen der Freilichtbühne gesungen.

Am Nachmittag folgte dann die Premiere des Kinderstückes „Das Dschungelbuch“. Wir wünschen allen Mitwirkenden der Freilichtbühne eine erfolgreiche Theatersaison 2011.

 

Weitere Informationen: www.freilichtbuehne-boekendorf.de


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Auch der Musikverein unter der Leitung von Bernd Laufer spielte im "Dschungel"!
Auch der Musikverein unter der Leitung von Bernd Laufer spielte im "Dschungel"!
Die Fürbitten wurden von Schauspielerinnen der Bühne vorgetragen.
Die Fürbitten wurden von Schauspielerinnen der Bühne vorgetragen.
Der Gottesdienst war bestens besucht.
Der Gottesdienst war bestens besucht.

Patronats- und Pfarrfest 2011 „wie aus dem Effeff“

Die Nepomuk-Kapelle am Wullhof ist die erste Station der eucharistischen Prozession am Patronatsfest.
Die Nepomuk-Kapelle am Wullhof ist die erste Station der eucharistischen Prozession am Patronatsfest.

Am Sonntag, den 22. Mai 2011, haben wir unseren Kirchenpatron, den Hl. Johannes Nepomuk „wie aus dem Effeff“ gefeiert. „ff“ steht hierbei für: fromm und feierlich, familiär und freundschaftlich, famos und nicht zuletzt festlich!  

Das Patrozinium begann um 10.00 Uhr mit dem Festhochamt in der Pfarrkirche. Die große Bedeutung dieses Festtages für unsere Gemeinde wurde durch die Anwesenheit von drei (!) Geistlichen unterstrichen: Pfarrer Wilhelm Koch aus Brakel, Pfarrer Dieter J. Aufenanger aus Hagen-Hohenlimburg sowie unser Pastor Alexander Zamiara. Im Anschluss an den Gottesdienst war dann die traditionelle Nepomuk-Prozession rund um unser Dorf – wie immer mit musikalischer Begleitung durch den Musikverein Bökendorf.

Die Nepomuk-Prozession führt auch durch die Feldmark bis zum Marien-Heiligenhäuschen.
Die Nepomuk-Prozession führt auch durch die Feldmark bis zum Marien-Heiligenhäuschen.
Wie immer waren die vier Aussenaltäre festlich geschmückt.
Wie immer waren die vier Aussenaltäre festlich geschmückt.

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Pastor Alexander Zamiara im "Festzelt", eingerahmt von Schw. Sigrun aus Brakel und Reinhard Koch, Ortsheimatpfleger von Bökendorf.
Pastor Alexander Zamiara im "Festzelt", eingerahmt von Schw. Sigrun aus Brakel und Reinhard Koch, Ortsheimatpfleger von Bökendorf.

Nach der Prozession wurde dann das diesjährige Pfarrfest gefeiert, bei dem viele Aktionen für Jung und Alt geboten wurden: der Musikverein hat ein kleines Konzert gegeben, die Singgemeinschaft hat alte Volkslieder zum Besten gegeben, die Junior-Blockflötengruppe hat gespielt, die Feuerwehr hat Rundfahrten angeboten, Spiel ohne Grenzen für die Kinder, Flohmarkt im Pfarrheim, und und und .....! Auch die kulinarischen Genüsse sind nicht zu kurz gekommen: es gab Schmackhaftes vom Grill sowie Kaffee und leckeren Kuchen.

Aufgrund eines Gewitterschauers ist am späten Nachmittag leider die Bekanntgabe der Gewinner vom durchgeführten „Kirchen-Quiz rund um St.-Johannes-Nepomuk“ buchstäblich ins Wasser gefallen. Der Pfarrgemeinderat weist darauf hin, dass die Gewinner nun ausgelost worden sind. Die Gewinnliste hängt in der Kirche aus.

 

Das Vorbereitungsteam bedankt sich bei allen Helfern und Sponsoren, die das Patronats- und Pfarrfest 2011 unterstützt haben. HERZLICHEN DANK!

Garant für gekonnte musikalische Unterhaltung: der Musikverein Bökendorf.
Garant für gekonnte musikalische Unterhaltung: der Musikverein Bökendorf.
Das leckere Kuchenbuffet ließ keinen Wunsch offen.
Das leckere Kuchenbuffet ließ keinen Wunsch offen.

Kinder feiern Maiandacht am Heiligenhäuschen

Umrahmt von einem kleinen Blumenmeer: die Marien-Statue im Heiligenhäuschen.
Umrahmt von einem kleinen Blumenmeer: die Marien-Statue im Heiligenhäuschen.

Das idyllisch gelegene Marien-Heiligenhäuschen in unserer Gemeinde entwickelt sich in diesem Monat (fast) zu einer „Pilgerstätte“. Nachdem am 06.05. die Frauen der kfd dort eine Mai-Andacht gefeiert haben mit anschließendem gemütlichen Beisammensein mit Mai-Bowle am Lagerfeuer, haben am Tag der Mutter Gottes von Fatima (13.05.) auch die Senioren aus dem St. Josefshaus eine kleine Mai-Tour zur Kapelle gestartet, um dort zu beten und zu singen (sh. gesonderter Bericht). Und am Samstag, den 14.05.2011, war in unserer Gemeinde erstmals eine Kinder-Maiandacht am Heiligenhäuschen. Das Thema lautete: „Maria ist für uns wie eine Mutter!“. Die Kinder haben die Mutter Gottes mit einer mitgebrachten Blume begrüßt (das ergab dann nicht nur einen, sondern gleich zwei tolle bunte Blumensträuße!), während die „Großen“ das „Gegrüßet seist Du Maria“ gebetet haben. Anhand von Kochlöffel, Kissen, Pflaster und Kuscheltier wurden die „besonderen Vorzüge“ einer Mutter herausgestellt. Natürlich wurde auch gebetet und gesungen. Im Anschluss an die Kinder-Maiandacht gab es leckere Kekse und Apfelschorle, um für den Rückweg nach Hause gestärkt zu sein.

 

P.S.: Um am Sonntag, den 22.05.2011, war das Marien-Heiligenhäuschen wie immer eine Station bei der traditionellen Nepomuk-Prozession zum Patronats- und Pfarrfest. Eben eine echte Pilgerstätte im Mai....

 

Die Kinder haben Maria mit ihren mitgebrachten Blumen begrüßt.
Die Kinder haben Maria mit ihren mitgebrachten Blumen begrüßt.

Senioren beten an der Marien-Kapelle

Mai-Andacht am Marien-Heiligenhäuschen
Mai-Andacht am Marien-Heiligenhäuschen

Einen wunderschönen Nachmittag in der freien Natur haben die Bewohner des St. Josef Seniorenhauses in Bökendorf erlebt. Ziel der kleinen Mai-Tour war das Marien-Heiligenhäuschen außerhalb des Dorfes. Umgeben von gelb blühenden Rapsfeldern, Wiesen und Feldern wurde dort eine Mai-Andacht gefeiert, die vom Vorbereitungsteam bestens organisiert war. Es wurde gebetet, gesungen und in besonderer Weise im Marienmonat Mai an die Gottes Mutter Maria gedacht. Erstaunlicherweise kannten viele Senioren die gesungenen Marien-Lieder auswendig. Im Anschluss an die Mai-Andacht kam der gemütliche Teil: bei Kuchen und Mai-Bowle haben die Senioren die wunderbare Aussicht über das Kulturmusterdorf genossen. Und auch bei diesem gemütlichen Beisammensein haben es sich die Teilnehmer nicht nehmen lassen, aus vollem Herzen alte Volks- und Marienlieder zu singen. Übrigens war die älteste Teilnehmerin 102 Jahre alt!

Die Mai-Andacht war bestens vorbereitet.
Die Mai-Andacht war bestens vorbereitet.
Zum Abschluss haben sich alle Teilnehmer zum Gruppenfoto aufgestellt.
Zum Abschluss haben sich alle Teilnehmer zum Gruppenfoto aufgestellt.

Weißer Sonntag der Musterdörfer Bellersen und Bökendorf

Die Kommunionkinder 2011 aus Bellersen und Bökendorf mit Pastor Alexander Zamiara.
Die Kommunionkinder 2011 aus Bellersen und Bökendorf mit Pastor Alexander Zamiara.
Die Pfarrgemeinden St. Meinolfus im Tourismus-Musterdorf Bellersen und St. Johannes Nepomuk im Kulturmusterdorf Bökendorf haben am „Weißen Sonntag“ (01. Mai 2011) eine gemeinsame Erstkommunionfeier begangen. Insgesamt 10 Mädchen und Jungen aus den beiden Gemeinden hatten sich intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Die Kommunionkinder haben in der Pfarrkirche Bellersen die Heilige Erstkommunion durch Pastor Alexander Zamiara empfangen. Es war ein schöner Festtag für beide Gemeinden, insbesondere natürlich für die Kommunionkinder und deren Familien.

Alles war perfekt organisiert: die Kirche war festlich geschmückt, die  Bökendorfer Kirchenband hat für den richtigen Ton gesorgt,  die Kommunionkinder haben für diesen besonderen Gottesdienst bestens geprobt und sogar das Wetter spielte prima mit. Und so stand einem festlichen Hochamt mit dem Leitthema „Gottes Kinder unterm Regenbogen“ nichts mehr im Wege. Am Nachmittag war noch eine Dankandacht in Bellersen und den feierlichen Abschluss bildete eine Dankmesse in der Pfarrkirche Bökendorf am Montag vormittag.

Zum Tisch des Herrn waren folgende Kommunionkinder eingeladen: Cedric Legge und Lars Ulrich aus Bellersen, Janina Böhmer, Franca Dähling, Till De Witte, Natalie Nolte, Celine Rossbach und Pauline Vogt aus Bökendorf sowie Florence von der Asseburg und Luis von der Asseburg aus Hainhausen.

 

 

 

 

Nachtrag: Für das Kinderhospiz in Bielefeld konnten die Erstkommunionkinder 111,20 Euro überweisen (Kollekte der Dankandacht). Herzlichen Dank!

 


Familiengottesdienst am MISEREOR-Sonntag 2011

Unsere Pfarrgemeinde feierte am Sonntag, den 10.04.2011, einen besonderen Familiengottesdienst in der gut gefüllten Pfarrkirche. Aus Anlass des MISEREOR-Sonntags wurde das diesjährige Hungertuch vorgestellt. Gemeinsam mit über 25 Kindern im Grundschul- und Kindergartenalter wurde das Leitwort „Menschenwürdig leben. Überall!“ während des Gottesdienstes erarbeitet.

