Frauengemeinschaft(kfd)

Kräuter und ihre Bedeutung zu Mariä Himmelfahrt

 

Seit dem 7. Jahrhundert feiert die katholische Kirche

den 15.  August als die  Aufnahme Marias in den Himmel.

Traditionell werden Kräuter gesammelt und daraus Büschel gebunden, die am Hochfest geweiht werden.

Und auch die heilkräftigen Kräuter geben in besonderer Weise

Ausdruck von Gottes guter Schöpfung.

Die Zahl der Kräuter soll "magisch" sein, mindestens sieben

Kräuter müssen die Bastler also sammeln. Aber auch neun (drei mal drei), zwölf (für die Apostel) oder gar 77 sind möglich.

Nach der Weihe finden die Buschen ihren Platz im Haus. Fast

jede einzelne Pflanze hat eine bestimmte Bedeutung:

Die Mitte bilden Rose(Maria) und Lilie (Josef).

Rosmarin soll zum guten Schlaf verhelfen,

Salbei zu Wohlstand, Weisheit und Erfolg.

Wermut verspricht Kraft, Mut und Schutz,

Minze Gesundheit.

Arnika schützt gegen Feuer und Hagel.

Für Glück  und Liebe steht die Kamille,

Getreide für das tägliche Brot.

Auf unseren Wiesen und Feldern finden wir noch

andere Blumen.  z.B.:

Gänseblümchen:

geben Salaten das gesunde Etwas,

denn sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen, sie

killen Viren und hemmen Entzündungen.

Genusstipp: Je kleiner die Blüten sind, desto süßer und

nussiger schmecken sie. Später werden sie eher scharf

und bitter,

Ringelblume:

auf der Haut wirkt abschwellend und

regenerierend. Bei Entzündungen im Mund und

Rachenraum hat sich Ringelblumentee bewährt.

Genusstipp: Die ganze Blühte hat einen leicht herben

Geschmack. Wer es nicht so bitter mag, zupft nur die

orangefarbenen Blättchen ab. Tolle Ergänzung für Salate,

Reis, Kuchen oder Gelees. Beim Kochen gibt die Blume

gelbe Farbe ab, ähnlich wie Safran.

Kapuzinerkresse:

gilt als natürliches Antibiotikum und

bekämpft Bakterien, Viren und Pilze – gut z.B. bei

Erkältung und Harnwegsinfekten.

Genusstipp: Die pfeffrigen Blüten und Blätter als Salat mit

Essig und Öl anmachen,

Kapuzinerkresse passt auch zu Fisch, Fleisch, Soßen und Pesto.

Jasmin:

verfügt über einen intensiv süßen Duft, der

ähnlich wie Valium wirkt. Die zarten Blühten werden in der

Aromatherapie verwendet, Jasmin Öl löst Krämpfe und gilt

als aphrodisierend. Wenn die Nerven blank liegen hilft

Jasminblütentee ,

Genusstipp: Jasmiblütentee abgekühlt im Mix mit

Kirschwasser und Saft eine wunderbare Sommerbowle.

Sonnenblumen:

Sonnenblumenkerne enthalten viel

Vitamin E, daraus gewonnenes Öl ist deshalb ein

natürlicher Gehirnschutz. Zusammen mit Lindenblüten

können Sonnenblumenblütenblätter Fieber senken.

Genusstipp: Frischkäse lässt sich mit fein gehackten

Sonnenblumenblütenblättern sowie Zitronensaft, Salz und

Pfeffer schnell aufpeppen.

Veilchen:

sind fast zu schön zum Pflücken – aber

reichhaltig an wertvollen Stoffen: etwa ätherischen Ölen

die die Atemwege befreien. Insgesamt wirken die Blüten

schweißtreibend, entzündungshemmend, beruhigend und

schmerzlindernd.

Genusstipp: Heiße und kalte Suppen, Gelees oder Essig

geben Veilchenblüten eine intensive süße, leicht vanillige

Note. Zum Naschen: kandieren oder mit Eiweiß

bestreichen und zuckern.

Löwenzahn:

hat Schlankmacher-Qualitäten. Es enthält

Kalzium, Natrium und Magnesium, das den

Energiestoffwechsel fördert. Sulfur, Eisen, Kupfer und Zink

bremsen Entzündungen. Der hohe Gehalt an Bitterstoffen

regt Galle und Magen an.

Genusstipp: Am besten schmecken die jungen Blätter,

z.B. als Pesto auch Knospen und Blüten machen sich gut

im Salat.

Klee/Rotklee

wirkt durch seine Flavonoide krampf- und

schleimlösend bei Atemwegserkrankungen. Er soll

zudem in den Wechseljahren, Krebsleiden der Brust oder

Gebärmutter vorbeugen.

Genusstipp: Rotkleeblüten versüßen Butterbrote oder

Omeletts.

Rose:

ist ein wunderschönes Multitalent: Ihre Gerbstoffe

helfen bei Hautunreinheiten, heilen Wunden und bessern

Entzündungen. Ein Rosentonikum regeneriert juckende

oder unreine Haut.

Genusstipp: Die Blütenblätter schmecken so wie sie

riechen, ideal passen sie in Risotto, Salat, Süßspeisen oder

Getränke. Von den Blütenblättern vorher die weißen,

bitteren Ansät