St. Elisabeth

01.12.2020 - Maskenpflicht im Gottesdienst

Der Gottesdienst am Sonntag 11 Uhr wird auch online übertragen.
17. Dezember, 16 Uhr: Nachtrag zu den Auswirkungen der neuen Corona-Schutzverordnung

Das Katholische Büro Düsseldorf hat weitere Informationen zu den Vorgaben für Gottesdienste herausgegeben. Diese sind ergänzend zu beachten.

  1. Ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 35 in der Kommune besteht bei Freiluftgottesdiensten grundsätzlich (nicht erst ab einer Teilnehmerzahl von 25 Personen) die Pflicht zum Tagen einer Alltagsmaske. Selbstverständlich bleibt es bei der durchgängigen Verpflichtung zum Tagen einer Alltagsmaske bei Gottesdiensten in geschlossenen Räumen. Ausgenommen bleiben die liturgischen Dienste im Altarraum.
  2. In Kommunen, in denen die 7-Tage-Inzidenz über einem Wert von 200 liegt, gelten für Gottesdienste folgende zusätzliche Regeln:
    – Verkürzung der Gottesdienstdauer auf 45 Minuten.
    – Reduzierung der Teilnehmerzahl in der jeweiligen Kirche um 30%, bezogen auf die pandemiebedingt reduzierte Platzzahl.

16.Dezember, 8 Uhr: Auswirkungen der neuen Corona-Schutzverordnung

Mit dem heutigen Tag hat das Land Nordrhein-Westfalen die Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) mit Wirkung vom 16. Dezember 2020 fortgeschrieben. Nach diesen Maßgaben und aufgrund entsprechender Vereinbarungen des Katholischen Büros Düsseldorf mit der Staatskanzlei ergeben sich für das Erzbistum Paderborn ab dem 16. Dezember 2020, aktuell befristet bis zum 10. Januar 2021, folgende Vorgaben:

  1. Gottesdienste können weiterhin unter Beachtung der derzeit geltenden Hygiene- und Abstandsregelung einschließlich der nachfolgend genannten Bedingungen stattfinden.
  2. Weiterhin besteht die durchgängige Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske im Gottesdienst in geschlossenen Räumen (ausgenommen die liturgischen Dienste im Altarraum), bei Gottesdiensten im Freien besteht die Maskenpflicht ab einer Teilnehmerzahl von mehr als 25 Personen.
  3. Es gilt die bisherige Abstandsregel von 1,5 Metern Mindestabstand, ausgenommen Personen desselben Hausstandes. Die Abstandsregelungen können nicht durch die sogenannte besondere Rückverfolgbarkeit (Sitzplan) ersetzt werden.
  4. Die absolute Teilnehmerobergrenze für Gottesdienste unter Wahrung der geltenden Abstands-und Hygieneregeln beträgt weiterhin 250 Personen in geschlossenen Räumen und 500 Personen im Freien.
  5. Die Kontaktdaten der Teilnehmenden bei Gottesdiensten in geschlossenen Räumen sind zu erfassen (einfache Rückverfolgbarkeit). Bei Gottesdiensten im Freien bedarf es keiner Erfassung der Kontaktdaten, es ist jedoch für eine Abgrenzbarkeit und für geregelte Zu- und Abgänge zum abgegrenzten Bereich Sorge zu tragen.
  6. Beerdigungen (gemeint sind Beisetzungsfeiern am Grab) bleiben unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln ohne Obergrenze zulässig. Zwischen nahen Angehörigen darf der Mindestabstand unterschritten werden. Beim Unterschreiten des Mindestabstandes für nahe Angehörige sind für diese die Kontaktdaten zu erfassen (einfache Rückverfolgbarkeit).
  7. Für Gottesdienste, bei denen Teilnehmerzahlen zu erwarten sind, die zu einer Auslastung der coronagemäßen räumlichen Kapazität führen können, ist die Durchführung eines vorgängigen Anmeldeverfahrens verpflichtend. Das dürfte insbesondere für die Weihnachtsgottesdienste anzunehmen sein.
  8. Der Gemeindegesang im Gottesdienst ist untersagt. Das gilt sowohl für Gottesdienste in geschlossenen Räumen wie auch im Freien.
  9. Chorgesang und Instrumentalmusik sind im Gottesdienst weiter möglich. Hierbei gilt für die Sängerinnen und Sänger sowie für Blasinstrumente eine Abstandsregel von zwei Metern untereinander. Zwischen Darstellenden und Publikum muss ein Mindestabstand von vier Metern gesichert werden.
  10. Zur Vorbereitung auf die Mitgestaltung der Liturgie dürfen Chöre und Scholen unter Wahrung der Hygiene- und Abstandsregeln auch weiterhin proben, da diese Proben als Annex zur Liturgie gesehen werden.
  11. Für alle Gottesdienste besteht eine Informationspflicht an die örtlichen Behörden, d.h. der örtlichen Behörde (im Regelfall das Ordnungsamt) ist mitzuteilen, wann und wo Gottesdienste gefeiert werden. Dabei sollte ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass diese Gottesdienste unter Beachtung der Vorgaben der Corona-Schutzverordnung und der mit der Staatskanzlei in Düsseldorf abgesprochenen kircheninternen Regeln gefeiert werden.
  12. Das Kindermissionswerk schreibt auf seiner Homepage, dass angesichts der aktuellen Lage Ideen für ein kontaktloses Sternsingen gesammelt werden. Die Sternsinger werden daher im nächsten Jahr nicht von Haus zu Haus gehen. Die am 02. Dezember 2020 mitgeteilten Hygieneregeln für das Dreikönigssingen in Nordrhein-Westfalen 20/21 haben insoweit keine Geltung mehr. Sobald detailliertere Informationen seitens des Kindermissionswerkes vorliegen, wird darüber informiert.
  13. Krippenspiele im Gottesdienst sind unter Einhaltung der Hygieneregelungen möglich. Das beinhaltet auch das vorgängige Einüben eines solchen Krippenspiels.
  14. Die Pfarrbüros sind, abgesehen von dringenden Notfällen, für den Publikumsverkehr zu schließen. Gleichzeitig ist die Erreichbarkeit des Pfarrbüros sicherzustellen. Pfarrheime können unter Beachtung der geltenden Hygieneregeln und der Corona-Schutzverordnung genutzt werden.

