Renovierung der St. Pankratius Kirche
Besucher auf der Baustelle
.

 "Der steht schon ewig da oben", lacht Karl Drees: "Den hat wohl der alte Küster irgendwann da oben hingestellt." Ganz oben im Kirchturm steht einsam und vollgestaubt ein alter Stuhl . Ob da irgendwann die Messdiener Lateinvokabeln pauken mussten, man weiß es nicht. Was aber viele jetzt wissen, ist, wie es unter dem Gebälk des Kirchdachs so aussieht: Am Freitag und am Samstag öffnete Pfarrer Dr. Best gemeinsam mit Architekt Heiner Heuschäfer die Baustelle "Sankt Pankratius". Dort wird noch eine ganze Weile eifrig gewerkelt: Die Pfarrkirche bekommt einen neuen Außenanstrich, innen wird renoviert, um- und angebaut

die neue Sakristei steht bereits im Rohbau. Eine Sysiphosarbeit ist, wie Pfarrer und Architekt bei den jeweils fast zweistündigen Besichtigungstouren erläuterten, die Reparatur des historischen Dachstuhls: 300 Jahre gingen nicht spurlos am Eichenholz vorbei, undichte Stellen im Dach und Feuchtigkeit taten ihr Übriges. "An manchen Stellen konnte man mit dem Hammer ans Holz klopfen und es zerfiel zu feinem Staub", schilderte Heuschäfer den Besuchern, die über enge, schmale Stiegen unters Dach gekraxelt waren und interessante Einblicke gewinnen konnten. Bevor die Renovierungsarbeiten beginnen konnten, war großes Aufräumen angesagt: 80 Tonnen Schutt hatten sich auf der Gewölbedecke über Kirchenschiff und Chorraum angesammelt. "Überbleibsel von den vorangegangenen Dachreparaturen", erläuterte Heuschäfer: "War doch am einfachsten, das gleich hier oben zu lassen." Die fleißigen Handwerker aus unterschiedlichsten Gewerken, die "Sankt Pankratius" jetzt auf Vordermann bringen, haben allerdings erst einmal aufs Großreinemachen gesetzt und sich dann erst an die vielen kleinen Baustellen gemacht. Bis Ostern kommenden Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, auch wenn der harte Winter den Zeitplan ein Stückweit ins Stocken gebracht hat. Im Rahmen der Arbeiten wurde auch das historische Uhrwerk von 1892 wieder restauriert, das über ein filigran verzweigtes Gestänge die Zeiger der neuerdings drei Zifferblätter am Kirchturm antreibt. Wie Pfarrer Dr. Gerhard Best noch einmal erläuterte, wurden an drei Seiten des Turmes auch große Jahreszahlen angebracht: Die Zahl 1715 im Süden erinnert an den von unachtsamen Schützen ausgelösten Brand der Kirche, fünf Jahre nach ihrem Bau. Im Norden erinnert die Zahl 1892 an die Erbauung des Uhrwerks, im Westen die Zahl 2010 an die laufende Instandsetzung von Turm und Pfarrkirche. . brü

Historisches Uhrwerk

 

Das Uhrwerk

geht am

Tag ca. 2 Minuten

vor und

wird deshalb

nachgeregelt

 

 


 

 

 

Gewichte für das Uhrwerk

Die Gewichte werden jetzt automatisch

wieder aufgezogen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kirchturmuhr von hinten

Mit dem Gestänge

wird die

Uhr angetrieben,

es endet

am Uhrwerk

 

 

 

 


Zahn der Zeit








Marode Balken

diese Eichenbalken müssen

noch ersetzt werden

 

 

Texte und Bilder mit freundlicher Genehmigung von Thomas Brüggestraße

St. Pankratius Kirchturm eingerüstet
St. Pankratius Kirchturm eingerüstet

 

Romanischer Kirchturm der St. Pankratius Kirche im neuem Glanz


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