Pastor Alexander Zamiara und der Pfarrgemeinderat freuten sich über die vielen Besucher und den positven Zuspruch.

 

Menschenwürdig leben. Überall!

Die Fastenaktion des katholischen Hilfswerks MISEREOR greift in diesem Jahr (2011) ein Thema auf, mit dem wir alle uns bestens auskennen: Das Wohnen. Ein Zuhause zu haben, das ein angemessenes Leben ermöglicht, ist allen ein Grundbedürfnis, ein Menschenrecht. Denn jeder Mensch braucht einen Platz zum Leben, zum Schlafen, zum Kochen und zum Essen. Vielen Menschen auf der Welt ist aber dieses Menschenrecht verwehrt. Sie leben in Elends- oder Armutsvierteln unter katastrophalen Bedingungen, unter Planen oder Wellblech, ohne Elektrizität und sauberes Trinkwasser, ohne Jobs und Perspektiven. Dazu sind sie mit ihren Familien ständig von Vertreibung bedroht. Denn Bauland ist rar in den Metropolen und daher sind die Bewohner der Elendsviertel die ersten, die neuen Bauprojekten weichen müssen.

Und jetzt?

Die MISEREOR-Fastenaktion möchte unter dem Leitwort „Menschenwürdig leben. Überall!“ auf dieses weltweite Armutsproblem hinweisen. In vielen Ländern unterstützt MISEREOR die Menschen in ihrem Bemühen um ein würdiges Zuhause. Wie erfolgreiche Projekte in den Elendsvierteln von Nairobi/Kenia und in Lima/Peru oder in Phnom Penh/Kambodscha zeigen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, ihnen solidarisch zur Seite zu stehen. Ziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe, um so Perspektiven zu schaffen – z.B. ein dauerhaftes Bleiberecht zu erwirken, eine kleine Ambulanz in einem Armenviertel zu errichten oder die hygienischen Bedingungen durch den Bau entsprechender Kanalisation zu verbessern.

Und was hat das mit mir zu tun?

Rotah, der Junge auf dem Aktionsplakat, möchte in Phnom Penh lieber die Schule besuchen als seinem Vater bei der Ernte zu helfen. Aber der braucht die Hilfe seines 11-jährigen Sohnes, um das Überleben der Familie zu sichern – zu schmal sind die Verdienstmöglichkeiten eines Einzelnen für die Familie. Rotah weiß, ohne Schulabschluss hat er keine Chance, dem Slum zu entkommen. Aber welche Möglichkeiten hat er? So wie Rotah geht es jedem 6. Menschen auf der Welt – so viele leben weltweit in Elendsvierteln. Mit unserer Solidarität und Hilfe kann es gelingen, dass Rotah eine Perspektive für sein Leben erhält. Dass er eines Tages in Würde leben kann, an einem sicheren Ort unter einem sicheren Dach. Helfen Sie mit und schaffen Sie Perspektiven.

Allen, die bei der MISEREOR-Fastenaktion 2011 mitgemacht haben, die MISEREOR-Veranstaltungen besucht haben, einen MISEREOR-Gottesdienst gefeiert haben und sich an der Kollekte am 5. Fastensonntag, den 10. April 2011, beteiligt haben, sagen wir: Danke schön und Vergelt´s Gott!


Alle Vögel sind schon da...

Voller Eifer haben die Kinder die vorbereiteten Schnäbel bunt bemalt.
Voller Eifer haben die Kinder die vorbereiteten Schnäbel bunt bemalt.

„Gemeinsames Tun schenkt Freude“: unter diesem Leitgedanken stand der Kleinkindergottesdienst am 19.02.2011. Und das Vorbereitungsteam hatte sich hierzu wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Die Kinder wurden aktiv in die Geschichte einbezogen. Da bald Karneval ist, durften sich die Kinder verkleiden, und zwar als Vögel. Doch zuvor mussten hierfür noch die Schnäbel bemalt werden. Und bunte Tücher waren das Gefieder.

Blaue, rote, gelbe, weiße und grüne "Vögel" zwitscherten gemeinsam in unserer Kirche...
Blaue, rote, gelbe, weiße und grüne "Vögel" zwitscherten gemeinsam in unserer Kirche...

Und das ist die Geschichte, in der die Kinder die Vögel gespielt haben: In Afrika, einem Land, wo es oftmals stark regnet und dann wieder sehr heiß und sonnig ist, wachsen riesengroße Wälder, die Urwälder. In einem solchen Urwald lebten einmal fünf Vögelarten nahe nebeneinander. Die einen Vögel waren weiß, die anderen hatten blaue Federn. Die dritte Gruppe hatten gelbe, die vierte rote, und die fünfte grüne Federn Jeder dieser Vögel, die ihr nun zusammen dort sitzen seht, konnte nur eine winzige Melodie singen. So taten sich die Vögel zusammen. Mittags flogen sie gemeinsam zum Haus eines Bauern. Sie hüpften freudig vor seiner Tür uns zwitscherten nacheinander jeder seine kleine Melodie. Der Bauer freute sich sehr. „Wie schön bunt ihr zusammen ausseht und welch schöne Melodie euer gemeinsamer Gesang ergibt!“ Er gab den Vögeln reichlich Futter und allen ging es gut. Eines Morgens aber hatte jede Vogelart den gleichen Gedanken. Jeder überlegte: “Wenn wir ganz alleine zum Bauern fliegen und singen und tanzen, bekommen wir das ganze Futter für uns alleine und brauchen es mit den anderen nicht zu teilen.“ Gedacht, getan! Als erste flogen die weißen Vögel heimlich los. Sie kamen zur Tür des Bauern, tanzten herum und flöteten eine Melodie. Der Bauer trat vor die Tür und rief: „Was soll das? Was soll das Gehüpfe und Gepiepse?“ Er verteilte kein Futter und scheuchte die weißen Vögel fort. Ebenso erging es den roten, den gelben, den grünen und den blauen Vögel. Am nächsten Morgen, als die Sonne aufgegangen war, erwachten die Vögel in ihren Bäumen und erzählten den anderen, dass der Bauer sie weggescheucht hatte. Allen war es genauso ergangen. Später am Tag flogen sie wieder alle gemeinsam zu dem Haus des Bauern. Ihr gemeinsamer Tanz bot so einen bunten und schönen Anblick, dass der Bauer sich sehr freute. Wer rief: „Da seid ihr ja wieder, meine lieben Vögel. Wir herrlich bunt ihr ausseht und wie schön ihr singt. Wie habe ich euch gestern vermisst. Stellt euch vor: Da kamen morgens weiße Piepser, später blaue Krachmacher, mittags rote Schreihälse, am Nachmittag gelbe Ruhestörer und gegen Abend noch grüne Krächzer. Aber auf euch habe ich gestern vergeblich gewartet. Wie schön, dass ihr heute alle da seid!“ Er gab ihnen viel gutes Futter. Alle Vögel wurden satt und es ging ihnen allen sehr gut!

Einige "Vögel" stellten sich zum Gruppenbild auf.
Einige "Vögel" stellten sich zum Gruppenbild auf.

Die Kinder hatten sichtlich Spaß und haben voller Elan gepiepst und gezwitschert, denn: als Vogelfutter gab es leckere Gummibärchen! Natürlich wurde auch gemeinsam gebetet und gesungen.

 


Die Weisen aus dem Morgenland....

Pastor Alexander Zamiara begrüßt die Sternsinger.
Pastor Alexander Zamiara begrüßt die Sternsinger.

Erscheinung des Herrn

Ich bin einer der drei Weisen, der immer wieder neu aufbricht, auch wenn andere sagen, das hat keinen Sinn.

Ich bin einer der drei Weisen, der immer wieder umkehrt, auch wenn andere sagen, der weiß nicht was er will.

Ich bin einer der drei Weisen, der vom hohen Ross herabsteigt, auch wenn andere sagen, so kann er nie etwas werden.

Ich bin einer der drei Weisen, der Gott in einem Stall findet, auch wenn andere sagen, mach dir die Hände nicht schmutzig.

Ich bin einer der drei Weisen, der einem Stern am
Himmel folgt und mit beiden Beinen auf der Erde geht.

Die Sternsinger werden gesegnet, bevor sie durch die Straßen unserer Gemeinde von Haus zu Haus ziehen.
Die Sternsinger werden gesegnet, bevor sie durch die Straßen unserer Gemeinde von Haus zu Haus ziehen.

 

 

Gruppenbild der Sternsinger
Gruppenbild der Sternsinger

Prächtige Gewänder, funkelnde Kronen und leuchtende Sterne: am Sonntag, den 09.01.2011, waren die Sternsinger unserer Pfarrgemeinde St.-Joh.-Nepomuk wieder in den Straßen unseres Kulturmusterdorfes unterwegs. Mit dem Zeichen „20*C+M+B+11“ brachten sie als die Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt.

 

„Kinder zeigen Stärke“ heißt das Leitwort der 53. Aktion Dreikönigssingen, das aktuelle Beispielland ist Kambodscha. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion rund 2.400 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.


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Archiv 2010

Weihnachten 2010

Unsere Kirche in weihnachtlicher Festbeleuchtung!
Unsere Kirche in weihnachtlicher Festbeleuchtung!

Nachfolgend einige Impressionen aus unserer Gemeinde vom Weihnachtsfest 2010.

Der 24.12.2010 begann um 16.00h mit dem traditionellen Krippenspiel in unserer Pfarrkirche, nachdem die 22 Kinder zuvor die Bewohner des benachbarten St.-Josef-Seniorenhauses besucht hatten.

Um 20.00h war dann am Heiligen Abend die Christmette in der Kirche. Musikalisch wurde der gut besuchte Gottesdienst vom Musikverein Bökendorf gestaltet.

Auf die Messe am 1. Weihnachtstag folgte dann am 2. Feiertag der vom PGR gestaltete Familiengottesdienst mit Kindersegnung. Zum Fest der Heiligen Familie war das Thema "Gott ist unser Halt".

Die Krippe
Die Krippe
Krippenspiel 2010
Krippenspiel 2010

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Christmette 2010
Christmette 2010

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"Josef" erzählt im Familiengottesdienst...
"Josef" erzählt im Familiengottesdienst...
Spontan erklärten sich diese Kinder bereit, eine Fürbite vorzutragen.
Spontan erklärten sich diese Kinder bereit, eine Fürbite vorzutragen.
Zur Wandlung und zum Vater-unser waren alle Kinder zum Altar eingeladen.
Zur Wandlung und zum Vater-unser waren alle Kinder zum Altar eingeladen.
Weitere Fotos (Krippenspiel): HIER klicken!

Ehrenamtstag bringt neuen Schwung!

„Mit Leidenschaft und Herzblut“ – unter diesem Leitgedanken stand das feierliche Hochamt am ersten Adventssonntag (28.11.2010) anlässlich des Ehrenamtstages unserer Kirchengemeinde. Doch zunächst läutete Pastor Alexander Zamiara die diesjährige Adventszeit ein und segnete den schön dekorierten Adventskranz.

 

Als einen Tag, der neuen Schwung bringt, hat die PGR-Vorsitzende Beatrix Spieker, den Ehrenamtstag in ihrer Ansprache bezeichnet. Rund 80 Frauen, Männer und Jugendliche aus unserer Kirchengemeinde, viele in Doppel- oder Mehrfachfunktion, seien zu einem Tag der Begegnung eingeladen. „Sie geben viel. Folglich werden sie auch etwas bekommen, obwohl sie keine Gegenleistung erwarten. Ohne Sie- liebe Ehrenamtliche- würde Seelsorge nicht funktionieren, ohne sie wäre unser Gemeindeleben tot.“, würdigte die PGR-Vorsitzende das große Engagement.

 

Der Ehrenamtstag, den der PGR in dieser Form nun schon zum 5-mal durchführt (und davor gab es schon über Jahre den Cäcilienkaffee), ist ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung für die Vielen, die mit ihrem Einsatz unsere St.- Johannes- Nepomuk- Gemeinde lebendig halten. Die Ehrenamtlichen sind Schätze unserer Gemeinde. Mit ihrer Arbeit geben sie unserer Gemeinde ein Gesicht.

 

In dem Hochamt wurden ganz bewusst alle ehrenamtlichen Bausteine unserer Gemeinde vorgestellt, und zwar:

Während des Dankamtes hat jeweils ein Vertreter den Schriftzug jeder Gruppe nach vorne gebracht und an die Stellwand geheftet. So bunt wie die Buchstaben der einzelnen Wörter ist auch unser Gemeindeleben aufgrund der vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Und alle Gruppen sind ein Teil unserer Gemeinde, was noch verdeutlicht wurde dadurch, dass jeweils ein Buchstabe von jedem Schriftzug insgesamt den Namen unseres Kirchenpatrons ergeben.

Beim anschl. Empfang im Pfarrheim nutzten die Ehrenamtlichen die Gelegenheit, beim leckeren Mittagessen sowie bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen.

 

Auch ein Ehrenamtstag kann nur gelingen, wenn fleißige Hände organisieren, vorbereiten und sich bis zum Ende der Begegnung einbringen. Dank der engagierten Frauen und Männer des Pfarrgemeinderates kamen Dekoration und leibliche Genüsse nicht zu kurz. Viele lobende Worte konnte daher das Team um PGR-Vorsitzende Beatrix Spieker entgegennehmen.

 

Der Ehrensamtstag 2010 endete mit der Adventsfenster-Aktion.


Bökendorfer Adventsfenster-Aktion

Am ersten Adventssonntag (28.11.2010) war es soweit: dann wurde das erste Adventsfenster in unserer Gemeinde geöffnet. Treffpunkt war am Pfarrheim und das Fenster (oder besser gesagt: die Fenster) wurden von den Jugendgruppen gestaltet. Die Spannung war groß, die Freude noch größer und der anschl. Durst riesig...

Der PGR bedankt sich bei den Jugendgruppen für die wunderschön gestalteten Fenster und die Organisation des anschl. Umtrunks.

 

Die Jugendgruppenleiter präsentieren das erste Fenster.
Die Jugendgruppenleiter präsentieren das erste Fenster.

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Die Fenster erzählen die Geschichte der Hl. drei Könige auf dem Weg zur Krippe.
Die Fenster erzählen die Geschichte der Hl. drei Könige auf dem Weg zur Krippe.
Originelle Kekese wurden von den Jugendlichen zum Kauf angeboten.
Originelle Kekese wurden von den Jugendlichen zum Kauf angeboten.
Ob drinnen....
Ob drinnen....

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...oder draußen: auf jeden Fall hat´s geschmeckt!
...oder draußen: auf jeden Fall hat´s geschmeckt!

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Das Adventsfenster der Jugendgruppen steht unter dem Motto der Heiligen Drei Könige.

Das erste Fenster zeigt die Paläste der Könige, von dort aus startet ihre Reise (2. Fenster) zu ihrem Ziel - der Krippe (3. Fenster).

 

Bei der Fenster-Präsentation haben die Jugendgruppenleiter folgendes Gedicht  vorgelesen:

 

Die Heiligen Drei Könige

 

1. Kaspar, Melch'or, Balthasar

sahen eins, wie wunderbar

hoch am Himmel in der Fern'

einen leuchtend hellen Stern.

Angetan mit Prachtgewändern

ritten sie durch Wüstenländer.

Auf Kamelen, mit Geschenken,

ließen sie vom Stern sich lenken.

2. Öd und kahl war's ringsumher.

Nachts, da froren sie gar sehr.

Manchmal sahen sie im Dunkeln

wilde Löwenaugen funkeln.

Durst und Hunger hatten sie

so entsetzlich wie noch nie.

Oft warn sie auch sehr verwirrt,

hatten sie im Weg geirrt.

3. Eines Tages wars soweit:

Leutend in der Dunkelheit

blinkt der Stern hoch überm Stall.

Unten stehen überall

Hirten um die Krippe rum,

sind vor lauter Staunen stumm.

Schaut: Ein kleines Kind auf Stroh

strahlt und macht die Herzen froh.

 

4. Drüber schwebt ein Engelskreis.

Ochs und Esel brummen leis.

Und bei himmlischer Musik,

tief im Herzen voller Glück,

bringen sie die Gaben dar:

Kaspar, Melch'or, Balthasar.

Fallen nieder auf die Knie

und vergessen ihre Müh.

 

Text: Rosemarie Künzler-Behncke


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Am zweiten Advent war die Kindertageseinrichtung „Droste-Hülshoff“ Gastgeber des zweiten Adventsfensters und daher wurden ganz besonders die Kindergarten-Kinder aus Bellersen und Bökendorf begrüßt. Trotz Schnee und Kälte waren zahlreiche Kinder, Eltern, Großeltern sowie viele weitere Besucher gekommen.

 

Das Fensterbild basiert auf der Geschichte „Der kleine Igel und die rote Mütze“ von M. Christina Butler und Tina Macnaughton. Nach der Präsentation des Fensters hat Frau Hiltrud Seck (Leiterin der Kindertageseinrichtung) die Geschichte vorgelesen. Zum Inhalt: Der kleine Igel wird von einem eiskalten Sturm (das passte wirklich zum 2. Adventssonntag!) aus dem Winterschlaf geweckt. Plötzlich fällt ihm ein Päckchen vor seine Pfoten. Darin steckt eine kuschelig weiche, rote Pudelmütze. Der kleine Igel probiert sie sofort auf, aber die Mütze will einfach nicht passen. Was nun? Der kleine Igel hat eine großartige Idee.... Und am Ende wird die rote Pudelmütze für ihn selbst zum allerwichtigsten Geschenk.   

 

Nach dem Segen durch Pastor Alexander Zamiara hat der Elternbeirat der Kindertageseinrichtung zum Umtrunk eingeladen. Serviert wurde selbstgemachter leckerer Kinderpunsch und köstliche Kekse, die von den Eltern mitgebracht wurden. Am Ende durfte jeder Gast ein eingerolltes, zugebundenes, weihnachtlich geschmücktes beschriebenes Blatt Papier mit nach Hause nehmen: was da wohl für eine Geschichte draufstand.... (schöne Idee vom Kindergarten-Team).

Der PGR bedankt sich bei dem Team der Kindertageseinrichtung für die Teilnahme an der Adventsfenster-Aktion und für das tolle „Igel-Fenster“. Eine Dankeschön auch an den Elternbeirat für die Organisation des anschl. Umtrunks.

Das Fenster wird geöffnet.
Das Fenster wird geöffnet.
Frau Hiltrud Seck liest die Geschichte vom kleinen Igel und der roten Mütze vor.
Frau Hiltrud Seck liest die Geschichte vom kleinen Igel und der roten Mütze vor.

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Trotz Schnee und Kälte waren zahlreiche Besucher gekommen.
Trotz Schnee und Kälte waren zahlreiche Besucher gekommen.
"Lasst uns froh und munter sein": da haben die Kinder kräftig mitgesungen!
"Lasst uns froh und munter sein": da haben die Kinder kräftig mitgesungen!
Beim anschl. Umtrunk im Kindergarten war der Tisch mit den Keksdosen ein beliebter Platz.
Beim anschl. Umtrunk im Kindergarten war der Tisch mit den Keksdosen ein beliebter Platz.

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Nicht nur Pastor Alexander Zamiara hat den leckeren Kinderpunsch probiert...
Nicht nur Pastor Alexander Zamiara hat den leckeren Kinderpunsch probiert...

 


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"Engel-Fenster" sind nun am Haupteingang des St.-Josef-Seniorenhauses zu sehen.
"Engel-Fenster" sind nun am Haupteingang des St.-Josef-Seniorenhauses zu sehen.

Am 12.12.2010, dem 3. Advent, wurde dann das dritte Adventsfenster präsentiert. Gastgeber war das St.-Josef-Seniorenhaus. Damit auch die Hausbewohner die Adventsfenster-Aktion miterleben konnten, wurde die Präsentation im Tagesraum vorgenommen. Denn zwei große Fenster dieses Raumes sind nun mit dem Thema „Engel“ verziert. Die Fenster befinden sich am Haupteingang des Seniorenhauses. Passend zu dem Thema hat Anne-Marie Höke, stellv. Einrichtungsleiterin, verschiedene Texte hierzu vorgetragen, nachdem sie sowohl die Bewohner als auch die zahlreichen Gäste begrüßt hatte. Aber auch Mitarbeiter des Hauses und ehrenamtlich Tätige haben Geschichten und Gedichte vorgelesen. Natürlich wurde auch an diesem Nachmittag gesungen, sogar mit Klavierbegleitung. Nach dem Segensspruch durch die PGR-Vorsitzende Beatrix Spieker waren alle Bewohner und Gäste eingeladen, den leckeren Punsch und die schmackhaften Kekse zu verköstigen.

Der PGR bedankt sich bei dem Team des St.-Josef-Seniorenhauses für die feierliche Gestaltung des Nachmittags, für das bezaubernde „Engel-Fenster“ und nicht zuletzt für den Umtrunk.

