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Ausflug der kfd St. Marien mit dem städtischen Cabrio-Bus am 22. August 2019 durch ganz Herne

Glück gehabt! Strahlend blauer Himmel, das Dach ist offen. Es ist gut, wenn man frühzeitig vor der Startzeit da ist. Denn dann bekommt man oben einen Platz und kann sich die frische Luft bei herrlicher Sicht durch die Haare wehen lassen. Man muss aber auch damit rechnen, dass öfter mal ein Zweig der doch recht vielen Straßenbäume mit einem gewissen "Ratsch" über die Köpfe hinweg fegt. Aber die Bäume sind so beschnitten, dass nichts passieren kann, außer man hält sich nicht an die Regel, sitzen zu bleiben.

Zwei Stunden soll also die Rundfahrt dauern. Wir sind überrascht, dass der "Erklärer" ein bekannter Herner ist, Jörg Höhfeld von den Grünen. Nach der freundlichen Begrüßung geht´s los. Der Weg soll durch alle Stadtbezirke von Herne, Mitte, Sodingen, Wanne und Eickel führen.

Zuerst fahren wir nach Sodingen und die ganze Mont-Cenis-Straße nach Holthausen, wo die Stadtgrenze zu Castrop schon ziemlich nah ist. Ein Highlight ist die bekannte Zechensiedlung Teutoburgia. Von Börnig zurück fährt man wieder durch die Innenstadt, um dann am Steag-Kraftwerk vorbei nach Wanne zu gelangen. Nach einer "Ehrenrunde" über den Cranger Kirmesplatz weiter zur Zechensiedlung Unser Fritz mit Heimatmuseum, Kanal, sogar mit Deich wegen möglicher Überschwemmungen und Malakowturm.

 

Herr Höhfeld erklärte und erzählte viel Interessantes über die Vergangenheit, Entwicklung und Gegenwart, über die Menschen, Gebäude, Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Kultur und Kunst und auch Anekdoten und "Dönekes". Es war spannend und kurzweilig. Die zwei Stunden waren - leider - "ruck zuck" vorbei.

Die ganze Gruppe war begeistert und dankte dem umsichtigen Fahrer Detlef und Herrn Höhfeld mit einem dicken Applaus. Auch alteingesessene Herner haben einiges erfahren, was sie noch nicht wussten.

 

Hier nur eine kleine Auswahl von den vielen interessanten Ansichten: