Die Möhne verbindet die Gemeinden Niederbergheim, Allagen, Mülheim/ Sichtigvor, Waldhausen und Belecke (von links nach rechts)
Impuls der Woche

Manchmal möchte ich schreien: Halt! Stop! Hört endlich auf! Was ist nur los mit uns Menschen, hier auf unserem Planeten?

Es reicht, die Tagesschau zu sehen oder ein kleiner Blick ins Netz. Ich sehe Menschen, die hier in Deutschland den Reichstag stürmen. Ich sehe Fremdenfeindlichkeit und Krieg. Ich höre von Gewalt gegen Frauen und Vergehen an Kindern. Elend und Leid der Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos im Elendslager in Moria und … - Die Liste von Grausamkeiten ist unendlich lang. Am liebsten würde ich die Menschen aufrütteln, die Welt besser, friedlicher machen.

Doch wo und wie fange ich an?

Mit dem Beginn des neuen Kirchenjahres im Dezember 2019 haben Menschen in Belecke dazu aufgerufen, sich an jedem ersten Mittwoch im Monat zum Friedensgebet zu treffen und für den Frieden in der Welt zu beten.

„Hände zum Gebet falten ist der Anfang eines Aufstandes gegen die Unordnung der Welt“ so lautet ein bekanntes Zitat von Karl Barth. Viele denken wohl, da hilft doch auch kein Beten mehr. Aber wenn wir länger über diesen Satz nachdenken, desto klarer müsste uns doch werden, dass dieser Satz zwischen den Zeilen auch noch viel mehr bedeutet. Ich sehe Menschen, die sich ganz Gott hingeben und an Frieden und an das Gute glauben, die den Hass und dem Unverständnis widerstehen und die auch für die Menschen beten, die Tag für Tag von diesen Gefühlen angetrieben werden.

Menschen, die die Hände falten, die erheben nicht die Hand oder die Faust. Sie bestrafen Gewalt nicht mit Gegengewalt und hier sehe ich auch die Antwort auf meine anfängliche Frage: Wo ich anfange, wenn ich die Welt verändern möchte, nämlich bei mir!

Ein chinesisches Sprichwort lautet: „Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu Gefühlen. Achte auf deine Gefühle, denn sie werden zu Worten. Achte auf deine Worte, denn sie werden zu Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.“

Alles fängt bei uns an. Bei jedem einzelnen Menschen. Streit und Hass beginnen mit einem kleinen Funken Neid, einem Hauch Übermut, einer winzigen Irritation oder schlicht mit fehlendem Verständnis für die Andersartigkeit anderer Menschen.

Lasst uns also  beginnen, unsere Gedanken zu kontrollieren und anderen Menschen mit Wertschätzung und Verständnis zu begegnen. Womöglich werden wir auf diese Weise weder die Gesellschaft und die Weltgemeinschaft verändern noch Verbrechen verhindern oder gar Kriege stoppen können.  Aber wir bringen zumindest in unserem Leben, in unserer kleinen Welt, in unseren Herzen ein großes Stück Frieden.

Der Friede sei mit EUCH !

Ihre Beatrix Jakobi

 


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