Anne-Marie Höke begrüßt herzlich die Bewohner und die Gäste.
Anne-Marie Höke begrüßt herzlich die Bewohner und die Gäste.
Passend zum Thema "Engel" wurden verschiedene Gedichte und Geschichten vorgetragen.
Passend zum Thema "Engel" wurden verschiedene Gedichte und Geschichten vorgetragen.

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Auch zahlreiche Familien haben haben an der Feier teilgenommen.
Auch zahlreiche Familien haben haben an der Feier teilgenommen.
"Full house" im Josefshaus!
"Full house" im Josefshaus!

 


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Nicht eins, sondern gleich vier Fenster waren adventlich dekoriert!
Nicht eins, sondern gleich vier Fenster waren adventlich dekoriert!

Am 4. Advent, den 19.12.2010, wurde schließlich das vierte und letzte Adventsfenster geöffnet. Nach dem wunderschönen traditionellen Weihnachtskonzert des Musikvereins in unserer Pfarrkirche, waren die Besucher besonders eingestimmt auf die Fenster-Öffnung. Und als man aus der Kirche kam, konnte man schon das mit Lichterketten und Fackeln prächtig beleuchtete Haus der Gastgeber sehen.

 

„Adventsfenster der Generationen“: unter diesem Leitgedanken haben wir die Adventsfenster-Aktion gestellt, die erstmals in unserer Gemeinde stattgefunden hat. Und am 4. Advent hat sich der Kreis nun geschlossen. Denn nachdem wir bei den Jugendlichen im Pfarrheim, bei den Kindern im Kindergarten und bei den Senioren im Josefshaus waren, waren wir heute bei einer Familie im besten Alter zu Gast. Unser Gastgeber war die Familie Wickel, die daher ganz besonders begrüßt wurden, stellvertretend für die vielen anderen Familien unserer Gemeinde.

Die "Chefin des Hauses" Susanne Wickel beim Vortragen einer Geschichte.
Die "Chefin des Hauses" Susanne Wickel beim Vortragen einer Geschichte.

Die Familie Wickel hat vier Fenster ihrer Gastwirtschaft adventlich dekoriert. Die Fensterläden wurden nach und nach geöffnet ; in jedem Fenster brannte eine Kerze. Dazwischen wurden Geschichten vorgetragen und  zu jedem Fenster die passende Strophe von „Wir sagen Euch an den lieben Advent...“ gesungen.

 

Nach dem Segen durch Pastor Alexander Zamiara wurde noch „Macht hoch die Tür“ gesungen, anschließend war die Gaststätte „rappelvoll“. Es duftete nach Glühwein, Eierpunsch, Bratwürstchen und selbstgebackenen Lebkuchen: und alles wollte verköstigt werden!

 

 

 

 

Der PGR bedankt sich bei Familie Wickel für den wunderbaren und stimmungsvollen Abschluss der Adventsfenster-Aktion. 

Musikalisch unterstützt wurde die Aktion von einer kleinen Bläsertruppe des Musikvereins. Hierfür besten Dank!
Musikalisch unterstützt wurde die Aktion von einer kleinen Bläsertruppe des Musikvereins. Hierfür besten Dank!

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Zwischen den einzelnen Fenster-Öffnungen hat Raikja Wickel Gedichte und Geschichten vorgetragen.
Zwischen den einzelnen Fenster-Öffnungen hat Raikja Wickel Gedichte und Geschichten vorgetragen.
Bestens besucht war auch die vierte und letzte Adventsfenster-Aktion.
Bestens besucht war auch die vierte und letzte Adventsfenster-Aktion.

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Pastor Alexander Zamiara segnete zum Abschluss die Anwesenden.
Pastor Alexander Zamiara segnete zum Abschluss die Anwesenden.
Diese Fotos lassen leider nur das stimmungsvolle Ambiente erahnen...
Diese Fotos lassen leider nur das stimmungsvolle Ambiente erahnen...

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Weitere Fotos und Infos: HIER klicken!

Kommunionvorbereitung 2011 hat begonnen

Die Kommunionkinder 2011 stellen sich vor!
Die Kommunionkinder 2011 stellen sich vor!

Die Kommunionkinder 2011 aus Bellersen, Hainhausen und Bökendorf haben sich in der Vorabendmesse am 09.10.2010 der Gemeinde vorgestellt. Nachfolgend finden Sie einige Fotos von diesem Gottesdienst. 

...bei den Fürbitten!
...bei den Fürbitten!
Gruppenbild der Kommunionkinder mit Eltern, Geschwistern und Pastor Alexander Zamiara.
Gruppenbild der Kommunionkinder mit Eltern, Geschwistern und Pastor Alexander Zamiara.

Kinder feiern "Erntedank" im St.-Josef-Seniorenhaus

Am Samstag, den 09.10.2010, wurde in unserer Gemeinde wieder ein Kleinkinder-Gottesdienst gefeiert. Der Gottesdienst war diesmal in der Hauskapelle des St.-Josef-Seniorenhauses. Das Vorbereitungsteam hatte passend zur Jahreszeit das Thema „Erntedank“ ausgewählt. Viele Kleinkinder aus Bökendorf und Bellersen waren mit ihren Eltern, Großeltern, Geschwistern und Freunden der Einladung gefolgt. Als Geschenk bekamen die Kinder zum Abschluss dann einen leckeren Apfel geschenkt und nicht wenige bissen sogleich hinein... 


Märchenhafter Gottesdienst

Ein außergewöhnlicher Gottesdienst wurde am Sonntag, den 29.08.2010, erstmalig in unserer Gemeinde gefeiert, und zwar ein „Märchengottesdienst“ zur Eröffnung des „Bökendorfer Märchenmarktes“. Bereits der Kircheneingang war märchenhaft mit einem auf Stoff gemalten Tor dekoriert, durch das alle Besucher durchgehen mussten. So waren dann auch alle sofort auf das Thema eingestimmt.

Da unser Pastor Alexander Zamiara an diesem Tag verhindert war, freute sich der Pfarrgemeinderat,  Pfarrer Dieter J. Aufenanger aus Hagen-Hohenlimburg für den Märchengottesdienst gewinnen zu können. Pfarrer Aufenanger ist gebürtiger Bökendorfer und hat in seiner Predigt ein bekanntes Märchen der Brüder Grimm in den Mittelpunkt gestellt, und zwar „Die Bremer Stadtmusikanten“. Dieses Märchen ist eng mit unserem Ort verbunden, denn schließlich wurde es im Schloss Bökerhof von den Brüdern Grimm vor über 200 Jahren auf Papier gebracht. Pfarrer Aufenanger verglich die Stadtmusikanten mit einer Gemeinde: obwohl alle von ihrer Art verschieden seien und vom Wesen her auch nicht unbedingt zusammen passten (z.B. Hund und Katze), so hielten sie doch zusammen und gemeinsam bezwangen sie schließlich sogar die Räuber. Jeder einzelne –ob bei den Stadtmusikanten oder in der Gemeinde-  sei also ein wichtiger Baustein.

Während der Predigt durften die Kinder auf den Altarstufen sitzen und beantworteten mit Bravur die von Pfarrer Aufenanger gestellten Fragen zu einigen Märchen. Aber nicht nur bei der Predigt wurden die Kinder einbezogen. Beim Gloria durften sie mit Rasseln, Schellen, Holzklötzen und Triangeln kräftig mitmachen und zum Vater-unser waren sie eingeladen, einen Kreis um den Altar zu machen.   

 

Insgesamt war der „Märchengottesdienst“ einfach märchenhaft schön und nicht nur für die Kinder interessant und kurzweilig. Die musikalische Umrahmung des Märchengottesdienstes übernahm in gekonnter Weise unsere Kirchenband mit tollen Liedern. Es wurde kräftig mitgesungen.

 

Im Anschluss an diesen besonderen Gottesdienst wurde der vom Heimatverein veranstaltete „Märchenmarkt“ vor dem Schloss Bökerhof mit verschiedenen Attraktionen eröffnet.


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Beim Gloria durften die Kinder kräftig mitmachen...
Beim Gloria durften die Kinder kräftig mitmachen...
Es wurde kräftig mitgesungen und auch mitgeklatscht...
Es wurde kräftig mitgesungen und auch mitgeklatscht...
In der Predigt fordert Pfarrer Aufenanger auch die älteren Gemeindemitglieder auf, sich weiterhin einzubringen und aktiv zu sein - wie bei den Stadtmusikanten...
In der Predigt fordert Pfarrer Aufenanger auch die älteren Gemeindemitglieder auf, sich weiterhin einzubringen und aktiv zu sein - wie bei den Stadtmusikanten...
Informationen zum Märchenmarkt: HIER klicken!

Und hier sind noch weitere Bilder...

Beim Gloria...
Beim Gloria...

 

Bei der Predigt...
Bei der Predigt...
Beim Vater-unser-Gebet...
Beim Vater-unser-Gebet...

Kirchenführung mit Kleinkindern

"So sieht es also in der Sakristei aus!"
"So sieht es also in der Sakristei aus!"

Am Samstag, den 10.07.2010, war wieder ein Kleinkinder-Gottesdienst in unserer Gemeinde. Aus Anlass des 45-jährigen Kirchweihfestes wurde eine kleine Kirchenführung mit den Kindern gemacht. Zunächst wurde der Altarraum näher betrachtet: Altar, Tabernakel, Ewiges Licht, Altarbild. Die Schellen wurden natürlich gleich ausprobiert. Der Weg führte weiter zum Taufbecken und anschließend in die Sakristei. Nach dem Besuch bei der Marienstatue ging es erst ins Beichtzimmer und dann hoch auf die Orgelempore. Hier durften die Kinder mal in die Tasten greifen – aber nur ganz vorsichtig! Denn schließlich haben wir die Orgel erst in diesem Jahr bekommen. Im Glockenturm waren wir dann auch, aber nicht bis ganz oben. Die Kinder hatten aber trotzdem die Möglichkeit, eine nicht im Gebrauch befindliche Glocke bimmeln zu lassen. Zurück am Altar wurde selbstverständlich auch wie immer gemeinsam gesungen und gebetet.

 

Der nächste Kleinkindergottesdienst findet erst wieder im September statt. Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben. Bis dahin wünscht das Vorbereitungsteam alles Gute und freut sich auf ein Wiedersehen im September.


„Tote Hosen“ in der Jugend-Messe

Nach der Vorabendmesse stellten sich die Jugendlichen, die den Gottesdienst mitgestaltet haben, mit Pastor Dr. Gregor Chojnacki zum Gruppenbild auf.
Nach der Vorabendmesse stellten sich die Jugendlichen, die den Gottesdienst mitgestaltet haben, mit Pastor Dr. Gregor Chojnacki zum Gruppenbild auf.