Die Corona-Schutzverordnung sieht in §16 die Möglichkeit vor, dass die örtlichen Behörden (Kreise und kreisfreie Städte) bei Überschreiten des 7-Tages-Inzidenzwertes von 200 im Einvernehmen mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) zusätzliche Schutzmaßnahmen anordnen. Es ist daher erforderlich, sich vor Ort auf dem Laufenden zu halten, ob es weitergehende örtliche Beschränkungen gibt. Diese Vorgaben sind dann einzuhalten. Soweit sich hierdurch zusätzliche Beschränkungen für die Feier von Gottesdiensten ergeben, wird um zusätzliche Mitteilung gebeten.

Im Hinblick auf die besonderen Verhaltensregeln in Gottesdiensten wird empfohlen, insbesondere an den Weihnachtstagen, zu Beginn des Gottesdienstes entsprechende Verhaltenshinweise zu geben, damit sich alle Teilnehmenden an die Vorgaben (Abstandgebot, kein Gesang, u. a.) halten.

1. Dezember, 9 Uhr: Fortschreibung der Corona-Schutzbestimmungen

Infolge der Beschlüsse der Regierungschefinnen und -chefs der Länder mit der Bundeskanzlerin hat das Land Nordrhein-Westfalen die Corona-Schutzverordnung NW befristet bis zum 20.12.2020 neu gefasst.

Für das Erzbistum Paderborn folgt daraus, dass die aktuell geltenden Regelungen im bisherigen Umfang fortbestehen. Folgendes ist zusätzlich zu beachten:

