Misereor Hungertuch 2019
in den Kirchen des Pastoralverbundes




Das diesjährige Hungertuch hängt in den Kirchen des Pastoralverbundes und lädt zum Betrachten und Verweilen in der Fastenzeit ein. Es steht unter dem Gedanken "Mensch, wo bist du?"

Misereor veröffentlicht dazu:

MENSCH, WO BIST DU ?


Das Hungertuch ist eine Annäherung an den Menschen auf eine ganz eigene Art der künstlerischen Ausdrucksform. Hier ist nirgendwo festgestellt: „So ist es“, oder: „Er ist so“, oder: „Glaube funktioniert so“.

Das Hungertuch ist keine Tischdecke, auf der alles fertig angerichtet ist. Das Hungertuch will „Appetit“ machen, die Augen weit aufzumachen, um zu ent – decken. Betrachtende sind eingeladen, sich immer wieder in dieses Bild und mit ihm in die Fragmente des Alltags hineinzubegeben, um dort den sich vermittelnden Gott (auch neu) zu „ent – decken“.

Die Art der Gestaltung des Hungertuches ist weit davon entfernt, Bildelemente zu bieten, die die Betrachtenden veranlassen könnten festzustellen: ja dieser Bildausschnitt kommt einer Darstellung des eigenen Glaubens sehr entgegen, oder er ist eine Annäherung an das eigene Gottesbild, oder es fängt die eigene Weltsicht ein.

Dieses Hungertuch dient der eigenen Vergewisserung, und zwar nicht durch fertige Bilder, sondern in Aufeinander-Zugehen der Menschen, denen die Frage gemeinsam ist: „Mensch, wo bist du?“

 Gerade das Miteinander-Da-Sein vor diesem Hungertuch, das gegenseitige Vermitteln und Sich-Einlassen, eröffnet neue Perspektiven, die die verborgene Gegenwart Gottes auch füreinander zu entdecken.

 


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