Am Samstag, den 10.07.2010, haben Jugendliche aus unserer Gemeinde die Vorabendmesse mitgestaltet. „Ihr geht mit der Welt um, als hättet ihr noch eine zweite“, so das Hauptthema, welches die Jugendlichen für die Messe gewählt haben. Dazu hatten sie passende Texte vorbereitet. Auch um die Musik haben sich die Jugendlichen gekümmert: neben Klarinetten-Musik (wunderbar live gespielt!) waren u.a. bei der Einführung ein Lied der „Toten Hosen“ sowie ein Song aus dem Film „Sister Act“ zu hören. Da die Jugend-Messe kurz vor Ferienbeginn war, wurde am Ende des Gottesdienstes ein besonderer Urlaubssegen von Pastor Dr. Gregor Chojnacki ausgesprochen. Zudem wurden auch die Autos vor der Kirche für eine sichere Urlaubsfahrt gesegnet.

 

Den Jugendlichen, die den Gottesdienst mitgestaltet haben, sagen wir an dieser Stelle HERZLICHEN DANK!  Und den Jugendlichen, die nicht in der Vorabendmesse waren, sagen wir: Ihr habt echt was verpasst! 


Firmung am 20.06.2010

"Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist."
"Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist."

Endlich war es soweit! Nach monatelanger Firmvorbereitung haben unsere Firmbewerber am Sonntag, 20.06.2010, in der Pfarrkirche Bellersen das Sakrament der Firmung durch den H.H. Weihbischof Hubert Berenbrinker empfangen. Alles war perfekt organisiert: die Kirche war festlich geschmückt, die Fahnenabordnungen aus beiden Orten standen parat, die Kirchenband aus Bökendorf war bestens vorbereitet und die Messdiener und die Firmbewerber haben für diesen besonderen Gottesdienst geprobt. Sogar das Wetter spielte prima mit. Und so stand einem festlichen Hochamt mit dem Bischof nichts mehr im Wege.

"Einer hat uns angesteckt mit der Flamme der Liebe!": das war das Leitthema des Firm-Gottesdienstes. Empfangen wurde Weihbischof Berenbrinker am Hauptportal der Bellerser Pfarrkirche von Pfarrer Wilhelm Koch und von Pastor Alexander Zamiara. Während der Messe wurde dem Bischof auch die Firmvorbereitung im Pastoralverbund vorgestellt. Neben den Basiskursen in jedem Ort des Pastoralverbundes waren auch in allen Orten besondere Aktionen, u.a. in Bökendorf der Taize-Gottesdienst in der Fastenzeit und in Bellersen die Beichte mit einem Beichtcafe in der benachbarten Pfarrscheune. Pfarrer Koch bat den Bischof um die Spendung der Firmung und nach der Predigt und dem Taufbekenntnis der Firmlinge war es dann soweit: der Bischof zeichnete mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn der Firmbewerber und legte ihnen die Hand auf den Kopf. Dabei sprach er: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist."

Bischof Berenbrinker umrahmt von Pastor Zamiara und Pfarrer Koch.
Bischof Berenbrinker umrahmt von Pastor Zamiara und Pfarrer Koch.

Am Schluss der Hl. Messe überreichten die Vorsitzenden der beiden Pfarrgemeinderäte dem Bischof kleine Präsente aus den jeweiligen Gemeinden. Unvergesslich auch das von Pastor Koch initiierte spontane Geburtstagsständchen aller Gottesdienstbesucher für den Bischof, der kürzlich seinen 60. Geburtstag feiern konnte. Dieser nahm die Glückwünsche gerne entgegen.


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Gruppenbild mit Bischof: alle 14 Neu-Gefirmten aus Bökendorf und Bellersen.
Gruppenbild mit Bischof: alle 14 Neu-Gefirmten aus Bökendorf und Bellersen.
Die Bökendorfer Firmgruppe mit dem Bischof.
Die Bökendorfer Firmgruppe mit dem Bischof.

 

Weihbischof Berenbrinker zu Gast in unserer Pfarrkirche.
Weihbischof Berenbrinker zu Gast in unserer Pfarrkirche.

Am Nachmittag besuchte der Weihbischof das St. Josef Seniorenhaus in Bökendorf. Mit den Bewohnern, Mitarbeitern und den Ehrenamtlichen des Hauses wurde in der hauseigenen Kapelle eine kleine Andacht gefeiert. Alle freuten sich sehr über diesem Besuch.

 

Anschließend kam der Bischof auch in unsere Pfarrkirche, um gemeinsam mit den versammelten Gemeindemitgliedern zu beten und zu singen. Zudem hielt er auch eine kleine Ansprache. Sein besonderer Segen galt den kleinen Kindern, bevor er den allgemeinen Segen erteilte. Vor der Kirche hatte man noch Gelegenheit, sich kurz persönlich mit dem Bischof zu unterhalten, ehe er sich wieder auf den Weg machte.

 

Der 20. Juni 2010 war ein schöner Festtag für unsere Gemeinden Bökendorf und Bellersen. Allen, die dazu beigetragen haben, herzlichen Dank und vergelt´s Gott!


Ein Boot in der Kirche!

Am Samstag, den 12.06.2010, regnete es (fast) den ganzen Tag. Zwar war es kein sintflutartiger Regen und man brachte auch keine Sturmflut befürchten, aber wieso war in unserer Kirche ein Boot?!?

Die Antwort ist ganz einfach: in unserer Gemeinde war wieder ein Kleinkinder-Gottesdienst und das Vorbereitungsteam hatte als Thema „Arche Noah“ ausgesucht. Viele Kleinkinder aus Bökendorf und Bellersen waren mit ihren Eltern, Großeltern, Geschwistern und Freunden gekommen, um gemeinsam zu beten, zu singen und etwas über Noah und seine Arche zu erfahren. Und die Kinder staunten nicht schlecht: denn in unserer Kirche war tatsächlich ein echtes Boot! Genau genommen war es nur ein Kajak. Noah hatte ja von allen Tieren ein Paar in seine Arche aufgenommen und die Kinder durften daher ihre mitgebrachten Lieblings-Kuscheltiere in das Kajak setzen.

Des weiteren haben die Kinder mit Tüchern einen leuchtenden Regenbogen gestaltet. Zum Abschluss gab es wie immer für die Kinder ein kleines Geschenk: diesmal eine Malvorlage der Arche Noah.

 

 


Königlicher Besuch in unserer Kirche

Am Mittwoch, den 02.06.2010, wurde das diesjährige Schützenfest mit der Schüzenmesse um 19.00 Uhr eröffnet. Pastor Alexander Zamiara begrüßte ganz herzlich alle Schützen, insbesondere das Königspaar Nadine Holzhauer und Karl-Heinz Malchus nebst Hofstaat.

In seiner Predigt betonte der Pastor, dass er sich immer freue, wenn die Schützen in der Kirche kämen. Schließlich treten sie für die Werte „Glaube – Sitte – Heimat“ ein.

Im Anschluss an die Schützenmesse nahmen das Königspaar, Hofstaat, Vorstand und Ehrengäste auf der Kirchentreppe für den „Zapfenstreich“ Aufstellung.

 

Dem Königspaar Nadine Holzhauer und Karl-Heinz Malchus gratulieren wir ganz herzlich zur Königswürde 2010.

Das Königspaar umrahmt vom Hofstaat, dahinter die Ehrengäste, u.a. Pfarrer Wilhelm Koch, Pastor Alexander Zamiara, Pfarrer Dieter J. Aufenanger, MdB Jürgen Herrmann, MdL Hubertus Fehring und Heimatgietsleiter Horst-D. Krus (Foto von der Königsparade am 03.06.2010 vor der Kirche).
Das Königspaar umrahmt vom Hofstaat, dahinter die Ehrengäste, u.a. Pfarrer Wilhelm Koch, Pastor Alexander Zamiara, Pfarrer Dieter J. Aufenanger, MdB Jürgen Herrmann, MdL Hubertus Fehring und Heimatgietsleiter Horst-D. Krus (Foto von der Königsparade am 03.06.2010 vor der Kirche).

Beim Königschießen am 04.06.2010 hat Erwin Volkhausen den Vogel abgeschossen und ist damit König im Jahr 2011. Erwin Volkhausen ist u.a. Mitglied im Kirchenvorstand.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, ERWIN VOLKHAUSEN!!

 


Bökendorf ist Golddorf!

Am Montag, den 31.05.2010, wurden um 14 Uhr in der Landwirtschaftskammer Brakel die Ergebnisse des diesjährigen Kreiswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" bekanntgegeben: von 29 Ortschaften aus dem Nordteil des Kreises Höxter haben Bökendorf, Dringenberg und Entrup Gold bekommen. Die Freude über diesen etwas unerwarteten Erfolg war bei allen Bökendorfern groß, insbesondere bei den Verantwortlichen vom Heimatverein und vom Bezirksausschuss.

 

Selbstverständlich unterstützen Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat den Heimatverein bei seinen Bemühungen im Dorfwettbewerb und haben auch aktiv an der Ortsbegehung teilgenommen. Die Ortsbegehung am 10.05.2010 mit der Wettbewerbskommission begann nämlich in unserer Pfarrkirche. Nach einführenden Erläuterungen zu unserer Kirche wurden den Komissionsmitgliedern zahlreiche Gründe genannt, warum unsere Kirchengemeinde eine gute Zukunft hat. Beendet wurde der Vortrag in unserer Kirche mit einem gemeinsamen Gebet, und das war passend zum Marienmonat Mai das „Gegrüßet seist Du Maria!“. 

Der Erfolg wurde spontan vor unserer Kirche gefeiert...und mittendrin unser Pastor Alexander Zamiara!
Der Erfolg wurde spontan vor unserer Kirche gefeiert...und mittendrin unser Pastor Alexander Zamiara!

Am 31.05.2010 gab es dann um 16.30 Uhr einen spontanen Pressetermin vor unserer Pfarrkirche. Dabei wurde mehrfach auf den Erfolg angestoßen und es hat sich eine kleine Party vor der Kirche entwickelt, die mehrere Stunden und Flaschen Sekt andauerte. Selbst das nasskalte und ungemütliche Wetter konnte die gute Laune nicht trüben. Einer der ersten Gratulanten zu diesem tollen Erfolg war unser Pastor Alexander Zamiara.

 

Weitere Infos und Fotos zum Dorfwettbewerb: HIER klicken!