  1. Die Abstandsregelungen für Sitzplätze in Gottesdiensten können nicht durch die sogenannte besondere Rückverfolgbarkeit (Sitzplan) ersetzt werden. Es gelten auf jeden Fall die Abstandsvorgaben.
  2. Die absolute Teilnehmerobergrenze für Gottesdienste unter Wahrung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln wird festgesetzt auf 250 Personen im Innenraum und auf 500 Personen im Freien.
  3. Zur Vorbereitung auf die Mitgestaltung der Liturgie dürfen Chöre und Scholen unter Wahrung der Hygiene- und Abstandsregeln proben, da diese Proben als Annex zur Liturgie gesehen werden. Hierbei gilt für den Gesang eine Abstandsregel von 2 Metern untereinander. Zwischen Darstellenden und Publikum muss ein Mindestabstand von 4 Metern gesichert werden Gleiches gilt für Personen, die Blasinstrumente spielen.
  4. Weiterhin gilt die Empfehlung zum Verzicht auf Gemeindegesang.
  5. Die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske im Gottesdienst besteht in geschlossenen Räumen grundsätzlich (ausgenommen die liturgischen Dienste im Altarraum), bei Gottesdiensten im Freien ab einer Teilnehmerzahl von mehr als 25 Personen.
  6. Nach Mitteilung des Katholischen Büros in Düsseldorf wird nach jetzigem Stand auch die Sternsingeraktion erlaubt sein. Regeln dazu werden derzeit in der Staatskanzlei noch abgestimmt.

30. Oktober, 14 Uhr: Anpassung der Corona-Schutzregelungen

Für Gottesdienste gelten bis auf weiteres die bisherigen Regelungen fort, wobei die Maskenpflicht im Kirchenraum (ausgenommen Zelebranten und liturgische Dienste im Altarraum) während der gesamten Dauer des Gottesdienstes besteht. Das gilt auch für die Kommunionspenderinnen und –spender bei der Austeilung der Kommunion sowie grundsätzlich in der Sakristei.

Pfarrbüros bleiben geöffnet unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregelungen.

Eine Nutzung kirchlicher Räumlichkeiten (einschließlich des Kirchenraums) für Veranstaltungen oder Versammlungen, die nach der CoronaSchVO nicht zulässig sind, ist nicht möglich. Die Nutzung des Pfarrheims ist auf ein notwendiges Minimum zu beschränken.

Zulässig sind Sitzungen von rechtlich vorgesehen Gremien (Pastoralteam, Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat etc.) mit bis zu 20 Personen, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenz durchgeführt werden können. Es gelten die Maskenpflicht (auch am Sitzplatz) und das Mistabstandsgebot von 1,5 Metern.

19. Oktober, 16.30 Uhr: Zusätzliche Regelungen für Gottesdienste und Beerdigungen

Ein wesentlicher Indikator für das Inkrafttreten von zusätzlichen Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist der 7-Tages-Inzidenz-Wert. Liegt der Wert über 35 (Gefährdungsstufe 1) oder 50 (Gefährdungsstufe 2) gelten für den Bereich dieses Kreises oder dieser kreisfreien Stadt des Erzbistum Paderborn ab sofort bis auf weiteres folgende zusätzliche Regelungen:

Gottesdienste

Die bisherigen Regelungen zu Gottesdiensten bestehen fort. Bei einer festgestellten Inzidenz über dem Wert von 35 (Gefährdungsstufe 1) tragen Gottesdienstbesucherinnen und -besucher durchgängig eine Mund-Nase-Bedeckung, also auch am Sitzplatz und auf dem Weg zum und vom Kommunionempfang. Ausgenommen sind Zelebranten und alle liturgischen Dienste, soweit sie sich im Altarraum aufhalten.

Liegt die festgestellte 7-Tages-Inzidenz über dem Wert von 50, besteht zusätzlich eine Begrenzung der Anzahl der Gottesdienstbesucher auf maximal 50% der normalen Kapazität der jeweiligen Kirche. Dies gilt natürlich nur insoweit, als bei einer Einhaltung der Abstandsregeln diese Anzahl überhaupt erreicht werden kann, oder wenn von der Möglichkeit der besonderen Rückverfolgbarkeit (Sitzplan) Gebrauch gemacht wird.

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Situationen vor Ort bleibt die Empfehlung zum Verzicht auf Gesang im Gottesdienst im geschlossenen Raum bestehen.

Diese zusätzlichen Gottesdienstregelungen sind über das Katholische Büro Düsseldorf mit der Landesregierung abgestimmt (vgl. § 3 Satz 2 CoronaSchVO). Die Einhaltung dieser Regeln ist daher zwingend erforderlich zur Vermeidung zusätzlicher Beschränkungen durch staatliche Behörden.