Bökendorf am Jakobsweg

Bökendorf liegt am Jakobsweg! Der Pilgerweg führt zwar nicht direkt durch unser Dorf, aber zumindest geht der Pilgerpfad bei Hainhausen durch unsere Gemeinde. Der Pilgerweg 4, der aus Polen kommt, führt über Höxter, Ovenhausen und Hainhausen nach Brakel. 

 

In diesem Jahr finden internationale Staffelläufe zum Grab des Apostels Jakobus nach Santiago de Compostela statt. Und erst vor wenigen Tagen wurde das Teilstück Höxter-Brakel offiziell „erpilgert“ und eingeweiht. Am 19.05.2010 hat eine Pilgergruppe aus Höxter den Pilgerstab und das Pilgerbuch nach Brakel gebracht. Und schon am Pfingstsonntag (23.05.2010) hatten wir eine kleine Pilgergruppe in unserer Gemeinde zu Gast. Es waren einige Firmbewerber nebst Betreuern aus Steinheim, die sich auf den Weg gemacht hatten. Im Pfarrheim haben sie Quartier bezogen. Und am Pfingstmontag haben sie zusammen mit unserer Pfarrgemeinde den Gottesdienst gefeiert, den sie zudem auch mitgestaltet haben. Von Bökendorf ging die Pilgergruppe dann zu Fuß zurück nach Steinheim. So wurde das Motto der Pilger-Staffelläufe „Lasst uns mit unserer Erde und den Menschen solidarisch sein“ auch bei uns mit Leben gefüllt! Wir sind gespannt auf viele weitere Pilger, die unsere Gemeinde besuchen.

 

Wer also nun selbst auf den Geschmack gekommen ist, kann sich den Weg der Jakobspilger von Höxter nach Dortmund ja mal in der nachfolgenden Datei ansehen.


Bitte dafür HIER klicken!

Nepomuk-Kirchenfenster

Nepomuk-Fenster in unserer Pfarrkirche
Nepomuk-Fenster in unserer Pfarrkirche

Aus Anlass des Patroziniums am 16. Mai stellen wir Ihnen hier eines der zehn großen Kirchenfenster vor, die sich im Mittelschiff unserer Pfarrkirche befinden. Alle Fenster sind kunstvoll und farbenprächtig gestaltet. Im letzten Fenster auf der rechten Seite sehen wir mittig den Hl. Johannes Nepomuk, unseren Kirchenpatron, der im Jahre 1393 als Märtyrer in Prag gestorben ist.

Detailansicht des Nepomuk-Fensters
Detailansicht des Nepomuk-Fensters

Wir sehen rechts im Bild den grausamen König Wenzel vor der Prager Stadtsilhouette, der von Johannes Nepomuk wissen wollte, was seine Frau gebeichtet hat. Aber Johannes Nepomuk schweigt beharrlich und bricht das Beichtgeheimnis nicht. Als Zeichen der Verschwiegenheit sehen wir im Fensterbild, dass er seinen Zeigefinger über den Mund hält. 

König Wenzel vergreift sich an dem Priester und Generalvikar, peinigt ihn und lässt ihn dann von der Karlsbrücke (die auch im Fenster zu sehen ist) in die Moldau werfen, weil er die Rechte der Kirche verteidigte und dem König zurief wie einst Johannes der Täufer: „Es ist Dir nicht erlaubt!“ Der Hl. Johannes Nepomuk wird als Brückenheiliger verehrt und wurde im Jahr 1729 heiliggesprochen. Durch die Benediktiner und Jesuiten wurde seine Verehrung ziemlich schnell weit in der Kirche verbreitet. Wahrscheinlich haben die Deutschböhmen in Bökendorf mitgewirkt, dass er 1766 zum Patron unserer Kirche gewählt wurde. In hiesiger Gegend finden wir die Verehrung des Hl. Johannes Nepomuk relativ häufig.

Versstrophe aus dem Epos "Dreizehnlinden"
Versstrophe aus dem Epos "Dreizehnlinden"

 

 

Am Fuße der Fenster steht immer eine Strophe aus dem Versepos „Dreizehnlinden“ des Dichterarztes Friedrich Wilhelm Weber, die an den „Lobgesang der drei Jünglinge im Feuerofen“ oder an andere Lobpsalmen erinnern. Die Strophe im Nepomuk-Fenster lautet:

 

 

 

 

„Weise Tugend schweigt und trauert,

will sie weinen, will sie klagen,

wandert sie in Kerkergrüfte,

oder wird ans Kreuz geschlagen.“

 

Die Verwendung von Versstrophen aus „Dreizehnlinden“ und die in den Fenstern dargestellten Szenen spiegeln sowohl die Missionsgeschichte als auch die tiefe Verbundenheit zur westfälischen Heimat wieder, wie sie in kaum einer anderen Kirche als der unsrigen anzutreffen ist.


Nepomuk-Reliquie

Altar in unserer Pfarrkirche
Altar in unserer Pfarrkirche
Wir sind sehr froh darüber, dass wir eine kleine Reliquie unseres Kirchenpatrons haben. Der Brauch, über den Gräbern großer Heiliger Kirchen zu errichten (bspw. die Peterskirch in Rom), wurde auch in unserer Pfarrkirche fortgeführt durch die Einlassung einer kleinen Nepomuk-Reliquie in den Altar. Im Altar befindet sich eine kleine Nische, in der die Reliquienmonstranz steht.

Die Reliquienmonstranz ist ein aufwändig gefasster gläserner Behälter, in denen die kleine eingeschlossene Reliquie für den Betrachter sichtbar ist. Als Johannes Nepomuk in die Moldau geworden wurde, soll der Leib des im Wasser Treibenden von fünf Flammen umsäumt gewesen sein, weswegen Johannes Nepomuk oft mit fünf Sternen um seinen Kopf abgebildet wird (ebenso im großen Kirchenfenster). Auch auf unserer Reliquienmonstranz sind daher fünf Sterne abgebildet. Die Innschrift auf der Monstranz lautet: „HEILIGER JOHANNES NEPOMUK BITTE FÜR UNS“.

Reliquienmonstranz
Reliquienmonstranz

Nepomuk-Bilder

Bild 1

Dieses Öl-Gemälde „versteckt“ sich bislang noch im Beichtzimmer unserer Kirche. Aber schon bald wird es seinen neuen Platz einnehmen am Treppenaufgang zur Sakristei. 

(Nachtrag: das Bild ist jetzt beim Treppenaufgang der Sakristei zu sehen)

 

Bild 2

Im rechten Seitenschiff hängt im hinteren Teil dieses große Öl-Gemälde. Es zeigt links unseren Kirchenpatron, den Hl. Johannes Nepomuk. Rechts sehen wir den „Hl. Josef“ und mittig oben die „Himmelskönigin Maria“.

 


Nepomuk-Glocke

Nepomuk-Glocke
Nepomuk-Glocke

Unsere Pfarrkirche hat 3 Glocken. Die schwerste Glocke hat ein Gewicht von 22 Zentnern und trägt den Namen unseres Kirchenpatrons. „ST. JOHANNES V. N.“: so lautet die Gravur auf der Glocke. „Es“ ist der Ton dieser Glocke. Bestellt wurden die Glocken beim Bochumer Verein.

Die Glocken wurden am 09.09.1962 geweiht. Am 19.10.1962 läuteten sie zum ersten Mal. Die Freude war damals groß. Noch heute tönt der kräftige und harmonische Klang über die Dächer und Fluren unseres Dorfes.

Jedes Jahr im Mai: die festliche Nepomuk-Prozession durch unser Dorf.
Jedes Jahr im Mai: die festliche Nepomuk-Prozession durch unser Dorf.

Nepomuk-Prozession

Jedes Jahr im Mai findet aus Anlass des Patroziniums eine feierliche Nepomuk-Prozession rund um unser Dorf statt. Die Straßen sind mit Prozessionsfahnen gesäumt und die Altäre an den fünf Stationen sind festlich geschmückt.  Das Patrozinium beginnt in der Regel um 10.00 Uhr mit dem Festhochamt in der Pfarrkirche. Nach dem Gottesdienst schließt sich dann die feierliche Nepomuk-Prozession an – wie immer mit musikalischer Begleitung durch den Musikverein Bökendorf.

Die Kleinkinder aus Bökendorf und Bellersen haben viel über Johannes Nepomuk erfahren und eine Brücke aus großen Bauklötzen gebaut.
Hinten von links: die Organisatoren des Kleinkindergottesdienstes Bernhard Aufenanger, Nicole Palm, Florian Palm sowie Pastor Alexander Zamiara.
Die Kleinkinder aus Bökendorf und Bellersen haben viel über Johannes Nepomuk erfahren und eine Brücke aus großen Bauklötzen gebaut. Hinten von links: die Organisatoren des Kleinkindergottesdienstes Bernhard Aufenanger, Nicole Palm, Florian Palm sowie Pastor Alexander Zamiara.

Nepomuk-Kleinkindergottesdienst

Im Mai 2009 war beim monatlichen Kleinkindergottesdienst das Thema der „Hl. Johannes Nepomuk". Zahlreiche Kleinkinder mit ihren Eltern aus Bökendorf und  aus der Nachbargemeinde Bellersen sowie auch einige Bewohner des benachbarten Altenheimes haben viel erfahren über den Geistlichen, der im Jahre 1393 in Prag von der Karlsbrücke in die Moldau geworfen wurden. Die Kinder haben im Gottesdienst aus großen und kleinen Bauklötzen Brücken gebaut und einiges über den Zweck einer Brücke erfahren – auch im übertragenen Sinn. Wie immer gab es am Schluss des Kleinkindergottesdienstes ein kleines Erinnerungsgeschenk, diesmal ein Heiligenbildchen vom Hl. Johannes Nepomuk.


Nepomuk-Kapelle

Die alte Kapelle

Unter der westlich im Wullhof stehenden Linde (ehemals waren es drei Linden) befand sich ein kleines Fachwerkhaus, dessen Dach mit Sandsteinplatten (auch Sollingplatten genannt) bedeckt war. Das ganze Jahr über war die Tür verschlossen.

Am Sonntag, dem Feiertag von Johannes von Nepomuk, offenbarte das Gebäude sein Geheimnis. Die Fensterläden wurden geöffnet und gaben den Blick in eine Kapelle frei. Eifrige Hände schmücken den Innenraum mit frischem Grün und Blumen. Hier im Wullhof an der Kapelle war stets eine der fünf Stationen in der alljährlichen Prozession zu Ehren des Hl. Johannes von Nepomuk. Am nächsten Tag wurde die Kapelle wieder für ein Jahr geschlossen.