Beerdigungen

Beerdigungen fallen künftig grundsätzlich unter die Regelungen zum Abstandsgebot und zur Mund-Nase-Bedeckung im öffentlichen Raum (§ 2 Abs. 3 Ziff. 10a CoronaSchVO). Allerdings gilt das Abstandsgebot nicht für nahe Angehörige, soweit geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur einfachen Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind (§ 13 Abs. 6 CoronaSchVO). Die mit Überschreitung der 7-Tages-Inzidenz-Werte von 35 und 50 verbundenen Beschränkungen hinsichtlich der Teilnehmerzahl gelten für Beerdigungen nicht (§ 15a Abs. 5 CoronaSchVO).

Mit Datum 09.05.2020 werden wieder Gottesdienste in unserer Pfarrkirche

unter strengen Sicherheitsvorkehrungen gehalten:

Stand: 15.07.2020 Die bisherigen Regelungen gelten weiterhin.

Stand: 30.05.2020

Alle Gottesdienstbesucher müssen die persönlichen Daten angeben!

Name, Anschift, Telefonnummer.

Dies ist erforderlich um ggf. Kontaktpersonen festzustellen.

 Stand: 30.04.2020

Um die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten, werden die folgenden Maßnahmen getroffen:

-          Die Weihwasserbecken bleiben leer. Es befinden sich Hustenbonbons in den Becken.

-          Die Sitzplätze sind markiert.

-          Beim Betreten und Verlassen der Bänke, im Kirchenraum und vor der Kirche muss der Abstand zu Anderen von 1,50m eingehalten werden.

-          Am Ende soll die Kirche geordnet verlassen werden, d.h. Bank für Bank, beginnend mit den hinteren Bänken.

-          Bitte beachten Sie, dass ein gemeinsamer Aufenthalt vor der Kirche auch mit diesem Abstand nicht erlaubt ist.

-          Die Kollekten-Körbe werden nicht herumgereicht, sondern am Ausgang aufgestellt.

-          Der Gottesdienst wird ohne persönlichen Gesang aber mit Orgelbegleitung stattfinden.

-          In der Kirche gibt es keine Mundschutzpflicht!

Informationen vom Erzbistum:
 
30. April, 16.30 Uhr: Gesang im Gottesdienste in Zeiten der Corona-Pandemie

In Abänderung der bisherigen Vorgabe ist vom Gemeindegesang aufgrund der erhöhten Ansteckungsgefahr durch Aerosole bis auf weiteres abzusehen. Die musikalische Gestaltung sollte vermehrt durch das Orgelspiel erfolgen. Wird das Instrument von mehreren Personen genutzt, ist dieses nach dem jeweiligen Gebrauch zu reinigen.

 
24. April, 14:30 Uhr: Zusätzliche Informationen zu Zeitpunkt und Gebietszugehörigkeiten zur Feier von Gottesdiensten

Für den nordrhein-westfälischen Bereich des Erzbistums Paderborn gilt:

  1. Ab dem 1. Mai 2020, frühestens nach Umsetzung der vorgenannten Rahmenbedingungen vor Ort, können Gottesdienste mit Gläubigen gefeiert werden.
  2. Insbesondere im Hinblick auf Risikogruppen verpflichtet der Erzbischof keinen Priester angesichts der aktuellen Corona-Pandemie zur Feier solcher öffentlicher Gottesdienste. Ebenso bedürfen ehrenamtliche Laiendienste einer ausdrücklichen Einwilligung des/der Betroffenen.
 
24. April, 9 Uhr: Rahmenbedingungen für die Feier von Gottesdiensten
Rahmenbedingungen für Gottesdienste mit Öffentlichkeit in Zeiten der Corona-Pandemie für das Erzbistum Paderborn – Stand: 22.04.2020

I. Allgemeine Vorgaben

1. Vor allem in den größeren Kirchen werden wieder öffentliche Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen gefeiert. Als Gottesdienste gelten die Feier der hl. Messe, Gottesdienste zur Spendung anderer Sakramente, Wort-Gottes-Feiern, das Stundengebet und Andachten.