Selbst in der Kirchenchronik rätselt man darüber, wie alt die Kapelle gewesen sein mag. In der Katasterkarte des Jahres 1832 ist sie schon vorhanden. Leider gibt die Gemeinde- und Kirchenchronik nicht an, wer der Stifter der Kapelle ist und aus welcher Zeit die Sitte der Prozession stammt. Jedoch kann aufgrund der Tatsache, dass der Zweck der Kapelle der Verehrung des Hl. Johannes von Nepomuk dient, davon ausgegangen werden, das die Glasmacher aus Böhmen nicht nur den Bau der ersten Kirche veranlasst haben, sondern ihnen diese Kapelle schon wesentlich früher als Kirche oder Betstätte im Ort diente. 1958 wurde diese alsdann baufällige Kapelle abgerissen.

(Text: Reinhard Koch, Ortsheimatpfleger)

Die Nepomuk-Kapelle am Wullhof
Die Nepomuk-Kapelle am Wullhof

Die "neue" Kapelle

Da in jedem Jahr mehr Gläubige an der Lobeprozession zu Ehren des Hl. Johannes Nepomuk teilnahmen, haben sich im Jahr 1968 einige Bökendorfer Handwerker freiwillig bereit erklärt, eine neue Kapelle zu Ehren unseres Patrons 10 Meter weiter östlich von der alten Stelle zu errichten. 

Seitdem steht am Wullhof unsere Nepomuk-Kapelle, in unmittelbarer Nähe zum Schützen-Festplatz und zum Spielplatz. Hier ist die erste Station der jährlichen Nepomuk-Prozession.

Diese Heiligenfigur unseres Kirchenpatrons beherbergt die Kapelle am Wullhof.
Diese Heiligenfigur unseres Kirchenpatrons beherbergt die Kapelle am Wullhof.

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Nepomuk-Statue am Dorfteich "Welle"
Nepomuk-Statue am Dorfteich "Welle"

Nepomuk-Statue am Dorfteich

Diese Statue wurde vor vielen Jahren vom Ortsheimatpfleger Reinhard Koch erschaffen. Zunächst stand sie mitten im Dorfteich, getragen von vier Armen. Ihren jetzigen Standort neben der „Welle“ hat sie vor einigen Jahren erhalten, nachdem der Dorfteich renaturiert wurde.

 

 

Nepomuk-Konzert

Und jetzt wird es ein wenig nostalgisch: vor etlichen Jahren hat der Musikverein jedes Jahr am Patronatsfest nachmittags ein Konzert am Dorfteich gegeben. Bei Kaffee und Kuchen sowie Würstchen und Bier trafen sich die Bökendorfer und ihre zahlreichen Gäste an der „Welle“. Seinerzeit sind zum Patronatsfest noch viele auswärtige Verwandte ins Dorf geströmt und wurden mittags beköstigt. Denn schließlich kann eine Nepomuk-Prozession auch ziemlich kräftezehrend sein....

Nepomuk-Konzert an der "Welle"
Nepomuk-Konzert an der "Welle"

Und hier unser Nepomuk-Lied in voller Länge:

Heil Dir, Stern in Böhmens Krone,

Martyrer für Christ Wort!

Heil Dir, der an Gottes Throne,

bittend steht für unsern Ort!

Dich, Patron, wir freudig ehren,

flehend Deinen Schutz begehren.

Heil`ger, segne Bökendorf!

 

Hoch erglänz`st Du, Arzt der Seelen,

Priestertumes ew`ge Zier.

Sorgst nur Christi Teil zu wählen,

irdisch Gut gilt wenig Dir.

Bitt, dass wir in rechter Weise

wandeln auf der Pilgerreise.

Unser einzig Ziel sei Gott!

 

Laut hast Christus Du verkündet

und verbreitet seine Lehr`;

doch Dein Schweigen hat begründet

Deine Kron` als Martyrer.

Sankt Johann, erfleh´ uns allen,

dass wir, nur Gott zu gefallen,

unsere Zungen wenden an!

 

Heut` erschall zu Deiner Ehre

hoch im Chor Dein Lobgesang!

Deiner Jünger Zahl sich mehre,

das sei Deiner Fürbitt` Dank.

O, lass Deines Schutzes Walten

stets sich unserem Ort erhalten!

Wir sind dann in treuer Hut.

Nepomuk-Pfarrkirche in Bökendorf: mittig im Dorf und nicht zu übersehen!
Nepomuk-Pfarrkirche in Bökendorf: mittig im Dorf und nicht zu übersehen!

Nepomuk-Pfarrkirche

In der Menüleiste finden Sie unter der Rubrik "Pfarrkirche" einige Informationen zu unserer Pfarrkirche.

Sie haben nun einen kleinen Einblick von der Nepomuk-Verehrung in unserem Dorf erhalten. Wir freuen uns, wenn Ihnen diese Informationen gefallen haben. Bei Fragen, Ergänzungen und sonstigen Mitteilungen, schreiben Sie uns einfach eine mail: pfarrgemeinderat@boekendorf.de

 

Weitere Infos über unseren Kirchenpatron: einfach HIER klicken!

Hl. Josef nach 44 Jahren wieder zurück

Der "Hl. Josef" wurde von Reinhard Koch der Kirchengemeinde übergeben.
Der "Hl. Josef" wurde von Reinhard Koch der Kirchengemeinde übergeben.

In einer kleinen Feierstunde übergab Reinhard Koch am 29.04.2010 eine Heiligenfigur des Hl. Josefs an Pfarrer Wilhelm Koch und Pastor Alexander Zamiara. Mit dabei war auch Ursula Meier als stellv. Vorsitzende des Kirchenvorstandes.

 

Die Heiligenfigur hatte ihren Platz in der alten Pfarrkirche. Als diese dann abgerissen wurde und der Umzug in die jetzige Pfarrkirche anstand, beschied der damalige Pfarrvikar, Albert Tecklenburg, dass diese Figur nicht zu der neuen Pfarrkirche passe. So verschenkte er sie damals an den Vater von Reinhard Koch. Zum einen als Lohn für die Herstellungskosten am Reliquienschrein der neuen Pfarrkirche und zum anderen hieß Reinhard Kochs Vater so wie der Heilige nämlich auch Josef und war zudem ebenfalls Tischler/Zimmermann: das waren schon drei ausreichende Gründe für Pfarrvikar Tecklenburg. Und überdies war Tecklenburg sicher, dass die Josefsfigur bei der Familie Koch in besten Händen war.

Bei der Übergabe der Heiligenfigur waren Pfarrer Koch und Pastor Zamiara hoch erfreut und bedankten sich bei Reinhard Koch dafür. Denn schließlich hat der "Hl. Josef" in Bökendorf auch eine große Bedeutung; man denke hier nur an das St.-Josef-Seniorenhaus. Nach 44 Jahren kommt somit die Figur des Hl. Josefs wieder in den Besitz unserer Kirchengemeinde. Ihren neuen Platz hat die Heiligenfigur neben dem Treppenaufgang zur Sakristei gefunden, in unmittelbarer Nähe zur Marienfigur. „Es ist, als ob der Hl. Josef dort schon immer gestanden hätte!“, meinte Pfarrer Koch abschließend.     

 

HERZLICHEN DANK, REINHARD KOCH!

 

 

Die Hl. Familie ist wieder vereint!
Die Hl. Familie ist wieder vereint!


Bericht vom Westfalen-Blatt: HIER klicken!

Trecker mit Güllefass in Kirche?!?

Gespannt verfolgten die Kinder die Geschichte vom Hl. Christopherus
Gespannt verfolgten die Kinder die Geschichte vom Hl. Christopherus

Zahlreiche Traktoren mit Güllefass und Anhänger sind am Samstag, den 17.04.2010, in die Pfarrkirche von Bökendorf gefahren. Doch was war geschehen? Etwa  ein Unfall? Oder eine Bauerndemonstration? Keineswegs – die Antwort ist ganz einfach: es wurde ein Kleinkindergottesdienst gefeiert, und zwar mit Segnung der Kinderfahrzeuge.

 

Jetzt, zur Frühlingszeit und nach dem langen Winter, sind wieder alle Kinder mit Freude und Spaß draußen mit ihren Fahrzeugen unterwegs. Das Vorbereitungsteam war ganz gespannt, welche tollen Fahrzeuge die Kinder zum Gottesdienst mitbringen würden. Die Erwartungen wurden mehr als übertroffen: über 35 Kleinkinder aus Bellersen und Bökendorf waren mit ihren Eltern gekommen und haben neben den erwähnten Traktoren nämlich auch noch Fahrräder, Laufräder, Bobbycars, Dreiräder und Roller mitgebracht.

Ganz schön viel Verkehr vor der Kirche...
Ganz schön viel Verkehr vor der Kirche...

Im Gottesdienst wurde der „Hl. Christopherus“ kindgerecht thematisiert. Gespannt verfolgten die Kinder die Geschichte vom Schutzpatron der Reisenden. Zum Abschluss wurden die Kinder und ihre Fahrzeuge von Pastor Alexander Zamiara gesegnet. Der Segen galt natürlich in erster Linie den Kindern, um sie unter den besonderen Schutz Gottes im Straßenverkehr zu stellen. Als kleines Erinnerungsgeschenk haben alle Kinder kleine Christopherus-Plaketten erhalten, die sogleich an den Fahrzeugen angebracht wurden.

Nicht nur die Kinder haben den leckeren Kuchen vernascht....
Nicht nur die Kinder haben den leckeren Kuchen vernascht....

Nach einer kleinen Rallye um die Kirche waren alle großen und kleinen Gottesdienstbesucher zu einer Stärkung mit Kuchen und Kakao eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein bot der Garten des benachbarten Seniorenhauses hierfür den idealen Rahmen.


Weitere Fotos von der Kinderfahrzeugsegnung

Einfach hier klicken für weitere Fotos!

Karfreitag 2010

Das Holzkreuz wurde von Station zu Station getragen.
Das Holzkreuz wurde von Station zu Station getragen.

Hinter dem Schloss Bökerhof befindet sich eine Kreuzweg-Allee, an deren Ende das „Weiße Kreuz“ steht. Traditionell wird hier morgens am Karfreitag eine Prozession gemeinsam von Gläubigen der Gemeinden Bellersen und Bökendorf gegangen. Erstmals in diesem Jahr wurde auf Anregung des Pfarrgemeinderates ein Holzkreuz mitgenommen, dass von Station zu Station von wechselnden Trägern aus beiden Gemeinden getragen wurde.