2. Je nach örtlichen Gegebenheiten können auch Werktaggottesdienste stattfinden.

3. Die für alle Ansammlungen in geschlossenen Räumen geltenden Bestimmungen sind dabei maßgeblich.

4. Der Zugang zu den Gottesdiensten wird begrenzt; die Zahl der zugelassenen Gottesdienstteilnehmer richtet sich nach der Größe des Raumes. Wo es möglich und notwendig ist, wird die Zahl der Sonntagsmessen erhöht. In den Kirchen wird die Zahl der maximal nutzbaren Plätze erhoben und deutlich sichtbar markiert. Dabei gilt, dass nach allen Seiten hin der von den Behörden gebotene oder empfohlene Mindestabstand einzuhalten ist. Familien werden dabei nicht getrennt.

5. Beim Betreten und Verlassen der Kirche ist sicherzustellen, dass die Abstandsregeln eingehalten werden, z.B. durch Markierungen.

6. Ein kircheneigener Ordnungsdienst sorgt dafür, dass die Regeln eingehalten werden.

7. Die Gläubigen werden gebeten, ihr eigenes Gotteslob mitzubringen. Kircheigene Gesangbücher dürfen nicht benutzt werden. Ggf. sind für die Gottesdienste Liedzettel zu erstellen.

8. Die Zahl der liturgischen Dienste ist auf ein Minimum zu reduzieren, so dass sowohl eine würdige Feier möglich ist, aber auch die Mindestabstände im Altarraum einzuhalten sind.

9. Die Kirchen werden vor und nach den Gottesdiensten bestmöglich durchlüftet.

10. Die Übertragung von Gottesdiensten im Internet wird weiterhin angeboten, damit Personen, vor allem jene, die Risikogruppen angehören, zu Hause die Gottesdienste mitfeiern können.

11. Das Sonntagsgebot bleibt weiterhin vorerst ausgesetzt.

12. Die Weihwasserbecken bleiben geleert. Gläubige sollen die Möglichkeit haben, einem geschlossen Behälter Weihwasser zu entnehmen und mit sich nach Hause zu nehmen.

 

II. Besondere Vorgaben für einzelne Gottesdienstformen

13. Regeln bei der Messfeier:

a) Der Küster / die Küsterin trägt Einmalhandschuhe beim Füllen der Hostienschale. Die Hostienschale bleibt während der gesamten Messfeier – auch bei der Wandlung – mit dem zugehörigen Deckel oder einer Palla abgedeckt. Für die große Hostie ist eine eigene Patene zu verwenden. Die liturgischen Gefäße werden nach jeder Messfeier mit heißem Wasser gereinigt.

b) Auf die Konzelebration ist zu verzichten, sofern der Mindestabstand am Altar nicht eingehalten werden kann. Gleiches gilt für den Dienst des Diakons.

c) Bei der Gabenbereitung holt der Zelebrant selbst die eucharistischen Gaben von der Kredenz und stellt sie auf den Altar. Zuvor desinfiziert er sich die Hände.

d) Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihe gereicht, sondern z.B. am Ausgang aufgestellt.

e) Der Friedensgruß erfolgt ohne Körperkontakt.

f) Nur der Zelebrant empfängt die Kelchkommunion.

g) Vor Beginn der Kommunionausteilung desinfizieren sich der Zelebrant und ggf. weitere daran Beteiligte die Hände. Die Kommunion wird ohne Spendedialog („Der Leib Christi.“ – „Amen.“) ausgeteilt. Ggf. kann der Dialog gemeinsam zu Beginn der Kommunionausteilung gesprochen werden. Den Gläubigen wird die Kommunion in angemessenem Abstand z.B. mit einer Zange gereicht oder die Spender tragen Einmalhandschuhe.

h) Die Mundkommunion muss bis auf weiteres unterbleiben.

i) Personen, die zur Kommunion hinzutreten, aber nicht kommunizieren, werden ohne Berührung gesegnet.

j) Es empfiehlt sich, an geeigneter Stelle (z.B. vor dem Schlusssegen) der Hinweis an die Mitfeiernden, nach dem Ende des Gottesdienstes beim Verlassen des Kirchengebäudes und auch außerhalb auf den Mindestabstand und die Kontaktregeln zu achten.

 

14. Begräbnisfeiern. Sowohl beim Trauergottesdienst, als auch beim Akt der Beisetzung am Grab sind die Mindestabstände zu beachten. Viele Friedhofskapellen werden aufgrund ihrer Größe nicht für den Gottesdienst in Betracht kommen. Hier sind die Vorgaben der jeweiligen Kommune zu beachten.

15. Taufen und Trauungen verlangen wegen ihres besonderen, teils mit engerem physischem Kontakt verbundenen liturgischen Charakters eine besonders sorgfältige Einhaltung der genannten Regeln. Bisweilen empfiehlt sich eine Verschiebung.

16. Erstkommunionfeiern und Firmungen finden in unserem Erzbistum vorerst bis zum 30. Juni 2020 nicht statt. Kinder, die die Erstkommunionvorbereitung abgeschlossen haben und deren Eltern es wünschen, können in Absprache mit dem Pfarrer einzeln oder in kleiner Zahl auch vor diesem Datum in einer Sonntagsmesse zur Erstkommunion gehen; dies schließt die spätere Teilnahme an der feierlichen Kommunion in der Gruppe nicht aus.

17. Die Spendung des Bußsakraments ist unter Beachtung des Mindestabstands sowie der Hygienevorschriften möglich; Beichtstühle sind dafür in der Regel nicht geeignet.

18. Ob und in welcher Form Prozessionen stattfinden können, kann derzeit nicht gesagt werden. Gleiches gilt für Wallfahrten größerer Gruppen.

19. Für die Seelsorge an Kranken und Heimbewohnern sind weiterhin die jeweiligen örtlichen Bestimmungen einzuhalten. Wo immer es möglich ist, ist die Seelsorge an kranken, einsamen oder sterbenden Menschen ein vorrangiger Dienst. Dies gilt auch für die Spendung der Krankenkommunion.

20. Die Seelsorger werden ermutigt, über traditionelle Gottesdienstformen hinaus Angebote zu schaffen, die Gläubige zum persönlichen Gebet anregen, z.B. das Verlesen des biblischer Texte, einen Impuls zur jeweiligen Tageszeit, meditative Orgelmusik, … .

16. April, 12 Uhr: Folgen der neue Beschlüsse der Bundesregierung für das Erzbistum Paderborn
  • Die bisherigen Regelungen für die Kirchen werden bis zum 3. Mai unverändert bestehen bleiben. Laut des Beschlusses der Bundesregierung „ist es weiter dringend geboten, sich auf die Vermittlung von religiösen Inhalten auf medialem Weg zu beschränken. Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen sowie religiöse Feierlichkeiten und Veranstaltungen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sollen zunächst weiter nicht stattfinden.“

Vorläufige Absage aller öffentlichen Gottesdienste

Das Erzbistum Paderborn hat mit Blick auf die Ausbreitung von SARS-CoV-2 (Corona-Virus) von Montag, 16. März, an und bis auf weiteres, die Absage aller öffentlichen Veranstaltungen verfügt.

Dies betrifft im Besonderen öffentliche Gottesdienste, Tagungen, kirchliche Fortbildungsangebote, öffentliche Gremiensitzungen, Wallfahrten und sonstige Fahrten.
Auch die Feier der ersten Heiligen Kommunion muss aufgrund der Gesamtsituation auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Die Kirchen bleiben in dieser Zeit als Orte des Gebetes geöffnet. Ebenso soll die Einzelseelsorge gewährleistet bleiben.

Weitere Details wird das Erzbistum Paderborn am Montag, 16. März, hier auf seiner Website veröffentlichen und diese stetig nach Sachstand aktualisieren.

Das Erzbistum Paderborn bedauert diese Maßnahmen zutiefst, jedoch sind sie ein notwendiger Beitrag, um die stark zunehmende Ausbreitung von SARS-CoV-2 einzudämmen.

Erzbischof Hans-Josef Becker ist mit den Gläubigen im Gebet verbunden. Er legt ihnen das persönliche Gebet und das Gebet in der Familie in besonderer Weise nahe.

Das Erzbistum wird zudem digitale Angebote auflegen, die die Verbundenheit mit den Gläubigen auch in dieser herausfordernden Situation sicherstellen sollen.