Zahlreiche Gläubige aus Bellersen und Bökendorf haben an der Karfreitagsprozession teilgenommen.
Zahlreiche Gläubige aus Bellersen und Bökendorf haben an der Karfreitagsprozession teilgenommen.
Zum Abschluss haben sich alle beim "Weißen Kreuz" versammelt.
Zum Abschluss haben sich alle beim "Weißen Kreuz" versammelt.

Kleinkinder-Gottesdienst im Seniorenhaus

Zum Abschluss wird ein Kreis um den Altar gemacht.
Zum Abschluss wird ein Kreis um den Altar gemacht.

Jeden Monat findet in unserer Gemeinde ein Kleinkinder-Gottesdienst statt. Am Samstag, den 13.03.2010 war der „Hl. Josef“ das Thema. Aus diesem Grund war der Gottesdienst diesmal nicht in der Pfarrkirche, sondern passend zum Thema in der Hauskapelle des benachbarten St.-Josef-Seniorenhauses. Viele Kleinkinder aus Bökendorf und Bellersen waren mit ihren Eltern, Großeltern, Geschwistern und Freunden gekommen, um gemeinsam zu beten, zu singen und etwas über den Hl. Josef zu erfahren. Aber nicht nur Kleinkinder, sondern auch einige Bewohner des Seniorenhauses haben den Weg in die Kapelle gefunden, um mit uns den Gottesdienst zu feiern. Ein schöneres Miteinander von Jung und Alt kann man sich kaum vorstellen. Zum Abschluss gab es wie immer für die Kinder ein kleines Geschenk: diesmal ein Stück Holz, da Josef Zimmermann war, und ein kleines Bildchen vom Hl. Josef.

Wie immer waren auch einige Bewohner des Seniorenhauses mit dabei.
Wie immer waren auch einige Bewohner des Seniorenhauses mit dabei.

Der nächste Kleinkinder-Gottesdienst in Bökendorf findet am Samstag, den 17.04.2010, um 15.30h in der Pfarrkirche statt. Das Thema wird sein: „Mit Gott sicher unterwegs!“. Es findet eine Segnung der Kinderfahrzeuge statt. Bitte daher Fahrrad, Dreirad, Bobbycar, Trampeltrecker, Kettcar, Kinderwagen, etc. mitbringen. Anschließend sind alle zu einer kleinen Stärkung mit Kuchen und Kakao im Garten des Seniorenhauses eingeladen. Wir freuen uns auf viele Besucher!   

Am 19. März feiern wir den Festtag des "Hl. Josef"
Am 19. März feiern wir den Festtag des "Hl. Josef"

Wunderbares Erlebnis: Taizé-Gottesdienst für Firmbewerber des Pastoralverbundes

Fast mystisch war unsere Pfarrkirche ausgeleuchtet.
Fast mystisch war unsere Pfarrkirche ausgeleuchtet.

„Oft vernimmt der Mensch die Stimme Gottes in einem Stillehauch“ (Freré Roger)

So etwas hat es bei uns noch nicht gegeben: eine bestens gefüllte Pfarrkirche, die nur vom Schein vieler Kerzen erhellt war, dazu Gesänge, die klingen wie Mantras aus Indien.

Am Freitag, den 05.03.2010, wurde um 19.00h in unserer Gemeinde nämlich ein ganz besonderer Gottesdienst gefeiert, ein so genannter Taizé-Gottesdienst. Dieser Gottesdienst war Teil der Firmvorbereitung und so kamen aus dem ganzen Pastoralverbund die Firmbewerber in unsere St.-Johannes-Nepomuk-Pfarrkirche nach Bökendorf.

 

Trotz Schneegestöber schaffte es Rita Mertens, die Dekanatsfirmkerze am Feuer anzuzünden.
Trotz Schneegestöber schaffte es Rita Mertens, die Dekanatsfirmkerze am Feuer anzuzünden.

Zuerst wurde von Rita Mertens die Dekanatsfirmkerze an einem Feuer vor der Kirche angezündet und dann begann der Gottesdienst mit einem gemeinsamen Einzug in die dunkle Kirche. Alle Gottesdienstbesucher hatten im Verlauf auch die Möglichkeit genutzt, selbst eine Kerze anzuzünden und diese mit zum Platz zu nehmen. So wurde die dunkle Kirche nach und nach heller. Während des Gottesdienstes wurde zudem von jeder Firmgruppe eine Fürbitte vorgelesen. Anschließend wurden die Fürbittenzettel in einem Gefäß gesammelt und nach dem Gottesdienst im Feuer vor der Kirche verbrannt.

Für die schöne Atmosphäre hat im besonderen Maße auch die Musikgruppe unter der Leitung von Vera Albrecht mit ihren Gesängen beigetragen.
Für die schöne Atmosphäre hat im besonderen Maße auch die Musikgruppe unter der Leitung von Vera Albrecht mit ihren Gesängen beigetragen.

Dieser Taizé-Gottesdienst bot unseren Gästen eine besondere Form von Spiritualität: Zwischen Licht und Dunkel, Stille und Gesang erlebten die Jugendlichen einen ganz anderen Zugang zu Gott. Denn der Gottesdienst wies einige Besonderheiten auf: eine Predigt wurde nicht gehalten, dafür herrschten einige Minuten Stille, in der die Firmbewerber sich ganz auf die für sie wichtigen Gebete konzentrieren konnten. Zusätzlich fand der Gottesdienst bei Kerzenschein statt, was für eine fast mystische Atmosphäre in der Kirche sorgte. Und so begann die Fastenzeit für die Firmbewerber unseres Pastoralverbundes mit einem etwas anderen Gottesdienst...

Ein besonderes Dankeschön allen, die diesen Gottesdienst vorbereitet und durchgeführt haben.


Weitere Fotos vom Taizé-Gottesdienst


Neue Orgel wurde feierlich geweiht

Pastor Zamiara und Pfarrer Koch
Pastor Zamiara und Pfarrer Koch

Die St.-Joh.-Nepomuk-Pfarrkirche im Kulturmusterdorf Bökendorf hat eine neue Orgel. Dieses besondere und nicht alltägliche Ereignis hat die Kirchengemeinde am Sonntag, den 21.02.2010 um 10.00 Uhr mit einem feierlichen Hochamt mit Weihe der neuen Orgel begangen.  

 

Das Hochamt begann mit einem feierlichen Einzug durch das Hauptportal mit Fahnenabordnungen der Schützengilde und der KFD, allerdings ohne Orgelmusik. Nach der Predigt wurde die neue Orgel von Pastor Koch geweiht und erst dann ertönte sie erstmalig in voller Klangbreite zur Freude der zahlreichen Gottesdienstbesucher.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst haben der Kirchenvorstand und der Pfarrgemeinderat zu einem Empfang ins Pfarrheim eingeladen, um dieses Ereignis zu feiern.  

Werner Bornefeld-Ettmann an der neuen Orgel und Nils Grewe mit der Trompete
Werner Bornefeld-Ettmann an der neuen Orgel und Nils Grewe mit der Trompete

Mitte Januar wurde die alte Orgel abgebaut, die rund 200 Jahre lang die Gläubigen mit ihrer klangvollen Musik erfreute und zum Lobe Gottes beigetragen hat. Für einige Wochen konnte sich die Organistin somit den Weg zur Orgelempore hoch sparen. Das betagte Instrument war nicht mehr zu reparieren oder zu stimmen und so musste die Bökendorfer Kirchengemeinde sich endgültig davon trennen.

Als Schlusslied wurde bei dem Festgottesdienst natürlich das "Nepomuk-Lied" angestimmt.
Als Schlusslied wurde bei dem Festgottesdienst natürlich das "Nepomuk-Lied" angestimmt.

Die neue Orgel stammt aus der profanisierten Hüffertkapelle in Warburg, die im Besitz der Armen Schulschwestern des Klosters Brede, Brakel, war und 1970 von der Kasseler Orgelbaufirma Bosch erbaut wurde. Es ist eine sog. Schleifladen-Orgel mit insgesamt sieben Registern und 422 Pfeifen. „Wir freuen uns sehr über die neue Orgel und danken Pfarrer Wilhelm Koch, der sich für den Kauf des Instruments stark gemacht hat.“, erklärt Ursula Meier, die als stellv. Vorsitzende des Kirchenvorstandes die Handwerkerarbeiten vor Ort koordiniert hat.


Auszug aus der Predigt von Pastor Koch zur Orgel-Weihe

Pastor Koch
Pastor Koch

"Die Orgel ist auch ein Bild der gesamten Pfarrgemeinde. Da sind kleine und große, solche aus Holz und solche aus Zinn, die alle zusammen klingen zu einer einzigen Musik…

 

Nur einige der Orgelpfeifen sind sichtbar (schauen Sie sich mal um und betrachten die neue Orgel) und zu einem eleganten Prospekt zusammengefügt, die meisten sind im Hintergrund und nicht zu sehen. Ist das nicht auch so in unserer Gemeinde hier?

Es kommt gar nicht darauf an, ob man in der ersten Reihe steht oder ob man weiter hinten steht. Nicht jeder kann die erste Geige spielen.

Hauptsache ist doch, dort, wo man steht, dass man beitragen will zum Wohl der Gemeinde, dass man seinen Platz voll und ganz ausfüllt zur Ehre Gottes. Hauptsache ist doch, dass niemand fehlt bei diesem Zusammensein vor Gott…"

Die neue Orgel wird von Pastor Koch geweiht.
Die neue Orgel wird von Pastor Koch geweiht.
Die Orgel ertönte zum ersten mal in voller Klangbreite und was passierte? Fast schien es, als sende die Sonne einen Gruß vom Himmel für die neue Orgel....
Die Orgel ertönte zum ersten mal in voller Klangbreite und was passierte? Fast schien es, als sende die Sonne einen Gruß vom Himmel für die neue Orgel....
Weitere Bilder: hier klicken!

Sternsinger aus Bökendorf unterwegs für Kinder in Not

Prächtige Gewänder, funkelnde Kronen und leuchtende Sterne: am Sonntag, den 03.01.2010 waren die Sternsinger der Pfarrgemeinde St. Joh. Nepomuk wieder in den Straßen des Kulturmusterdorfes unterwegs. Mit dem Zeichen „20*C+M+B+10“ brachten sie als die Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammelten für Not leidende Kinder in aller Welt. Die kleinen Könige wurden um 10.00 Uhr im Rahmen einer Hl. Messe in der Bökendorfer Pfarrkirche von Pastor Alexander Zamiara feierlich ausgesandt.

 

„Kinder finden neue Wege“, so war das Leitwort der 52. Aktion Dreikönigssingen, das aktuelle Beispielland war der Senegal. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion rund 2.700 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.

 

Fotos und weitere Infos: einfach hier klicken!